KW 24: Bitcoin-Miner gehen von China nach Texas, Kehrtwende von Elon Musk treibt Bitcoin-Kurs nach oben, Kryptoverbot – Thailand verbannt Dogecoin und NFT

NACHRICHTEN

Bitcoin-Miner gehen von China nach Texas: Vom harten Vorgehen der Regierung in Peking profitiert zurzeit der US-Staat. Die Kryptowelt nimmt Texas ein, dank günstiger Energie und freundlicher Politik. Bisher war China das Zuhause von mehr als der Hälfte der globalen Bitcoin-Miner, doch Peking will diese jetzt schnellstmöglich des Landes verweisen. Im Mai forderte die Regierung zum Beispiel ein hartes Vorgehen gegen Bitcoin-Mining und -Handel und löste damit einen Prozess aus, der in Krypto-Kreisen als „die große Mining-Migration“ bezeichnet wird. Laut eines US-Medienberichts scheint ein neuer Zielort der Miner Texas zu sein. Denn dort ist Energie verhältnismäßig kostengünstig, zudem ist die politische Führung in Texas sehr kryptofreundlich.
businessinsider.de, ibtimes.com

Kehrtwende von Elon Musk treibt Bitcoin-Kurs nach oben: Niemand beeinflusst die Kryptowährung so sehr wie der Tesla-Chef Elon Musk. Zuerst hatte er den Kurs in die Höhe getrieben und dann für einen Absturz gesorgt, das ist auch jetzt wieder der Fall. Nachdem Musk in einem Tweet angekündigt hatte, die Währung doch wieder als Zahlungsmittel zu akzeptieren, näherte sich der Bitcoin-Kurs zum ersten Mal seit über zwei Wochen der Marke von 40.000 Dollar (rund 33.000 Euro) und notierte im asiatischen Handel bei rund 39.500 Dollar. Wenn der Anteil erneuerbarer Energien im Bitcoin-Prozedere deutlich steige, würde der von ihm gegründete US-Elektroautohersteller das Digitalgeld doch annehmen, twitterte Musk am Sonntag. Musk hatte nach Kritik von Klimaschützern Mitte Mai angekündigt, dass Tesla aus Klimaschutzgründen künftig keine Bitcoins als Zahlungsmittel mehr akzeptiere und dadurch einen deutlichen Kursrutsch ausgelöst.
zeit.de, faz.net

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Kryptoverbot – Thailand verbannt Dogecoin und NFT: Thailand will den Kryptohandel reduzieren und verbietet eine Reihe von Coins und Tokens. Betroffen sind in allererster Linie die sogenannten Meme-Coins wie der Dogecoin oder Shiba Inu. Die thailändische Börsenaufsicht hat Krypto-Handelsplätzen aufgegeben, binnen 30 Tagen Coins und Token von ihren Handelsplätzen zu löschen. Die Börsenaufsicht will aber auch Non-fungible, Social oder Utility Tokens aus dem Handel verbannen. Das hat die Behörde, die wie die US-Behörde ebenfalls SEC (Securities and Exchange Commission) heißt, letzten Freitag bekannt gegeben. Die Thailändische SEC ist kein Krypto-Fan, zur Begründung des Schrittes gibt die Börsenaufsicht an, die finanziellen Interessen der Handelsplatznutzerinnen und -nutzer schützen zu wollen, indem sie „riskante Krypto-Investitionen“ eindämme.
t3n.de

KI und Robotik dominieren die weltweite Forschung: Die Unesco hat eine Auswertung der weltweiten wissenschaftlichen Forschung durchgeführt und diese zeigt einen klaren Trend bei KI-Technologien. In der veröffentlichten Untersuchung bezieht sich die Unesco zunächst auf die Jahre 2018 und 2019 und auf eine rein quantitative Analyse, also nur auf die Anzahl der Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Arbeiten. Für die Bewertung haben die Beteiligten die untersuchten Arbeiten zu „übergreifenden strategischen Technologien“ in zehn diverse Kategorien eingeteilt. Ausgeschlossen wurden dafür Veröffentlichungen zu Kunst sowie aus den Bereichen Humanities und Sozialwissenschaften.
golem.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Bundeskriminalamt: Dunkelziffer bei Cyberangriffen auf Unternehmen it-daily.net
Chipmarkt: Viertel aller High-End-Grafikkarten geht an Kryptominer golem.de
Digitalisierung: Fördermittel für Firmen fließen nicht heise.de
Analyse:: Krypto-Tief macht Grafikkarten erschwinglicher t3n.de
Bitcoin und Co.: China geht weiter gegen Kryptomining vor golem.de

