KW 15: Krypto-Plattform Coinbase startet Börsengang, Bitcoin über 64.000er Marke, Digitaler Euro könnte noch Jahre dauern

NACHRICHTEN

Krypto-Plattform Coinbase startet Börsengang: Coinbase, die größte US-Plattform für Kryptohandel, ist gestern an der amerikanischen Techbörse Nasdaq gestartet. Der erste Kurs lag bei 381 Dollar – 131 Dollar über dem Referenzpreis von 250 Dollar. Das entspricht einem Plus von gut 52 Prozent. Dabei griff Coinbase auf ein kostengünstiges Verfahren zurück, bei dem mehr als 100 Millionen Aktien direkt platziert wurden, auf eine Begleitung durch Investmentbanken und auf ein Preisbildungsverfahren allerdings verzichtet wurde. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“, das sich dabei auf Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC beruft, soll das Unternehmen zum Start ungefähr 91,5 Milliarden US-Dollar wert gewesen sein. Über Coinbase können Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum gehandelt und in feste Währung umgetauscht werden. Das Unternehmen profitierte zuletzt erheblich von einer bemerkenswerten Hausse der Digitalwährungen, könnte diesen Effekt durch den aktuellen Börsengang sogar noch verstärken.
manager-magazin.de, tagesschau.de

Bitcoin über 64.000er Marke: Kurz vor dem Börsengang von Branchenprimus Coinbase kletterte die beliebte Kryptowährung auf den Spitzenwert von 64.250 US-Dollar. Mittlerweile sind alle im Umlauf befindlichen Krypto-Devisen mehr als zwei Billionen Dollar wert.
manager-magazin.de

Digitaler Euro könnte noch Jahre dauern: Wie eine Analyse der Europäischen Zentralbank (EZB) nahelegt, könnte es noch einige Zeit dauern, bis der digitale Euro Realität ist. Seit Jahren verzeichnen Kryptowährungen eine quasi nicht enden wollende Beliebtheit in der Privatwirtschaft. Aus diesem Grund möchte die EZB mit einer offiziellen und kontrollierbaren Alternative nachziehen. Doch zunächst soll erst einmal eine Analyse zum Thema durchgeführt werden. Laut Angaben von EZB-Direktor Fabio Panetta könnte diese aber noch gut zwei Jahre dauern. Erst danach sollen Entscheidungen über die konkrete Ausgestaltung des digitalen Euros getroffen werden. Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass Bürger über die Nachvollziehbarkeit von Geldströmen besorgt sind, weshalb der digitale Euro so gut es geht anonym werden soll.
financefwd.com, it-daily.net

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

Blockchain-Startup Immutable Insight sichert sich Millionen: 2019 wagte Katharina Gehra gemeinsam mit dem Physiker Volker Winterer und der Datenspezialistin Giyun Jeong den Sprung in die Selbstständigkeit und gründete das Blockchain-Startup Immutable Insight. Anfangs noch auf Analyse und Beratung fokussiert, öffnete sich das Unternehmen mehr und mehr dem Thema Blockchain. Besonders wichtig ist Immutable Insight die Zusammenarbeit mit dem Mittelstand. Umso erfreulicher das Ergebnis der neuesten Finanzierungsrunde: Einige Mitglieder deutscher Unternehmensfamilien steigen bei dem Startup ein. Darunter: Der Erbe des SAP-Gründers Dietmar Hopp, Daniel Hopp. „Wir haben uns extra Investoren aus Familienunternehmen gesucht, um mehr Verbindungen in die deutsche Industrie zu bekommen“, erklärte Gehra gegenüber finance fwd. Woran sich das Startup konkret beteiligen wird, daran herrscht noch Stillschweigen. Doch klar ist: Neben Analysen setzt Immutable Insight auf einen Blockchain-Fonds, der künftig bis zu 100 Millionen Euro einsammeln soll. „Wir überwachen und analysieren dabei über unsere Algorithmen weltweit und in Echtzeit die Nutzungsdaten von Blockchain-Anwendungen, um das Geld unserer Kunden dort zu investieren, wo die reale Nutzung exponentiell steigt“, so Katharina Gehra.
financefwd.com

