KW 3: China arbeitet an globalem Blockchain-System, Britische Krankenhäuser verwenden Blockchain, um Corona-Impfstoffe zu tracken, Bitcoin-Alternative Ethereum im Allzeithoch

NACHRICHTEN

China arbeitet an globalem Blockchain-System: Das Blockchain Service Network (BSN), das zentrale Blockchain-Network der Volksrepublik China, soll zum internationalen Standard für die Integration von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) anderer Länder. werden. Dafür soll ein universelles digitales Zahlungsnetzwerk aufgebaut werden, welches in der Lage wäre, die CBDCs verschiedener Länder einzubinden. Bereits im zweiten Halbjahr 2021 soll ein solches Zahlungsnetzwerk in die Beta-Phase übergehen und innerhalb der nächsten fünf Jahre fertig gestellt werden. Bereiche wie Finanzdienstleistungen, Versicherungsdienstleistungen und Onlinehandel könnten so zu einem großen globalen Zahlungssystem ausgebaut werden.
de.cointelegraph.com

Britische Krankenhäuser verwenden Blockchain, um Corona-Impfstoffe zu tracken: Zur Echtzeitbeobachtung der voraussetzungsvollen Lagerung und Lieferung temperaturempfindlicher COVID-19-Impfstoffe setzen zwei Krankenhäuser in Großbritannien künftig ganz auf Blockchain-Technologie. Das teilten die Krankenhäuser in Stratford-upon-Avon und Warwick am Dienstag mit. Mit dem Einsatz der Technologie sollen nicht nur die Impfstoffe selbst, sondern auch Chemotherapie-Medikamente oder die zur Kühlung des Impfstoffes benötigten Kühlschränke effektiv überwacht werden. Die Technologie wird von den Unternehmen Everyware und Hedera Hashgraph bereitgestellt.
reuters.com

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Smartlife: Beta-Version des Apple Car, Luftreiniger im Einsatz gegen Corona, Weniger Smart Home-Nutzung in Deutschland smartlife-ticker.net
AI: KI-App checkt, ob Menschen Gesichtsmasken tragen, Frontex nutzt KI zur besseren Überwachung der Meere, Zehn Millionen Euro für Forschungsprojekt zur künstlichen Intelligenz im Finanzsektor ai-ticker.net
Safety & Security: Panne bei FU Berlin, CDU meldet Hackerangriffe auf digitalen Parteitag, Funke-Mediengruppe nach Hackerangriff safety-security-ticker.net

Bitcoin-Alternative Ethereum im Allzeithoch: Der seit Wochen anhaltende Bitcoin-Hype scheint auch auf andere Kryptowährungen überzuspringen. Auch die weltweite Nummer Zwei im Markt, Ethereum, war am Dienstag mehr als 1.430 US-Dollar wert. Dies ist eine Rekordmarke in der jüngeren Geschichte der Digitalwährung. Der Dollarwert der Kryptowährung verdoppelte sich somit seit Januar. Analysten vermuten, dass der Anstieg mit einer Ankündigung der US-Börse CME zusammenhängen könnte, ab Februar einen Terminkontrakt auf Ethereum zu beschließen. In Sachen Transaktionsvolumen ist der Bitcoin-Konkurrent bereits die Nummer Eins. Am Dienstag sollen binnen 24 Stunden zwölf Milliarden Dollar transferiert worden sein – drei Milliarden mehr als bei Bitcoin.
t3n.de

Russisches Unternehmen tritt RSBN-Blockchain bei: Die russische Firma Norilsk Nickel (Nornickel) ist im noch jungen Jahr 2021 nach eigenen dem Angaben Responsible Sourcing Blockchain Network (RSBN) von IBM beigetreten. Die RSBN-Blockchain soll die Abläufe in den Bereichen Automobil, Elektronik, Luft- und Raumfahrt verbessern. Nornickel, das der weltweit führende Nickel- und Palladiumförderer ist und nach eigenen Angaben rund 1,5 Prozent zum russischen BIP beiträgt, will so die Daten der eigenen Mineralien-Produktion mit anderen Mitgliedern weltweit teilen. Man sei sich der eigenen Verantwortung bewusst, die Lieferkettenaufzeichnung von der Mine bis hin zum Markt „nachhaltig und hochtransparent“ gestalten zu müssen, heißt es in einer Pressemitteilung der Firma mit Sitz in Moskau.
btc-echo.de

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Kursrekorde: Hintergründe zum anhaltenden Bitcoin-Hype heise.de
Online-Schulung: Hasso-Plattner-Institut bietet Seminar zum Thema Blockchain an blockchain-insider.de
ZKB: Schweizer Bank handelt Fondsanteile über Blockchain-Plattform finews.ch
JP Morgan: 100 Millionen US-Dollar für Blockchain-Projekt Figure btc-echo.de
Geknackt: Schlüssel von Googles Titan-Token über Strahlung rekonstruierbar golem.de

