KW 50: China emittiert Blockchain-Anleihe, Blockchain-Genossenschaft will öffentliche Services vorantreiben, Bayerisches Blockchainzentrum gegründet

NACHRICHTEN

China emittiert Blockchain-Anleihe: China hat Anleihen auf Blockchain-Basis herausgegeben. Die Geschäftsbank Bank of Chinas hat 20 Milliarden Renminbi (rund 2,8 Milliarden Dollar) an Blockchain-basierenden Anleihen an kleinere Unternehmen verteilt zu einem Zinskupon von 3,25 Prozent. Die Technologie wurde dazu genutzt, um das Eigentum sowie die Transaktion zu verifizieren. Erst vor wenigen Wochen hatte Präsident Xi Jinping gefordert, Investments in Blockchain zu stärken.
faz.net

Blockchain-Genossenschaft will öffentliche Services vorantreiben: Die öffentlichen IT-Dienstleister wollen Technologien wie Blockchain und digitale Daseinsvorsorge im Public Sector etablieren. Bereitgestellt werden soll unter anderem Blockchain-as-a-Service und Blockchain-Infrastructure-as-a-Service. Dafür bündeln sich zehn Konsortialpartner unter dem Namen “govdigital”.
zfk.de

Bayerisches Blockchainzentrum gegründet: Das bayerische Kabinett hat die Gründung eines Zentrums zu Erforschung und Unterstützung von Blockchain beschlossen. Bavarian Center for BlockChain”, kurz “bc2”, soll raktische Anwendung der BlockChain-Technologie “aktiv begleiten, Wissen bündeln, Projekte anstoßen und Akteure der Szene vernetzen”, teilte die Staatskanzlei mit.
idowa.de

Kryptoschuhe: Nike reicht Blockchain-Patent ein cointelegraph.com
Nachhaltigkeit: Meliá setzt auf eine “Umwelt-Blockchain” ahgz.de
Podcast: Revolutioniert die Blockchain das Internet? derstandard.at
Analyse: Blockchain-Strategie der Bundesregierung – Nichts als „heiße Luft“ btc-echo.de

ZAHL DER WOCHE

2019 nutzten fünf Prozent der deutschen Unternehmen Blockchain-Technologie. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Bitkom Research und Tata Consultancy Services (TCS).
cointelegraph.com

HINTERGRUND

Griffith drohen 20 Jahre Haft: Bereits letzte Woche war bekannt geworden, dass Virgil Griffith von der Ethereum Foundation in den USA festgenommen wurde. Nun wurde mehr zu den Hintergründen bekannt. Demnach hat er in Nordkorea einen Vortrag zum Thema Kryptowährung gehalten. Griffith habe den FBI-Ermittlern mitgeteilt, dass die nordkoreanische Regierung seine Präsentationsthemen im Voraus gebilligt habe, und ein Konferenzorganisator ihm gesagt habe, er solle “die potenzielle Eignung der Kryptowährung und der Blockchain-Technologie für Geldwäsche und die Umgehung der Sanktionen hervorheben”.
heise.de

Mit Blockchain gegen Cyberkriminalität: Der Schutz vor Cyberkriminalität hat für Finanzdienstleister oberste Priorität . Die Blockchain-Technologie in Kombination mit Künstlicher Intelligenz birgt enormes Potenzial für eine sichere Speicherung von Daten und deren Austausch – und damit auch für die Verhinderung von Angriffen darauf. Noch ist die Technologie nicht vollständig ausgereift und erfordert noch einiges an Überzeugung seitens der Finanzdienstleister, ehe sie sich weiter verbreiten wird. Aber das Interesse daran steigt stetig. Dennoch wird die Technologie allein für effektive Bekämpfung der Cyberkriminalität nie ausreichen. Menschliche Erfahrung und Fachwissen werden immer erforderlich sein, um Systeme zu kontrollieren und verdächtige Aktivitäten zu erkennen.
funkschau.de

ZITAT

“BlockChain soll keine Black Box bleiben.”
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach anlässlich der Gründung der Geschäftsstelle des “Bavarian Center for BlockChain”.
idowa.de

BLOCKBUG

Blockchain gegen Geldwäsche: Japan hat ein Geldwäsche-Problem. Abhilfe könnte JPMorgans Interbank Information Network schaffen. Das „Interbank Information Network“ (IIN) soll, basierend auf JPMorgans Blockchain-Plattform Quorum, den globalen Zahlungsverkehr und Datenaustausch zwischen Banken beschleunigen – und so Japans Kampf gegen Geldwäsche unterstützen. Das Blockchain-Netzwerk soll daher ab kommendem Jahr von japanischen Banken genutzt werden. Bloomberg berichtet, dass sich bereits 80 japanische Banken dem Netzwerk angeschlossen haben.
btc-echo.de

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