KW 24: Apple verbietet Krypto-Mining, Bitcoin für die Massen, Cebit: Volkswagen und IOTA präsentieren Proof of Concept

NEWS

Apple verbietet Krypto-Mining
Apple hat neue Richtlinien für den App-Store von iOS und MacOS vorgelegt, nach denen Apps die im Hintergrund nach Kryptowährungen wie Bitcoin suchen, und diese abbauen, nicht mehr zulässig sind. Einzige Ausnahme sind Fälle in denen „die Verarbeitung außerhalb des Geräts erfolgt“, also etwa über Clouds. Apple möchte damit explizit dagegen vorgehen, dass diese Prozesse ohne das Wissen der Nutzer geschehen, und so die Akkulaufzeit mobiler Endgeräte verringern. Allerdings gilt das Verbot auch für Apps, mit denen der User bewusst nach Krypto-Coins suchen möchte. Zudem legen die Richtlinien fest, dass Kryptowährungs-Apps „keine Währung für das Erledigen von Aufgaben wie das Herunterladen anderer Apps, das Ermutigen anderer Benutzer zum Herunterladen oder das Posten in sozialen Netzwerken anbieten dürfen“.
golem.de

Bitcoin für die Massen
Der Bitcoin-Hype scheint vorerst vorbei. Das Cyber-Geld ist derzeit rund 60 Prozent weniger Wert als noch im Dezember 2017. Doch die Finanzindustrie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Kryptowährungen zum Anlageobjekt für die breite Masse werden zu lassen. So haben die New Yorker Investmentgesellschaft VanEck und die Finanztechno-Firma SolidX die Zulassung eines börsengehandelten Investmentproduktes auf den Bitcoin beantragt – nicht zum ersten Mal. Doch die US-Aufsicht hat bislang derartigen Versuchen einen Riegel vorgeschoben. Die Bedenken: die Aufseher sehen die Sicherheit der Anlegergelder nicht gewährleistet. Für Bitcoin gebe es weltweit keine Aufsicht und erhebliche Preisschwankungen machten das Produkt hoch spekulativ.
manager-magazin.de

Cebit: Volkswagen und IOTA präsentieren Proof of Concept
Auf der Digitalmesse Cebit haben der Autobauer und das Blockchain-StartUp erste Ergebnisse aus ihrer informellen Kooperation, die im Januar bekannt gegeben wurde, vorgestellt: Das Verfahren basiert auf der Distributed Ledger Technology, und soll die „Übertragung von Software über Funk an Fahrzeuge mit IOTAs Tangle sicher dokumentieren“. Johann Jungwirth, der Chief Digital Officer des Volkswagen-Konzerns, fungiert unter anderem als Aufsichtsrat des IOTA-Teams, und ist sich sicher: „Distributed Ledger Technology ist entscheidend für die Zukunft von vertrauensvollen Transaktionen. IOTA hat ein großes Potenzial, Marktführer im DLT-Bereich zu werden.“ Die Technologie soll künftig in Volkswagen-Produkte integriert werden, und wird damit auch enorme Auswirkungen auf die Zukunft des autonomen Fahrens haben.
btc-echo.de

Krypto-Raubzug im Wert von über 15 Millionen Euro gelungen
Hacker haben eine Sicherheitslücke in zahlreichen Krypto-Apps ausgenutzt, und Etherium im Wert von über 15 Millionen Euro gestohlen. Die Ethereum-Entwickler hatten bereits vor drei Jahren vor der möglichen Bedrohung durch ebendiese Lücke gewarnt. Zahlreiche Ethereum-Applikationen weisen demnach unzureichend oder vollkommen ungesicherten RPC-Schnittstellen auf, durch die sich die Angreifer Zugriff auf die Konten verschaffen konnten. Damit sollen sie allein im vergangenen Monat ganze 38.642 Ether erbeutet haben – umgerechnet über 15,4 Millionen Euro.
wired.de

Energiewirtschaft: Chancen und Nutzen von Blockchain noch unklar energate-messenger.de
Schweiz: Referendum über Bitcoin-basiertes Finanzsystem coincierge.de
Finanzwirtschaft: JDC Group plant erstes deutsche ICO asscompact.de

ZAHL

Ganze 1,7 Milliarden US-Dollar haben Banken und Finanzinstitute nach eigenen Angaben vergangenes Jahr in die Forschung und Entwicklung von Blockchain-Technologie investiert.
btc-echo.de

ZITAT

Das disruptive Potenzial dieser Technologie reicht aber über das Kostensparen hinaus. Völlig neue Geschäftsmodelle könnten entstehen, an die weder Sie noch ich heute denken. Und täglich arbeiten viele Menschen daran, weitere Einsatzmöglichkeiten für die Blockchain zu finden und die Technik großflächig einzusetzen.
BaFin-Präsident Felix Hufeld zog bei einem Vortrag überraschend positive Bilanzen zu Blockchain und Bitcoin.
coin-hero.de

BLOCKWART

Blockchain-Kampagne für gleichgeschlechtliche Ehe
Das Fashionlabel Björn Borg und die Agentur Nord DDB wollen mit ihrer neuen Kampagne „Marriage Unblocked“ darauf aufmerksam machen, dass die gleichgeschlechtliche Ehe immer noch in 87 Prozent aller Länder auf der Erde verboten ist. Das besondere: Für das Projekt setzen sie auf die Blockchain. Gleichgeschlechtliche Paare werden dazu eingeladen, auf der Plattform des Projekts schriftliche Gelübde abzugeben – anonym oder öffentlich. Diese werden auf der Ethereum-Blockchain verewigt, und die Partner erhalten eine symbolische Urkunde über ihre „digitale Ehe“. Jonas Lindberg Nyvang, Marketingleiter bei Björn Borg, erklärt das Konzept: „Mit ‚Marriage Unblocked‘ können wir die Gewalt über die Eheschließung dezentralisieren und allen die Möglichkeit geben, zu heiraten.“
horizont.net

Newsletter anmelden

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten jede Woche den kompakten Digest mit dem wichtigsten Themen zu Blockchain:

Blockchain-Ticker

Weitere Digibriefings

Unsere Politbriefings