ZAHL DER WOCHE

Der weltweit größte Krypto-Hedge-Fonds Grayscale hat mittlerweile rund 3 Prozent aller weltweit im Umlauf befindlichen Bitcoin in Besitz.
btc-echo.de

HINTERGRUND

Cardano: Blockchain-Plattform ohne Schwächen? Frei zu sein von den Schwächen herkömmlicher Blockchains – das ist der Anspruch der Kryptowährung Cardano. Dafür sei man streng nach wissenschaftlichen Erkenntnissen konzipiert und biete seinen Nutzern dadurch hohe Sicherheit und Performance. So heißt es zumindest in der Selbstdarstellung der alternativen Digitalwährung. Aber was ist da dran? Cardano ist eine dezentrale Smart Contract Blockchain, die sich von der Konkurrenz wie Ethereum dadurch abhebt, die eigene Technologie nur dann weiterzuentwickeln, wenn dies durch wissenschaftliche Forschung und Peer-Review untermauert wird. Für die Konsensfindung bei der Validierung neuer Blöcke wird ein eigens entwickelter Algorithmus namens Ouroboros eingesetzt. Er soll das hohe Sicherheitsniveau des Algorithmus mathematisch nachweisbar machen. Für die Entwicklung eines jeden neueren Blockes wird zudem ein verantwortlicher Stakeholder zugelost. Dadurch soll die Verwaltung von Cardano verteilt und dezentral bleiben.
blockchain-insider.de

Rechte und Pflichten bei insolventem Walletanbieter: Die Corona-Pandemie macht auch vor der Fintech-Branche nicht halt. Insolvenzen sind längst nicht auszuschließen, was zuletzt etwa Monedo, ehemals Kreditech, am eigenen Leib spüren musste. Token-Anbieter und private Token-Besitzer sollten also gewarnt sein. Doch was passiert eigentlich, wenn Wallet-Anbieter oder andere Kryptoverwahrer pleitegehen? Besonders riskant wird es in diesem Fall für Besitzer von Security-Token. Diese fungieren als Kapitalanlagen, ganz ähnlich wie Wertpapiere, werden aber von dem Akteur, der sie in den Verkehr bringt, nicht urkundlich verbrieft. Das macht es herausfordernd, in einem Rechtsstreit überhaupt den Beweis zu erbringen, den Token je besessen zu haben. Die Absicherung im Ernstfall einer Insolvenz ist also zumindest in einigen Token-Bereichen als schlecht zu bewerten. Dennoch droht dann nicht unbedingt der Katastrophenfall: Sowohl die Bundesregierung als auch die EU haben jüngst Gesetzentwürfe über einen Rechtsrahmen für elektronische Wertpapiere entwickelt.
t3n.de

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Home-Office und Arbeitsrecht während der Pandemie – Kraft des Faktischen schlägt rechtliche Vorgaben? Was lange Zeit unmöglich schien, ist durch die Pandemie nun millionenfache Selbstverständlichkeit geworden: Arbeiten im Home-Office. Doch auch wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich überwiegend an die neuen Begebenheiten gewöhnt haben, bleiben eine Vielzahl rechtlicher Fragen offen: Können Arbeitnehmer zum Arbeiten von Zuhause gezwungen werden? Wer muss für Arbeitsmittel und Gesundheitsschutz aufkommen? Und welche Vorgaben gibt es beim Datenschutz im Home-Office? Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe ETL klärt über diese und weitere Fragen auf.
youtube.com

ZITAT

„Es ist immer noch nichts anderes als digitales Spielgeld. Die Gefahr, dass es implodiert, besteht weiterhin. Im Fall eines Vertrauensverlustes gibt es nichts, was eine solche Entwicklung bremsen könnte.“
Der ehemalige Wirtschaftsweise Frank Bofinger erneuert seine Kritik an der Kryptowährung Bitcoin.
btc-echo.de

BLOCKBUG

Mann zahlt Gemeinde 70 Millionen Euro für Graben im Müll: Die Gemeinde Newport in Wales könnte in Kürze über einen unverhofften Geldregen jubeln. Einwohner James Howells bietet der Verwaltung seines Heimatortes nämlich sage und schreibe 70 Millionen Pfund (66 Millionen Euro), wenn sie für ihn die ansässige Mülldeponie durchforstet. Der Grund: 2013 warf Howells seine mit 7.500 Bitcoins gefütterte Festplatte auf den Müll. Diese wäre heute rund 230 Millionen Euro wert. Doch die Gemeinde erlaubt es nicht. „Die Kosten für das Ausgraben der Deponie, die Lagerung und die Behandlung des Abfalls könnten sich auf Millionen belaufen — ohne jede Garantie, dass die Festplatte gefunden wird oder noch funktionstüchtig ist“, so eine Sprecherin gegenüber dem Fernsehsender CNN.
businessinsider.de

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