KW 26: Facebook lockert Krypto-Werbeverbot, BIZ: Kryprowährungen sind Wertpapiere, Studie: Social Media beeinflusst Bitcoin-Kurs

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Facebook lockert Krypto-Werbeverbot
Anfang des Jahres hatte Facebook das Werben für Kryptoprodukte auf seiner Plattform komplett untersagt, aus Sorge um betrügerische Angebote. In den Anzeigerichtlinien verbot das Unternehmen deshalb Werbung für Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen „die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden“. Nun erklärte jedoch der zuständige Produktmanager Rob Leathern in einem Blog Post, man wolle Kryptowerbung in eingeschränktem Maße wieder gestatten. Weiterhin verboten seien jedoch Anzeigen für Initial Coin Offerings, andere Angebote rund um Kryptowährungen wolle Facebook vorher auf Sicherheit und Legalität prüfen.
spiegel.de

BIZ: Kryprowährungen sind Wertpapiere
Bislang gab es keine eindeutige Antwort auf die Frage, wie Kryptowährungen in der Finanzwelt klassifiziert werden sollen. Schließlich sind sie weder wirklich eine Handelsware, noch eine Aktie oder ein einfaches Zahlungsmittel. Im Rahmen der jährlichen Generalversammlung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat sich BIZ-Berater und Head of Research Hyun Song Shin nun deutlich dafür ausgesprochen, Kryptowährungen mit Wertpapieren gleichzusetzen: „Wenn Leute bezahlen, um Tokens zum Zwecke eines finanziellen Gewinns zu halten, dann sollten diese wohl als Wertpapier betrachtet werden und derselben Dokumentationspflicht und Regulierung unterworfen sein wie andere Wertpapiere, die Investoren in Gewinnerzielungsabsicht angeboten werden.“ Zu einem ähnlichen Beschluss kamen kürzlich bereits auch die englische Zentralbank, sowie die amerikanischen Börsenaufsicht SEC.
btc-echo.de

Studie: Social Media beeinflusst Bitcoin-Kurs
Forscher des Stevens Institute of Technology in Hoboken, New Jersey, haben herausgefunden, dass positive Kommentare auf den Social Media Plattformen direkt zu einem höheren Bitcoin-Preis führen. Dies sei der „erste robuste statistische Befund“ seiner Art, lies das Team in einer Pressemitteilung wissen. Über zwei Monate lang werteten sie unter anderem über 3,4 Millionen Bitcoin-Tweets aus, und verglichen sie mit dem Kurs der Krypto-Coin. Interessant sei dabei, dass die Meinung der „stillen Mehrheit“ ihn mehr beeinflusse, als die der „lautstarken Minderheit“. Auch andere Indikatoren wie Aktienindex, Goldpreise und Volatilität zogen die Forscher dabei als Vergleich heran, um die komplexe Beziehung genauer bestimmen zu können.
coincierge.de

Coinbase-CEO startet gemeinnützige Initiative
Der CEO der Kryptowährungsbörse Coinbase, Brian Armstrong, hat eine gemeinnützige Initiative ins Leben gerufen, die Menschen in Schwellenländern unterstützen soll. Insbesondere gehe es dabei um Länder, die an einer Finanzkrise leiden. Ziel von GiveCrypto.org sei es, „Menschen finanziell durch die weltweite Verteilung von Kryptowährung zu stärken“, kündigte Armstrong in einem Blogeintrag an. Die Initiative soll dabei direkte Geldüberweisungen an Menschen in Not ermöglichen, und so zudem „die Verwendung von Krypto-Währung in der realen Welt fördern“. Zunächst soll hierfür ein Fonds von zehn Millionen US-Dollar gebildet werden, 3,5 Millionen davon sind bereits aufgebracht worden. Anschließend werden sogenannte Botschafter, also vertrauenswürdige Freiwillige in den jeweiligen Regionen, die Verteilung der Zahlungen übernehmen. Auch andere Methoden zur Verteilung der Spendengelder, etwa Kooperationen mit bereits etablierten Non-Profits vor Ort, oder eine entsprechende App wolle man in Betracht ziehen.
cointelegraph.com

Commerzbank tritt drittem Blockchain-Konsortium bei focus.de
Solarisbank startete „Blockchain-Factory“ t3n.de
Europol trifft sich mit Kryptobranche btc-echo.de

ZAHL

Nur 5 Prozent der globalen Aktien-Infrastruktur-Anbieter haben Blockchain-Technologien bislang „auf die eine oder andere Art in ihre Geschäftsoperationen eingebunden“. Das geht aus einer von Nasdaq in Auftrag gegebenen Studie der Finanz- und Technologieforschungsfirma Celent hervor.
cointelegraph.com

ZITAT

Die Blockchain-Technologie könnte unsere Welt mehr verändern, als sich die Leute vorstellen. Bitcoin könnte allerdings eine Blase sein.
Alibaba-CEO Jack Ma ist ein bekannter Gegner von Bitcoin und Co., glaubt jedoch dennoch an das Potential der Blockchain-Technologie.
finanzen.net

BLOCKWART

Flughafen Amsterdam tauscht Euro in Krypto-Coins
Reisenden von außerhalb der Eurozone bietet der Amsterdamer Flughafen Schiphol nun einen ganz besonderen Service: Bevor sie Europa wieder verlassen, können sie ihre übrig gebliebenen Euro-Scheine und -Münzen in Kryptowährung umtauschen lassen. Dafür steht am Flughafen ein Krypto-Geldautomaten bereit, der Euro gegen Bitcoin oder Ether tauscht. Das Gerät wurde in Kooperation mit der niederländischen Firma ByeleX Data Solutions BV entwickelt, und wird nun zunächst einen sechsmonatigen Testlauf absolvieren. „Mit dem Bitcoin-Geldautomaten möchten wir den Passagieren einen nützlichen Service bieten, der ihnen ermöglicht, einfach ‚lokale‘ Euros gegen die ‚globalen‘ Kryptowährungen Bitcoin und Ether einzutauschen. Das kann nützlich sein, wenn es beispielsweise nicht möglich ist, in ihrem Heimatland Euro auszugeben,“ erklärt Tanja Dik, Direktorin von Consumer Products & Services in einer Pressemitteilung. Mit rund 68 Millionen Passagieren jährlich ist Amsterdam Schiphol der drittgrößte Flughafen Europas.
btc-echo.de

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