ZAHL DER WOCHE

Elon Musk und Tesla hatten in den letzten Monaten mehrere Ankündigungen zu Bitcoin gemacht, die den Kurs der Digitalwährung schwanken ließen. Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass man rund 1,5 Milliarden investiert habe und bald in der Digitalwährung für die Autos bezahlen lassen werde.
golem.de

HINTERGRUND

El Salvador diskutiert darüber Angestellte in Bitcoin zu bezahlen: Rolando Castro, der Minister für Arbeit und Soziales in El Salvador hat gesagt, die Regierung diskutiere darüber, ob Unternehmen ihre Mitarbeiter in Bitcoin bezahlen sollten. Ein Gesetz aus dem Jahr 2001 hat jedoch festgelegt, dass Gehälter und Gebühren nur in Colónes oder US-Dollar bezahlt werden dürfen. Bereits eine Woche vor den neusten Überlegungen, hatte die legislative Versammlung des Landes Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zugelassen. Zurzeit ist es unklar, ob die Zulassung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in dem Land das bestehende Gesetz erweitern oder ersetzen wird. Präsident Nayib Bukele hat in seinem Gesetz festgelegt, dass Steuerbeiträge in Bitcoin bezahlt werden können und für Buchhaltungszwecke der USD als Referenzwährung verwendet werden. Seit der Ankündigung, dass er das Bitcoin-Gesetz auf der Bitcoin 2021 in Miami vorstellen würde, hat Bukele die sozialen Medien genutzt, um für Kryptowährungen und Mining in El Salvador Werbung zu machen. Letzte Woche rief der Präsident den staatlichen, geothermalen Stromversorger dazu auf, einige Anlagen für Bitcoin-Miner freizugeben.
de.cointelegraph.com

Mehr Schaden als Nutzen – Bitkom kritisiert Entwurf zur Krypto-Verordnung: Der Entwurf zur Kryptowertetransferverordnung des Finanzministeriums ist ein überreguliertes Bollwerk, dass Krypto-Unternehmen künftig sehr große Bürden auflegt. Die Folgen für den Krypto-Standort Deutschland könnten schwerwiegend sein, meint der Digitalverband Bitkom. Dem Krypto-Space haftet das Stigma einer Schattenwirtschaft an, die wegen ihrer anonymen Natur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung begünstigt. Das Bundesfinanzministerium hat deshalb vor einem Monat einen Arbeitsentwurf vorgelegt, der ein Regelwerk zur Eindämmung von Krypto-Finanzkriminalität festlegt. Die sogenannte Kryptowertetransferverordnung fordert strengere Sorgfaltspflichten für Kryptowertedienstleister, die zukünftig Daten zu Auftraggeber und Begünstigten bei Übertragungen von Kryptowerten erheben, speichern und übermitteln müssen. Deutschland verspiele jedoch damit seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt, nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom und fördere so kriminelle Vorgänge mit Kryptowährungen.
btc-echo.de

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ZITAT

„Wenn es eine Bestätigung für eine angemessene (~50%) saubere Energienutzung durch Miner mit positivem Zukunftstrend gibt, wird Tesla wieder Bitcoin-Transaktionen erlauben.“
erklärte Tesla Chef Elon Musk.
kryptoszene.de
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BLOCKBUG

AI Artists – Machen bald Computer die Charts? Virtuelle Influencer haben teilweise mehrere Millionen Follower, überwiegend sind sie im Beauty- und Modebereich vertreten, mittlerweile erobern sie jedoch auch die Musikszene. Dadurch, dass sich die KI wie ein Mensch verhält, der auf der Grundlage einfacher Befehle Musik erzeugt, kann KI Nicht-Musiker*innen ermöglichen, musikalische Kreativität zu erleben. KI wird neue Ansätze für musikalische Kreativität freisetzen, neue Musikgenres entdecken und Musiker*innen den Zugang zu Formen kreativer Technologie ermöglichen.
onlinemarketing.de

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