KW 50: Greenfield One legt 50 Millionen Euro Fonds für Blockchain-Startups auf, Thailands Steuerbehörde setzt an 2021 auf Blockchain-Technologie, Blockchain-Forschungsprojekt zur Digitalisierung des Energiesystems

NACHRICHTEN

Greenfield One legt 50 Millionen Euro Fonds für Blockchain-Startups auf: Die Berliner Krypto-Venture-Capital-Firma „Greenfield One“ hat angekündigt, einen neuen Krypto-Fonds zu starten. Damit soll die deutsche Blockchain-Szene vorangetrieben werden. Bislang gibt es keine größeren Wagniskapital-Geber für Blockchain-Start-Ups in Deutschland – und das, obwohl zum Beispiel Berlin die meisten solcher Start-Ups in ganz Europa hat. Der Umgang untereinander ist in der Hauptstadt anders als in Amerika: Die Szene profitiert eher von Netzwerken als von kapitalstarken Investitionspartnern. Greenfield One möchte nun beides vorantreiben. Nach einem ersten Fonds 2019, legen die Berliner nun einen zweitem mit einem Zielvolumen von 50 Millionen Euro auf.
btc-echo.de

Vom Skeptiker zum Befürworter: Hedgefonds-Manager Ray Dalio. Die Bitcoin-Beliebtheit reißt auch 2020 nicht ab. Im Gegenteil: Die Kryptowährung kann immer mehr Skeptiker von sich überzeugen. Jüngstes Beispiel: Ray Dalio. Während er kürzlich noch nicht sonderlich von Bitcoin überzeugt schien, bezeichnete der Hedgefonds-Manager die Digitalwährung kürzlich in einer offenen Fragerunde (ein sogenanntes „Ask me anything/AMA“) des Onlineforums Reddit als interessantes, „gold-ähnliches Investment“, das sich im letzten Jahrzehnt durchaus bewiesen habe. Auch der amerikanische Milliardär und Hedgefonds-Manager Paul Tudor Jones erklärte neulich gegenüber „CNBC“. dass sich Bitcoin-Investments anführen wie „wie ganz früh in Steve Jobs und Apple oder früh in Google zu investieren.“ 2020 ist ein bedeutendes Jahr für den Bitcoin. Vor kurzem erreichte die Kryptowährung den höchsten Stand aller Zeiten – rund 19.900 Dollar. Momentan rangiert der Kurs bei ungefähr 18.000 Dollar.
focus.de

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Thailands Steuerbehörde setzt an 2021 auf Blockchain-Technologie: Die thailändische Steuerbehörde möchte ab 2021 Steuerzahlungen via Blockchain rationalisieren. Anstelle von Steuererhöhungen soll durch die Blockchain-Technologie einfach die Art der Steuereintreibung verbessert werden. Die Berechnung von Steuerschulden, Einfuhrzöllen und Preisen könnte durch die Technologie erleichtert werden. So soll Geld gespart, Steuererhöhungen vermieden und damit mittelfristig die thailändische Wirtschaft stabilisiert werden.
de.cointelegraph.com

Ransomware-Angriff auf Foxconn: Am Thanksgiving-Wochenende wurde der Elektronikkonzern Foxconn Opfer einer Cyberattacke. Hacker stahlen aus einer Niederlassung in Mexico unverschlüsselte Dateien, legten anschließend die Server lahm und wollten so Lösegeld erpressen. Der Hacking-Angriff kommt von einer Gruppe namens DoppelPaymer, die inzwischen einen Teil der gestohlenen Daten, wie beispielsweise Geschäftsberichte, veröffentlicht haben – weil sich Foxconn weigerte den Lösegeldforderungen in Höhe von 1804,0955 BTC (knapp 35.000 Dollar) nachzukommen.
btc-echo.de

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Bitcoin unter Druck: diese Unterstützung muss jetzt halten deraktionaer.de
Blockchain: Wie Handwerker die Technologie nutzen können deutsche-handwerks-zeitung.de
Downgrade: Citi stuft MicroStrategy-Aktie nach Bitcoin-Ankündigung herunter de.cointelegraph.com
Absturz: Ethereum fällt unter 580 Dollar coincierge.de
Kultserie: Dr. Who bekommt digitale Sammelkarten auf Blockchain-Basis btc-echo.de

ZAHL DER WOCHE

Laut einer Studie der Unternehmensberatung BearingPoint verstehen 25 Prozent der deutschen Bevölkerung die Funktionsweise von Bitcoins.
der-bank-blog.de

