KW 8: Bitcoinkurs stürzt ab, stabilisiert sich dann wieder, State Bank of India tritt Blockchain-Netzwerk von JPMorgan bei, Börsenaufsicht stoppt Geschäftsverlagerung von Eistee auf Blockchain

NACHRICHTEN

Bitcoinkurs stürzt ab, stabilisiert sich dann wieder: Es scheint, als hätte der Bitcoin seine Talfahrt von Anfang der Woche überwunden. Am Dienstag rutschte der Kurs der ältesten Kryptowährung zeitweise auf knapp 45.000 Dollar und verlor binnen 24 Stunden knapp 18 Prozent, bevor sich die Devise am Mittwoch wieder um die 50.000 Dollar-Marke einpendelte.
handelsblatt.com

State Bank of India tritt Blockchain-Netzwerk von JPMorgan bei: Die indische Staatsbank ist dem Liink-Netzwerk der US-Bank JPMorgan beigetreten, um ihren internationalen Zahlungsverkehr zu verbessern und Transaktionskosten für ihre Kunden zu senken. Liink ist das Peer-to-Peer-Netzwerk der amerikanischen Investmentbank. Bis 2020 war es unter dem Namen „Interbank Information Network“ bekannt, dann änderte JPMorgan den Namen und führte einen eigenen Stablecoin ein, der für internationale Geldgeschäfte genutzt wird.
btc-echo.de

Börsenaufsicht stoppt Geschäftsverlagerung von Eistee auf Blockchain: Ein New Yorker Getränkeunternehmen wollte von Eistee auf Blockchain umsteigen. So wurde 2017 aus der „Long Island Iced Tea Corp.“ die „Long Blockchain Corp.“, auch eine Verschiebung des Unternehmensfokus auf „Lösungen global skalierbarer Blockchain-Technologien“ war angedacht. Nun machte die New Yorker Börsenaufsicht dem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung. Die Aktien der Firma dürfen nicht mehr öffentlich gehandelt werden. Denn statt sich vollends dem Mining zu widmen, zog sich die Long Blockchain Corporation zurück, stornierte bestellte Mining-Hardware und die Ausgabe neuer Aktien. Da die Börsenkapitalisierung schließlich unter den Mindestwert NASDAQ fiel, schloss die Börse die Aktien 2018 vom Handel aus. Zwar konnten Firmenteile noch außerhalb der Börse gehandelt werden, doch da die Firma seit 2017 keinen Jahresabschluss mehr vorlegte, schritt schließlich die Börsenaufsicht SEC ein. Inzwischen hat die Long Blockchain Corporation einem Handelsverbot zugestimmt.
heise.de

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ZAHL DER WOCHE

Alle im Umlauf befindlichen Bitcoin zusammen sind erstmals mehr als eine Billion Dollar wert.
faz.net

HINTERGRUND

Wie die Blockchain-Technologie dem Mittelstand helfen könnte: Insbesondere im Logistikbereich arbeiten viele verschiedene Akteure zusammen. Diese müssen oft eine Vielzahl von Dokumenten austauschen: Transportscheine, Frachtbriefe oder Zolldokumente werden mal digital, mal noch in Papierform hin- und hergeleitet. Die Blockchain kann Unternehmen hier sinnvoll dabei unterstützten, ihre vertraulichen Papiere und Informationen vernetzt zu sammeln und auszutauschen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die entsprechenden Informationen alle im gleichen System hinterlegt sind. Oftmals erreichen sie die Unternehmer auf verschiedenen Wegen: per Telefon, Mail oder Whatsapp, manchmal noch per Fax. In der Regel werden diese Informationen dann manuell in ein System eingegeben. Ein Forschungsteam der Logistik-Initiative Hamburg (LIHH) hat seit 2018 im Rahmen des Projekts „Hansebloc“ erforscht, wie der manuelle Aufwand hierbei verringert werden kann. Ziel war es, Logistikketten durch Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien (DLT) transparenter zu gestalten und die Zahl der Medienbrüche zu reduzieren. Nach Projektabschluss gibt es nun ein Proof of Concept und einen Prototypen, jedoch noch kein marktreifes Produkt. Langfristiges Ziel ist es, das Produkt irgendwann als eine Art offene Infrastruktur für Mittelständler anzubieten.
dvz.de

Wie die Blockchain-Technologie im öffentlichen Sektor eingesetzt werden kann: Gerade im öffentlichen Sektor bietet die Blockchain unzählige Optimierungsmöglichkeiten: Prozesse könnten digitalisiert und vereinfacht werden, Daten geschützt und zugleich Kosten gesenkt werden. Bei einem Blockchain-basierten Regierungsmodell würden sich Einzelpersonen, Unternehmen und Regierungen Ressourcen über ein gesichertes Distributed-Ledger teilen. viele Interaktionen zwischen Bürgern und Behörden könnten dann digital und dezentral ablaufen. Zudem würde ein solcher Ansatz die Interaktion zwischen verschiedenen Behörden vereinfachen und den Arbeitsaufwand für Bürger, Behörden und Unternehmen reduzieren.
blockchain-insider.de

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Gastronomie nach Corona: Ob Restaurant oder Hotel, das Gastgewerbe leidet stark unter der Coronakrise. Umso wichtiger ist es, sich heute schon Gedanken über den Neustart nach dem Lockdown zu machen: Wie müssen sich Betriebe neu aufstellen? Wann gilt es, das eigene Portfolio zu überarbeiten – und wie? Wir treffen Erich Nagl, den Leiter der ETL ADHOGA, der Expertin in Sachen Steuern, Recht und Unternehmensführung für Hoteliers und Gastronomie zum Gespräch. youtube.com

ZITAT

„Der Bitcoin ist ein neuer digitaler Rohstoff. Er ähnelt in seinen Eigenschaften chemischen Elementen, die Forscher in den vergangenen Jahrzehnten entdeckt haben, zum Beispiel Bohr oder Palladium. Am Anfang wussten die Menschen gar nicht, was sie damit anstellen können. Allmählich verstanden sie den Rohstoff und erkannten seinen Nutzen. Plötzlich verbreitete sich der Rohstoff auf der ganzen Welt und wurde immer bekannter. So wird es auch beim Bitcoin sein.“
Krypto-Professor Philipp Sandner hat im Umgang mit Kryptowährung zur Geduld gemahnt.
t-online.de

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Safety: Malware „Silver Sparrow“ auf zehntausenden Macs entdeckt, Chinesische Hacker nutzen NSA-Software gegen USA safety-security-ticker.net
AI: KI ermittelt potenzielle tierische Corona-Überträger, Conti und Bosch geben Einstieg bei US-KI-Firma Recogni bekannt ai-ticker.net
Smartlife: Google 3D Animals, „Smart Home“ – Energiewende als Treiber smartlife-ticker.net
IoT: 0G-Netzabdeckung in Deutschland bei 90 Prozent, Lenovo und Unisys bauen Kooperation aus iot-ticker.net

BLOCKBUG

Commerzbank offenbart mit Bitcoin-Bericht Bildungslücken: Die Commerzbank wollte mit ihrem Bericht „Edelmetalle gegen Kryptowährungen“ kritisch über die Assets informieren. Doch statt handfester Kritik strotzt das Schreiben vor abgedroschenen Klischees: Bitcoin diene der Geldwäsche, habe keinen inneren Wert und überhaupt zeige der Krypto-Markt Parallelen zur Tulpenmanie. Damit dürfte das zuletzt durch Milliardenverluste in die Schlagzeilen geratene Institut wohl kaum jemanden hinter dem Ofen vor locken.
btc-echo.de

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