KW 12: Bitcoin fällt, Indien kippt Krypto-Verbot, Perfide CoronaCoin

NACHRICHTEN

Toyotas Blockchain-Lab: Das Lab der Toyota Motor Corporation, das bereits im April vergangenen Jahres gegründet wurde, beschäftigt sich mit dem Potenzial der Blockchain in Verbindung mit der Zukunft der Automobilindustrie. Ziel des Unternehmens ist es, dank der Blockchain-Technologie eine Plattform für verschiedene Mobilitätsangebote zu etablieren. So soll die Kommunikation mit unterschiedlichen Unternehmen möglich sein, um dort Angebote zu buchen. Die Blockchain soll dafür genutzt werden, um beispielsweise die Kunden- und Fahrzeugverifikation, sowie die Überwachung von Lieferketten durchzuführen.
cvj.ch

Bitcoin fällt: Der Bitcoin ist im Zuge der Corona-Krise stark gefallen und erreichte einen Wert von unter 5000 Dollar. Mit einem Wert von 4583 Dollar erreichte die Kryptowährung damit ihren niedrigsten Stand seit April 2019. Auch Ethereum verlor deutlich mit einem Kursfall von zehn Prozent auf 112 Dollar. Auch Theter fiel auf zwischenzeitlich 0,99 Cent. Experten sprechen von einem Crash an den Märkten. Viele der Anleger würden in der Zeit der Corona-Krise lieber Bargeld halten, statt in Krypowährungen zu investieren.
handelsblatt.com

Indien kippt Krypto-Verbot: Der Oberste Gerichtshof Indiens hat entschieden, das Verbot von Kryptowährungen aufzuheben. Die indische Zentralbank hatte ursprünglich im Jahr 2018 Dienstleistungen mit Cyberdevisen verboten. Der Gerichtshof beschloss, dass ein solches Verbot verfassungswidrig sei. Experten schätzen die Entscheidung als einen Durchbruch für den indischen und den gesamten asiatischen Markt für Cyberdevisen aus.
finanzen.net

Simbabwe erlaubt Handel mit Kryptowährungen: Die Zentralbank des afrikanischen Staats Simbabwe hat entschieden, künftig Leitlinien für Krypto-Unternehmen herauszugeben. Bisher war den Banken des Landes der Handel mit Kryptowährungen untersagt. Das Land leidet jedoch unter einer schweren Wirtschaftskrise und will mit der Freigabe der Kryptowährungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung sorgen. Ob die Maßnahme jedoch tatsächlich den gewünschten Effekt auf die simbabwische Wirtschaft haben wird, ist fraglich.
btc-echo.de

Blockchain Summit: Die Krypto-Welt hält den Atem an btc-echo.de
Tulip Trust: Craig Wright muss zahlen btc-echo.de
Krypto-Kritiker: Wells Fargo schließt zwei Filialen in North Carolina coincierge.de
Rapper: Akon bringt eigene Kryptowährung Akoin auf den Markt coinwelt.de
Cyberkriminalität: Botnet-Angriff verursachte 1,2 Milliarden Dollar Liquidation von Bitcoin Longs bei BitMEX coincierge.de

ZAHL DER WOCHE

300 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen Bakkt, ein Anbieter von Bitcoin-Futures von Investoren einsammeln.
btc-echo.de

HINTERGRUND

Bitcoin als Krisenwährung?: Die Aktienmärkte befinden sich weltweit in freiem Fall. Der Dow Jones und der Dax stürzen ab und die Fed oder die EZB versuchen mit gezielten Maßnahmen dagegen anzukommen. Doch auch der Bitcoin sinkt stark im Wert. Dabei wird der Bitcoin wie viele andere Kryptowährunen oft als krisensichere Anlage bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, dass Anleger in Krisenzeiten versuchen, ihre Kryptowährungen in Geld umzutauschen, um so wenigstens noch weiter lebenswichtige Dinge wie Toilettenpapier oder Lebensmittel bezahlen zu können. Aber auch Aktienkäufe, die in Währungen wie Dollar bezahlt werden, scheinen einigen Anlegern die bessere Option zu sein. Ähnlich geht es gerade dem Gold. Auch hier fallen die Werte stark, weil Anleger ihre Goldreserven verkaufen.
t3n.de

DIA Studie über Krypto-Ökosystem: In einer neuen Studie sind Outlier Ventures und DIA zu dem Schluss gekommen, dass durch die Verbreitung der Blockchain ein neues Krypto-Ökosystem entstanden ist. In dem Bericht wurden die Datenmenge, Datentiefe und Preise von insgesamt 42 Finanzdatenanbietern aus 17 Ländern analysiert und abgeglichen. Der Markt digitaler Assets habe laut der Studie inzwischen etwa 100 Millionen Euro Kapital erwirtschaftet. Der Markt wird dabei von US-amerikanischen und europäischen Unternehmen mit einem Anteil von 86 Prozent dominiert. Um der Nachfrage nach DeFi-Angeboten nachzukommen, wachse dabei der Bedarf an zuverlässligen Datenquellen. Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers, sagte, der Zugang zum Markt für Finanzdaten sei “ein zentraler Baustein für eine DeFi-Ökonomie.”
btc-echo.de

ZITAT

“Bitcoin ist, im Vergleich zu Gold, immer noch sehr neu und geniesst deshalb wohl auch noch nicht das gleiche Vertrauen als Wertaufbewahrungsmittel.”
Raffael Huber, Leiter Research bei Bitcoin Suisse, über Bitcoin als Krisenwährung.
nzz.ch

BLOCKBUG

Perfide CoronaCoin: Die CoronaCoin bedient sich des neuartigen Coronavirus als Abbildung für seine Währung. Insgesamt 7.604.953.650 Einheiten der Kryptowährung wurden erstellt, die die Zahl der weltweiten Bevölkerung abbilden soll. Diese Zahl sinkt, je mehr Menschen am Coronavirus sterben. Die Währung würde damit theoretisch an Wert gewinnen. Grund für die Entwicklung der Währung sei, dass so Informationen über die tatsächlichen Todeszahlen in autoritäre Staaten gelangen könnten. Das Team von CoronaCoin beschäftigt sich bereits mit der Entwicklung von dezentralen Anwendungen (dApps) für die Coin.
btc-echo.de

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