KW 27: Deutsche Kreditwirtschaft – Banken machen sich für digitalen Euro stark, Bitcoin steigt in Richtung der 35.000 Dollar-Marke, Vulkan-Mining soll 1.800 Bitcoin monatlich in die Wallets El Salvadors spülen

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Deutsche Kreditwirtschaft – Banken machen sich für digitalen Euro stark: Der Zusammenschluss der deutschen Bankenverbände, die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), hat ein Grundsatzpapier präsentiert, in dem sie sich für die Einführung eines digitalen Euros äußert. Die gesamtwirtschaftlichen Nachteile könnten bei einem Verzicht enorm sein. Man sei davon überzeugt, dass ein digitaler Euro von zentraler Bedeutung sei, um die digitale und monetäre Souveränität Europas zu stärken und die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents zu sichern, erklärte die DK.
handelsblatt.com, tagesschau.de

Bitcoin steigt in Richtung der 35.000 Dollar-Marke: Viele Kryptowährungen sind nach deutlichen Rückschlägen wieder im Aufwind. Der Bitcoin stabilisiert sich oberhalb der 30.000-Dollar-Marke. Erst am 14. April 2021 hatte die weltweit wichtigste Kryptowährung ein Rekordhoch von 64.895,22 US-Dollar pro Bitcoin erzielt. Aktuell notiert der Kurs um die 30.000-Dollar-Marke und zuletzt war der Bitcoin sogar unter diese wichtige Marke gefallen. Nun gehen Analysten aber dennoch davon aus, dass der Kurs auf Jahressicht steigen wird. Jedoch gilt eine Investition in Bitcoin unter Anlegern als riskant.
wiwo.de, finanzen.net

Vulkan-Mining soll 1.800 Bitcoin monatlich in die Wallets El Salvadors spülen: El Salvador scheint auf dem Weg zu einem weltweiten Mining-Hotspot zu sein. Nicht nur Präsident Bukele selbst ist von der Idee begeistert, die geothermische Energie aktiver Vulkane für das emissionsfreie Schürfen der Kryptowährung Nummer eins einzusetzen. Er sieht die Vulkanenergie des Landes als sauber und sicher an und schwärmt davon, dass das Bitcoin-Mining eine gute Einnahmequelle für sein Land werden könnte. Das staatliche Geothermie-Unternehmen hat bereits ausgerechnet, dass eine Leistung von 95 Megawatt zur Verfügung gestellt werden könnte.
t3n.de

Ethereums Popularität könnte ETH zum dominanten Wertaufbewahrungsmittel werden lassen: Goldman Sachs sagte in einer Notiz an Kunden am Dienstag, dass die Blockchain mit dem höchsten „realen Nutzungspotenzial“ Ethereum ist, was darauf hindeutet, dass seine ETH der dominierende digitale Wertaufbewahrungsort werden könnte. Als solche, Goldman prognostiziert die gesamte Marktkapitalisierung von Ether (ETH) könnte überholen die gesamte Marktkapitalisierung für Bitcoin (BTC) in den kommenden Jahren, nach einem Bericht in Business Insider.
cointelegraph.com

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Millionenbetrug: Brasilien verhaftet selbsternannten Bitcoin-König Cláudio Oliveira golem.de
Ethereum: Neue Chainalysis-Studie zeigt starkes Wachstum btc-echo.de
Cybercrime: Kryptowährung hat das Internetverbrechen globalisiert sueddeutsche.de
Cyberdevisen: Bitcoin-Zyklen lassen frostigen Krypto-Winter befürchten cash.ch
Mining: Extreme Wassertemperaturen im Seneca Lake wegen einer Bitcoin-Farm am Ufer golem.de

NUMBER OF THE WEEK

Innerhalb der vergangenen drei Monate ist der Bitcoin-Kurs um mehr als 40 Prozent gefallen.
businessinsider.de

BACKGROUND

Deutsche Wirtschaft kommt bei Blockchain nicht voran: Eine Mehrheit der Unternehmen in Deutschland hält Blockchain zwar für eine wichtige Zukunftstechnologie, aber nur eine Minderheit hat sich generell mit dem Thema und den und den Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unternehmen auseinandergesetzt. Man müsse die Anstrengungen verstärken, damit Deutschland bei der Blockchain den Anschluss nicht verpasse. Die Blockchain-Strategie der Bundesregierung wäre ein wichtiger erster Schritt gewesen, sie müsse aber künftig noch stärker mit Leben gefüllt werden, erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. 59 Prozent stimmten in einer repräsentativen Umfrage unter 652 Unternehmen ab 50 Beschäftigten der Aussage zu, dass die Blockchain-Technologie eine der wichtigsten Zukunftstechnologien ist und stark unterschätzt wird. Nur 43 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie sich mit der Blockchain-Technologie generell beschäftigt haben und nur jedes vierte Unternehmen sagt, dass man dem Thema Blockchain interessiert und aufgeschlossen gegenübersteht. Jedes Dritte sieht die Blockchain eher kritisch oder ablehnend. Zudem beklagen Unternehmen Mangel an Know-how, qualifiziertem Personal und fehlende Anwendungsfälle für die Blockchain-Technologie.
finanzen.net

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IoT – Ticker -The physical world meets the digital one. Internet of Things as an interface that revolutionizes both the industry and everyday life. Get a weekly update from the world of „Internet of Things“. iot-ticker.net

Die Rating-Agentur Fitch sieht Stablecoins als mögliches Systemrisiko: Die Rating-Agentur Fitch befürchtet, dass durch das schnelle Wachstum der Emmissionen von sogenannten Stablecoins die Funktionsfähigkeit des Marktes für kurzfristige Kredite beeinträchtigt werden könnte. Bei den Stablecoins handelt es sich um eine Kryptowährung, deren Wert an konventionelle Währungen gebunden ist und die durch die Haltung von Reserven Stabilität zu erreichen sucht. Besonders besorgt ist Fitch bezüglich derjenigen Stablecoins, die nur teilweise durch Anlagen abgesichert sind oder selbst von den Kreditmärkten abhängen. Derzeit wird eine strengere Regelung sowohl in den USA als auch in Europa diskutiert, Zeitplan und Details sind jedoch noch unklar. Durch eine verstärkte Regulierung könne jedoch die Transparenz verbessert und damit eine schrittweise Migration von Stablecoin-Besicherungsreserven hin zu weniger riskanten Vermögenswerten erzwungen werden. Fitch hält ein Eingreifen der Behörden zur Rettung der Stablecoins jedoch für unwahrscheinlich.
faz.net

QUOTE

„Ich glaube, dass zumindest im Moment, alle Kryptowährungen grundsätzlich wertlos sind.“
sagte Fondsmanager und Shortseller Barry Norris.
businessinsider.de

BLOCKBUG

Kurioser Prozess – Nutzt ehemaliger Rechtsanwalt seinen Anwaltstitel? Das Verfahren gegen einen früheren Rechtsanwalt endete vor dem Kölner Amtsgericht mit einem Freispruch. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, seine einstige Berufsbezeichnung weitergeführt zu haben, obwohl der Jurist seine Zulassung 2007 abgegeben hatte. Der 54-Jährige hatte den Titel zwar wieder beantragt, jedoch die Zulassung nicht wiedererlangt.
t-online.de

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