KW 21: Walmart plant Blockchain-Plattform, IOTA geht Partnerschaft mit UN ein, Londoner Moschee akzeptiert Kryptowährungen

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Walmart plant Blockchain-Plattform
Darf’s noch ein wenig mehr sehr: Die US-Supermarktkette hat offenbar ein Patent für eine Plattform auf Blockchain-Basis eingereicht. Damit könnten Kunden ermöglicht werden, gekaufte Waren weiterzuverkaufen. Die Daten zu den jeweiligen Artikeln sollen dafür auf der Blockchain gespeichert werden, so dass jederzeit wieder darauf zugegriffen werden kann. Möglich gemacht werden soll dies „über verschiedene Anschlussstellen wie zum Beispiel ein Point-of-Sale-Interface, ein browser-basiertes Interface oder ein Mobile-App-Interface“. Das Unternehmen erhofft sich von dem Projekt einen „Kontroll-Zirkel“, der verhindert dass Kunden Ware zurückbringen müssen. Damit könne man an beiden Seiten Arbeit und Zeit einsparen.
focus.de

IOTA geht Partnerschaft mit UN ein
IOTA hat sich mit mit dem United Nations Office for Project Services (UNOPS) zum Joint Venture zur Förderung von „Transparenz und Effizienz“ zusammengeschlossen. Das UNOPS ist weltweit in über 80 Ländern aktiv, und habe Interesse daran, „das DAG-basierte Ledger von IOTA zu nutzen, um seine Bemühungen um globalen Frieden, Sicherheit, Humanität und Entwicklung zu optimieren“. Die selbst-finanzierte Tochergesellschaft der UN arbeitet regelmäßig mit der Weltbank, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und dem Department of Peacekeeping zusammen, und bietet den Vereinten Nationen den Vereinten Nationen Dienstleistungen in den Bereichen Projektmanagement, Personal, Beschaffung, Infrastruktur und Finanzmanagement an. Mit dem Einsatz der IOTA-Technologie sollen dabei künftig Aufwand, Geld und Zeit eingespart werden, wie die beiden Partner in einer gemeinsamen Presserklärung verdeutlichen.
coincierge.de

Londoner Moschee akzeptiert Kryptowährungen
Religion im 21. Jahrhundert: Als erste Moschee in Großbritannien kann nimmt die Shacklewell Lane Moschee künftig Spenden in Bitcoin und Co. entgegen. Scheinbar beantworten die Verantwortlichen damit die Frage, ob Kryptowährungen nach dem Koran „haram (verboten) oder halal (erlaubt) sind. Der religiöse Berater der Moschee, Zayd al Khai, sieht die Sachlage eindeutig: „Jegliche Art von Geld oder Währung ist weder halal – erlaubt – noch haram – verboten. [Es geht um] den Wert, der repräsentiert wird. Wenn Geld in einer gesetzeskonformen Art und Weise übertragen wird, dann ist es auch halal. Bei Bargeld wissen wir auch nicht immer, wo es herkommt, aber das nehmen wir auch in gutem Glauben an.“ Dementsprechend können Unterstützer der Shacklewell Lane Moschee sich künftig in Bitcoin oder Ethereum an der Instandhaltung sowie den wohltätigen Projekten des Gebetshauses beteiligen. Von dem Projekt erhoffen sich die Initiatoren mindesten 10.000 Pfund.
btc-echo.de

Kryptomining führt zu teuren Grafikkarten
Eine der wertvollsten Komponenten von Hochleistungs-PCs ist derzeit die Grafikkarte. Der Hauptgrund für den steigenden Preis ist Kryptomining, also das Abbauen von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Gerade in Ostasien haben findige Entwickler ganze Farmen angelegt, in denen mit Hilfe von tausender Grafikkarten geschürft wird. Durch ihre Großeinkäufe sorgen sie jedoch für Engpässe auf dem Weltmarkt, und entsprechende Preisanstiege. „Die Hersteller AMD und Nvidia produzieren festgelegte Mengen, die vorher genau kalkuliert und an der Nachfrage orientiert werden,“ erklärt Fach-Autor Martin Fischer. Allerdings kennt er auch andere Gründe für die steigenden Preise: Die Produktion der neuen Grafikkartenserie „Radeon RX Vega“ verlaufe wesentlich langsamer als gedacht, und auch neuartige Computerspiele erfordern immer bessere Grafikkarten.
handelsblatt.com

Star-Investor Tim Draper: Blockchain für „perfekte Bürokratie“ cointelegraph.com
Kampf der Kryprowährungen: Bitcoin vs. Bitcoin Cash wired.de
Forschungsprogramm: Das Massachusetts Institute of Technology testet Smart Contracts auf Bitcoins Lightning Network btc-echo.de

ZAHL

Der Bitcoin-Experte des Beratungsunternehmens PwC, Alex de Vries, geht davon aus, dass weltweit aktuell mindestens 2,55 Gigawatt Strom für das Mining von Bitcoin aufgewendet wird – das entspricht dem Jahresverbrauch von ganz Irland.
sueddeutsche.de

ZITAT

Früher bin ich viel U-Bahn gefahren, da muss man immer darauf achten, wann der richtige Halt kommt. Das lenkt vom Coden ab. Jetzt werde ich gefahren, kann dadurch effizienter arbeiten.
Der Ethereum-Entwickler und Bitcoin-Millionär Vitalik Buterin hat sein Vermögen inzwischen schätzen gelernt.
wired.de

BLOCKWART

Acht Jahre Bitcoin-Pizza
Vor wenigen Tagen feierte das Internet den achten Geburtstag der sogenannten Bitcoin-Pizza: Am 19. Mai 2010, also lange vor dem aktuellen Krypto-Hype, verkündete der Entwickler Laszlo Hanyec in einem Internet-Forum, er wolle für 10.000 Bitcoin mehr als eine Pizza bekommen, und bat um Angebote. Am 22. Mai kam schließlich ein Deal zustande: für seine 10.000 Bitcoin kaufte Hanyec zwei Pizzen. „Die Pizzas sehen so lecker aus. Ich beneide dich,“ hieß es damals online, andere User gratulierten ihm zu dem „großen Meilenstein“, den er erreicht habe. Acht Jahre später liegt der Wert der Pizzen bei etwa 83 Millionen US-Dollar – vielleicht hätte Hanyec seine Coins ja im Nachhinein lieber gespart…
pcwelt.de, watson.de

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