HINTERGRUND

Blockchain in der Finanzwelt: Experten bewerten die Finanzdienstleistungsbranche seit langem als eine mit hohem Potential für die Blockchain. Die Blockchain-Technologie bietet viele Vorteile, mit ihr können noch bestehenden Hürden im Finanzbereich minimiert und eventuelle Barrieren in der Wertschöpfungskette durchbrochen werden. Fest steht: Es gibt allerhand sinnvolle Anwendungsbereiche für die Blockchain im Finanzsektor und das bei weitem nicht nur bei Großkonzernen, sondern bereits m Mittelstand. Beispielsweise im Bereich der Vertragsgestaltung und -verwaltung (Smart Contracts) aber auch in den Bereichen Clearing und Settlement, also der Berechnung von bestehenden Forderungen und einer anschließenden Vereinbarung zur Begleichung dieser Forderungen. Banken könnten bei Überweisungen ins Ausland, ebenso wie bei Entscheidungen über Kreditvergaben von einer Vereinfachung durch Blockchain-Technologien profitieren. Auch und insbesondere in den Bereichen Überprüfung und Regulierung liefert die Blockchain durch ihre verteilte Struktur, ihrer Effizienz und Sicherheit zuverlässige Ergebnisse. So kann beispielsweise auch der Compliance-Bereich völlig neu aufgestellt werden.
blockchain-insider.de

Blockchain-Forschungsprojekt zur Digitalisierung des Energiesystems: Ein neues Forschungsprojekt der Deutschen Energie-Agentur (dena) widmet sich der Frage, wie eine zukunftsfähig, sicher und solide Energieversorgung der Zukunft aussehen kann. 21 Partner aus Forschung und Wirtschaft – darunter Konzerne wie EnBW Energie Baden-Württemberg, Akteure der Digitalbranche und Start-ups, aber auch die Jacobs University Bremen – widmen sich im Rahmen des Projekts sogenannten digitalen Geschäftsmodellen im dezentralen Energiesystem. Denn: Energieerzeugung und -bezug werden in Zukunft dezentral und ziemlich komplex sein: Viele Erzeuger, verschiedenste Energiequellen und Verbrauchsstellen müssen koordiniert werden. Hierbei gilt es, rein praktische Aspekte ebenso zu beachten wie finanzielle oder regulatorische. Auch müssen alle beteiligten Akteure und Anlagen nachverfolgbar und authentifizierbar sein, um Sicherheit zu gewährleisten. „Ich will schließlich verlässlich wissen, ob der Grünstrom, für den ich meinen Nachbarn bezahle, tatsächlich vom Nachbarn kommt und ob er überhaupt genug Kapazität hat, um mich zu versorgen“, so Dr. Marius Buchmann, Projektleiter der Arbeitsgruppe „Bremen Energy Research“ an der Jacobs University.
elektroniknet.de

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ETL – Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe mit Tipps zum Jahreswechsel: Ein turbulentes Jahr voller Herausforderungen geht zu Ende. Und egal ob Unternehmer, Selbstständige, Arbeitnehmer oder Familien – im neuen Jahr erwarten Sie zahlreiche steuerrechtliche Änderungen. Ob Soli-Wegfall, Wiedereinführung der degressiven AfA, Regelungen zum Investitionsabzugsbetrag oder Steuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Corona-Hilfen und Home-Office: Mit den Ratschlägen der ETL umgehen Sie potenzielle Fallstricke und lernen Möglichkeiten kennen, zu einem zumindest in steuerlicher Hinsicht versöhnlichen Jahresausklang zu finden.
youtube.com

ZITAT

„In Ländern mit einer hohen Inflation weichen zunehmend mehr Menschen auf den Bitcoin als Alternativwährung aus.“
Gil Shapira, Chefstratege beim Online-Tradingportal eToro.
capital.de

BLOCKBUG

Bitcoin-Transaktion kostet Investor fast 50.000 Dollar Gebühr: Er wollte wohl eine Transaktion möglichst schnell über die Bühne bringen. Doch dabei ist ihm augenscheinlich ein Missgeschick passiert: Ein Käufer musste für den Kauf von 0,01088549 Bitcoin im Wert von 193,48 US-Dollar eine Transaktionsgebühr in Höhe von 2,66038352 Bitcoin, also 47.265 US-Dollar bezahlen. Man geht davon aus, dass der Investor einen Tippfehler o.Ä. begangen hat.
finanzen.net

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