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Bitcoin-Hype: So investieren Sie in die Blockchain faz.net
Kryptowährung: Auch Dogecoin mit gewaltigem Plus computerbild.de
Mina Protocol: Was ist die “leichteste Blockchain der Welt”? btc-echo.de
Starkes Wachstum: Cardano druckt neues Allzeithoch – Brücke zu Ethereum kommt btc-echo.de
Geldanlage: Was Sie vom Bitcoin-Milliardär lernen können spiegel.de

ZAHL DER WOCHE

Bei der Einführung des digitalen Euros legen 43 Prozent der befragten Bürger:innen und Expertinnen großen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre, wie eine Befragung der EZB ergab.
tagesschau.de

HINTERGRUND

Mit Blockchain die Lieferkette transparent gestalten: Noch immer ist ein Lieferkettengesetz, dass Unternehmen zur Einhaltung von Klima- und Menschenrechten auch bei ihren Zulieferern verantwortlich hält, in aller Munde. Doch häufig ist es für Firmen nicht leicht nachzuverfolgen, welche Reise das von ihnen verkaufte Produkt genau hinter sich hat. An dieser Stelle könnte die Blockchain-Technologie federführend mitwirken. „Die Idee ist, dass Rohstoffe am Anfang der Lieferkette markiert werden, zum Beispiel mit einem QR-Code. Dieser ist im Hintergrund mit der Blockchain verknüpft,“ erklärt Wirtschaftsjournalistin Katja Scherer im Deutschlandfunk. Der große Vorteil der Blockchain: Was einmal eingetragen wurde, kann nachträglich nicht einfach mehr geändert werden. Zulieferer können so beispielsweise keine Lieferscheine fälschen und Unternehmen eindeutig identifiziert werden, selbst dann, wenn kein Name angegeben wird.
deutschlandfunknova.de

Linux Foundation startet Blockchain-Plattform für Versicherungsbranche: Die gemeinnützige Linux Foundation unterstützt ein neues Blockchain-Projekt der Versicherungbranche. Wie die Stiftung am Montag ankündigte, soll gemeinsam mit der American Association of Insurance Services schon bald die „Open Insurance Data Link-Plattform“ eröffnet werden. Ziel des Projekts ist die Reduktion der Kosten von Meldungen für Versicherungsangelegenheiten über einen standardisierten Versicherungsdatenspeicher mittels der Distributed-Ledger-Technologie.
de.cointelegraph.com

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

ZITAT

„Regulierung ist in der Tat ein großes Thema. Prinzipiell wäre es ein gutes Zeichen, wenn das passiert. Denn nur anerkannte Anlageklassen werden auch reguliert. Andererseits besteht die Gefahr, dass man dem Bitcoin auf diesem Weg die Luft zum Atmen nimmt.“
Finanzmarktanalyst Timo Emden glaubt angesichts drohender Regulierung eher an eine Zukunft von Kryptowährungen als etablierte Anlagealternativen.
finanzen.net

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BLOCKBUG

Digitaler Impfnachweis ohne Blockchain: Noch vor den Sommerferien soll es einen digitalen Impfausweis für das Smartphone geben. Doch entgegen ursprünglich im Raum stehender Konzepte soll die digitale Bescheinigung über den Covid-19-Impfstatus ohne Blockchain-Technologie funktionieren. Vielmehr soll die Verifizierung der Zertifikate über ein reduziertes Impfzertifikat (Prüfzertifikat) erfolgen, das von der Impf-App angezeigt wird und auf welches die Prüfer über eine mobile Prüf-App zugreifen können.
golem.de

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