KW 31: Spezialfonds dürfen mit neuem Fondsstandortgesetz bis zu 20 Prozent in Krypto-Werte investieren, Zahl der weltweiten Kryptonutzer verdoppelt sich in 6 Monaten auf 221 Millionen, Illegales Krypto-Mining in Warschauer Polizeipräsidium aufgedeckt

NACHRICHTEN

Spezialfonds dürfen mit neuem Fondsstandortgesetz bis zu 20 Prozent in Krypto-Werte investieren: Institutionelle Fonds dürfen nach dem neuen Fondsstandortgesetz, das am Montag in Kraft getreten ist und in Teilen bereits seit dem 1. Juli gilt, in Deutschland bis zu 20 Prozent an Kryptowährungen halten. Allerdings haben zu diesen Fonds lediglich institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Versicherungen Zugang. Wenn die 20-Prozent-Grenze durch die Spezialfonds ausgenutzt werden sollte, könnten Hunderte Milliarden Euro zusätzlich in den Kryptomarkt fließen.
handelsblatt.com

Zahl der weltweiten Kryptonutzer verdoppelt sich in 6 Monaten auf 221 Millionen: Berechnungen der Plattform Crypto.com haben ergeben, dass sich die geschätzte Krypto-Population innerhalb von sechs Monaten verdoppelt und im Juni 221 Millionen Nutzer erreicht hat. Im Januar 2021 lag die Zahl der aktiven Nutzer von Krypto-Assets noch bei 106 Millionen. Die Analyse setzt sich aus einer Kombination von On-Chain-Daten von Bitcoin und Ethereum, Umfrageanalysen und internen Daten der Plattform zusammen.
t3n.de

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Illegales Krypto-Mining in Warschauer Polizeipräsidium aufgedeckt: Ein ziviler Mitarbeiter der IT-Abteilung im Warschauer Polizeipräsidium hat Desktop-PCs mit Grafikkarten ausgestattet und zum Nulltarif Kryptowährungen schöpfen lassen. Mit dem Verkauf der Coins wollte er Gewinn machen. Der Mitarbeiter wurde mittlerweile entlassen, weitere Dienstleister sind ins Visier der Ermittlungen geraten. Konkrete Kryptowährungen wurden bei der Berichterstattung des polnischen Nachrichtensenders TVN24 nicht genannt.
heise.de

Nationaltorwart Manuel Neuer beteiligt sich an Blockchain-Startup Votebase: Nationaltorwart Manuel Neuer, Rose-Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann und Shopware-Gründer Stefan Hammann beteiligen sich an dem Blockchain-Startup Votebase. Jeder der drei hält nun zehn Prozent Firmenanteile an dem Unternehmen. Das Startup entwickelt eine Blockchain-basierte App für Wahlen. Die Daten werden hierbei dezentral gespeichert, was einen höheren Schutz vor Manipulation bieten soll als herkömmliche Datenbanken. Jedoch soll die App nicht nur bei Wahlen zum Einsatz kommen, sondern auch bei Abstimmungen in Vereinen oder Unternehmen Anwendung finden.
businessinsider.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Organisierte Kriminalität: 50 Verfahren im Zusammenhang mit Krypto-Handys beim Thüringer Landeskriminalamt it-daily.net
Neue Kaffee-Kryptowährung: „CoffeeCoin“ schneidet im ersten Monat gut ab n-tv.de
US-Börsenaufsicht: SEC-Chef Gary Gensler will Kryptoplattformen und Stablecoins stärker regulieren handelsblatt.com
Blockchain Research & Development Hub: Österreichs erstes Unicorn Bitpanda investiert zehn Millionen Euro in digitalen Blockchain-Hub trendingtopics.at
Zunehmend Gegenwind von Aufsichtsbehörden: Marktführende Kryptobörse Binance stellt Handel von Krypto-Derivaten in Europa ein cointelegraph.com

ZAHL DER WOCHE

Bei den deutschen Unternehmen befürworten 78 Prozent die Einführung eines „digitalen Euros“.
blockchain-insider.de

