KW 28: Schweizer Börse setzt auf Blockchain, Taiwan hat ehrgeizige Blockchain-Pläne, Facebook baut Blockchain-Team aus

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Schweizer Börse setzt auf Blockchain
Die Schweizer Börse SIX arbeitet offenbar an einer Blockchain-Plattform für den Handel mit Wertpapieren. Mitte des kommenden Jahres soll der SIX Digital Exchange mit ersten Dienstleistungen zur Verfügung stehen, teilte SIX in einer Pressemitteilung mit. Man schaffe damit „die erste vollständig integrierte Infrastruktur für den Handel, die Abwicklung und die Verwahrung von digitalen Vermögenswerten“. Banken können sich demnach selbst entscheiden, ob sie die bestehende elektronische Handelsplattform nutzen, oder auf die neue digitale Alternative umsteigen möchten. Langfristig würde der SIX Digital Exchange das traditionelle System möglicherweise ersetzen. Auch andere Börsen entwickeln aktuell Blockchain-Lösungen, darunter der australische ASX-Konzern und auch die Deutsche Börse.
faz.net

Taiwan hat ehrgeizige Blockchain-Pläne
Die Regierung Taiwans hat ambitionierte Pläne vorgestellt, die das Land zu einer Hochburg der Blockchain-Entwicklung machen sollen. Neben dem Einsatz im Finanz-Sektor soll die Technologie auch andere Bereiche wie beispielsweise Energiemanagement, Gesundheitswesen, Logistik, oder auch digitale Unterhaltung optimieren.Helfen soll dabei eine groß angelegte Kooperation mit Microsoft. Der Software-Hersteller arbeitet nach eigenen Angaben mit „Digital China“ und „Hot Cool“ zusammen, Inhalt der Kooperation seien „Nutzung, Anwendung und Entwicklung der Blockchain-Technologie innerhalb des Landes“. Microsofts Cloud-Computing-Service Azure soll seinen Partner Digital China bei der Entwicklung kommerzieller Lösungen unterstützen. Insgesamt soll die Partnerschaft zwischen den drei Unternehmen den Einsatz von Blockchain-Technologie in den Bereichen Finanzen, Unterhaltung und E-Commerce voranbringen.
coin-update.de

Facebook baut Blockchain-Team aus
Der Social-Media-Gigant will seine Blockchain-Projekte anscheinend weiter voran treiben: Evan Cheng, bislang Director of Engineering, wurde laut seinem LinkedIn-Profil zum neuen Director of Engineering, Blockchain ernannt. Auch weitere Personalentscheidungen in letzter Zeit belegen laut Branchenbeobachtern die Wichtigkeit, die Facebook der Technologie beimißt. Möglich sei sogar, dass das Unternehmen bereits konkrete Produkte und Dienstleistungen plant, bekannt ist derzeit jedoch noch nichts. Schon Anfang des Jahres hatte CEO Mark Zuckerberg bekannt gegeben, dass man sich mit möglichen Anwendungsbereichen der Blockchain-Technologie beschäftigen wolle. Insgesamt entspricht die Dezentralisierung von Informationen allerdings nicht wirklich dem aktuellen Geschäftsmodell von Facebook.
wired.de

eSport kommt auf die Blockchain
Anfang der Woche startete Fuel Games mit „Gods Unchained“ „das weltweit erste blockchainbasierte eSports-Spiel im Ethereum-Netzwerk“. Das Multiplayer-Kartenspiel wird online gespielt, und funktioniert ähnlich wie etwa die beliebten CCGs “Hearthstone” oder “The Elder Scrolls: Legends”. Dank dem Zugang zu einer dezentralisierten digitalen Wirtschaft können User aber zudem auf Sekundärmärkten mit ihren In-Game-Produkten handeln. Der CEO von Fuel Games, James Ferguson, erklärte in einer Pressemitteilung: „Spieler geben jedes Jahr Dutzende von Milliarden Dollar aus und verbringen unzählige Stunden mit dem Erwerb von Gegenständen im Spiel. Aber Spielstudios bieten ihren Nutzern kaum eine Lizenzvereinbarung für diese Gegenstände, geschweige denn den tatsächlichen Besitz – sie sind eine Zentralbank ohne Aufsicht.“ Indem die Spieler selbst Kontrolle über die In-Game Ökonomie erhalten, wolle man ihnen „den Wert zurückzugeben und sie für ihren Einsatz und ihre Teilnahme belohnen“.
coincierge.de

StartUp: „Alissia“ bietet Musik-Streamingdienst mit Blockchain-Technologie welt.de
„Enerchain“: Das Blckchain-Projekt für den Energiegroßhandel kommt bizz-energy.com
Kooperation: Networkagentur Havas und Blockchain-Investmentfirma Coinhouse bieten Einstieg in die „Token Economy“ wuv.de

ZAHL

Einer Studie der Boston College Carroll School of Management zufolge sind 56 Prozent der Krypto-StartUps vier Monate nach ihrem ICO bereits „tot“.
btc-echo.de

ZITAT

Bitcoin und andere Kryptowährungen werden nicht mehr verschwinden, sie werden friedlich neben anderen Lösungen koexistieren.
Der „Bitcoin-Guru“ Andreas Antonopoulos glaubt an die Zukunft von Kryptowährungen.
futurezone.at

BLOCKWART

HTC meldet Partnerschaft mit „KryptoKitties“
Der angeschlagene Smartphone-Hersteller hat eine Kooperation mit dem Hype-Game „KryptoKitties“ bekannt gegeben. Auf dem kommenden Blockchain-Smartphone „Exodus“ von HTC soll das Spiel demnach vorinstalliert sein. „KryptoKitties“ erlaubt den Handel mit virtuellen Kätzchen mit der Kryptowährung Ethereum. HTC-Usern soll damit die Blockchain-Technologie spielerisch näher gebracht werden. Seit Längerem ist bekannt, dass der taiwanesische Hersteller Ende des Jahres ein Smartphone herausbringen wird, das mit einem integrierten Krypto-Wallet ausgestattet ist.
derstandard.at

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