HINTERGRUND

Blockchain kommt in der deutschen Wirtschaft trotz vorhandenem Interesse kaum voran: Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage hat sich der Digitalverband Bitkom mit dem Einsatz von Blockchain in der deutschen Wirtschaft befasst. Dabei wurde deutlich, dass die meisten Unternehmen die Blockchain für eine wichtige Zukunftstechnologie halten. Bisher hat sich jedoch lediglich die Minderheit generell mit dem Thema sowie den Einsatzmöglichkeiten im eigenen Betrieb befasst. 59 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Blockchain eine der wichtigsten Zukunftstechnologien darstellt, jedoch stark unterschätzt wird. Nur 25 Prozent hielten Blockchain für überschätzt und in der Praxis untauglich. Nur jedes vierte Unternehmen gab an, sich dem Thema gegenüber aufgeschlossen zu sehen. Das grundlegende Wissen über zentrale Blockchain-Begriffe hat laut Bitkom zugenommen. So sind Kryptowährungen, verteilte Netzwerke, Smart Contracts und Identitätsmanagement nahezu überall bekannt.
blockchain-insider.de

EL Salvador will Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel: Als erstes Land der Welt hat der südamerikanische Staat El Salvador Anfang 2021 Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zulassen wollen. Dadurch sollten mehr Menschen am Finanzsystem teilhaben können. Angaben der Behörden zufolge besitzen 70 Prozent der Bevölkerung des Landes zwar ein Smartphone, jedoch kein Bankkonto. Für die Verwendung der Kryptowährung wäre lediglich ein Smartphone notwendig. Weiterhin sollten im Ausland lebende Salvadorianer so kostengünstig Geld an ihre Angehörigen im Heimatland senden und die Vermittler-Gebühren durch Banken sparen können. Das entsprechende Gesetz soll am 7. September 2021 in Kraft treten. Die Verwendung von Bitcoin soll jedoch freiwillig bleiben. Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage zeigte nun jedoch, dass drei Viertel der Bewohner des Landes der Einführung von Kryptowährung als Zahlungsmittel skeptisch gegenüberstehen. Weiterhin gaben 46 Prozent der Befragten an, kein Wissen über den Bitcoin zu besitzen.
finanzen.at

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ZITAT

„Momentan haben wir keinen ausreichenden Anlegerschutz beim Handel mit Kryptowährungen.“
Gary Gensler, Vorsitzender der US Securities and Exchange Commission (SEC), bemängelt, dass der Handel mit Kryptowährungen nicht genügend reguliert ist.
golem.de

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IoT: Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard fürs Smarthome, IoT-Lösungen ermöglichen nachhaltige Bergbau- und Metallindustrie, Amazon nimmt ältere Kindle-Reader vom Netz iot-ticker.net
Smartlife: Etliche Echo-Geräte sollen Smart-Home-Standard Matter unterstützen, Huaweis neueste Smartwatch bietet LTE und zwei Kameras für Videochats und Fotos, Smart Home ist interessant, aber noch nicht im Alltag angekommen smartlife-ticker.net
AI: VW sucht nach KI-Datenstrategie für autonomes Fahren; Buildots kombiniert 360°-Helmkamera mit KI fürs Baumanagement; KI-Roboter „Cassie“ läuft fünf Kilometer ai-ticker.net
Safety and Security: Französische Behörde bestätigt Einsatz der Spähsoftware Pegasus, Diebstähle von Kryptowährungen steuern Rekordniveau an, REvil-Verschlüsselungs-Trojaner war als Sicherheitsupdate getarnt safety-security-ticker.net

BLOCKBUG

Südkoreanische Toilette bezahlt Fäkalien mit Digitalgeld: Das südkoreanische Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST) hat eine umweltfreundliche Toilette entwickelt, welche die Exkremente nach der Nutzung in Biogas und Dung umwandelt. Die sogenannte Beevi-Toilette leitet über eine Vakuumpumpe die Fäkalien in einen unterirdischen Tank, in dem Mikroorganismen die Fäkalien zu Methan abbauen. Dieses wird dann in den Energiekreislauf des Gebäudes eingebunden, wo es einen Gasherd, einen Warmwasserboiler und eine Festoxid-Brennstoffzelle antreibt. Der verbleibende Dung wird im nahegelegenen Garten verwendet. Um Studierende und Belegschaft zur Nutzung zu animieren, wurde zudem eine virtuelle Währung mit dem Namen Ggool (Honig) erfunden. Nutzerinnen und Nutzer können für die Verwendung der Toilette bis zu zehn Ggool täglich erhalten und damit Waren auf dem Campus erwerben.
t3n.de

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