KW 10: Walmart will mit Blockchain Lebensmittel sicher machen, Tu Gutes mit der Blockchain, Daimler-Test: Crypto schont die Natur

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Walmart will mit Blockchain Lebensmittel sicher machen
Ein spannendes Patent hat sich Walmart gesichert. Das sogenannte „Smart Package“ – ein Paket mit einem Gerät, das Daten wie „Inhalt, Standort und Umweltbedingungen“ registriert und auf der Blockchain speichert. Die Technologie soll ein Problem lösen, das bei der Lieferung von Lebensmitteln grundsätzlich auftritt: „Diese Online-Kunden versuchen oft, Artikel zu kaufen, die eine kontrollierte Umgebung erfordern, und streben weiterhin nach größerer Sicherheit in der Versandverpackung, in der die Artikel geliefert werden.“ erklärt Walmart. Zudem soll das Smart Package auch mit anderen zukunftsweisenden Technologien verwendbar sein, etwa mit autonomen Fahrzeugen oder Drohnen. Walmart besitzt bereits ein Patent für derartige Auslieferungsdrohnen, die ebenfalls per Blockchain verfolgt werden können.
btc-echo.de

Tu Gutes mit der Blockchain
Die Welt von Bitcoin und Co. besteht nicht nur aus wildem Zocken. Kryptowährungen und Blockchain-Technologien bieten brandneue Möglichkeiten im Charity-Bereich. Eine Reihe von Stiftungen und Wohltätigkeitsorganisationen experimentieren seit einigen Jahren mit Bitcoin-Spenden. Dazu gehören etwa das Rote Kreuz, die Kinderrechtsorganisation Save the Children und die Non-Profit-Organisation United Way of America. Auch wurden bereits spezielle Krypto-Coins für karitative Zwecke entwickelt, wie etwa die „Clean Water Coin“, die Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen soll. Eine weitere Innovation sind sogenannte Crypto-Stiftungen, wie etwa der „Pineapple Fund“, den ein anonymer Anleger gegründet hat, um 5.057 Bitcoins zu verteilen. Bislang konnten dadurch etwa 56 Millionen US-Dollar an 56 karitative Organisation gehen, die der unbekannte „pine“ persönlich auswählt. Sein Motto? „Denn sobald man genug Geld hat, spielt Geld keine Rolle mehr.“ Wir wünschen uns mehr davon.
cointelegraph.com

Daimler-Test: Crypto schont die Natur
Der Automobilhersteller führt einen internen Test durch, bei dem 500 Fahrer um Krypto-Belohnung für ökologisches Fahren wetteifern. Via App werden relevante Informationen zur Fahrt, wie etwa Beschleunigung, Bremsen und Geschwindigkeit, in die Blockchain übertragen, und in einen Score umgerechnet. Für seine Umweltfreundlichkeit bekommt der Fahrer entsprechend sogenannte Mobicoins gutgeschrieben, die Rangfolge kann über die App live mitverfolgt werden. Wer nach dem dreimonatigem Test die meisten Coins verdienen konnte, kann sie in einen Preis eintauschen – zur Auswahl stehen „VIP-Tickets eines DTM-Rennen, Karten für das MercedesCup-Finale oder für die Fashion Week in Berlin“. Ein Sprecher von Daimler bestätigt, dass das Unternehmen auch an anderen Projekten im Blockchain-Bereich arbeite. Beispiele für den Einsatz seien etwa Bankgeschäfte, der Versicherungssektor oder auch die Lieferkette – „aus Wettbewerbsgründen möchten wir uns dazu aber im Moment nicht äußern.“
gruenderszene.de

LegalFling: Mit Blockchain gegen Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe
In Zeiten von #metoo und #TimesUp ist das Thema aktuell wie nie: Das StartUp LegalThings aus den Niederlanden will mit Hilfe der Blockchain das Einverständnis zwischen zwei sexuellen Partnern rechtlich sicherstellen: In der App werden sogenannte „Live Contracts“ abgeschlossen, die juristisch bindend festlegen, ob, und wenn ja welchen Akten zugestimmt wird. Die Beta-Version ist nun verfügbar, doch das Konzept stößt auf gemischte Reaktionen. Schließlich könne in der App ja nur die Absicht eines Partners dokumentiert werden, schwankende menschliche Emotionen und Meinungsänderungen seien dagegen unmöglich zu erfassen. Auch sei es „komplett unrealistisch“, während des Geschlechtsverkehrs eine App upzudaten. Positiv ist aber in jedem Fall zu vermerken, dass das Thema mit Produkten wie LegalFling zum allgemeinen Gesprächsstoff wird.
nytimes.com

Island: Mit Energienetz-Analyse gegen Mining-Kriminelle
Dass in Island in diesem Jahr mehr Strom für das Schürfen von Kryptowährung als für alle 350,000 Einwohner verbraucht wird, ist bekannt. Nun ist das Land in den Schlagzeilen, weil es Kriminellen gelungen ist, 600 Computer, die speziell für das Crypto-Mining konfiguriert sind, zu entwenden. Der Wert der Geräte beträgt etwa 1,6 Millionen Euro, was den Fall zum „bislang größte Raub in der Geschichte des Landes“ macht. Elf Verdächtige wurden bereits gefasst, von den Computern fehlt noch immer jede Spur. Die Behörden gehen aber davon aus, dass sie für den Eigengebrauch gedacht sind. Und da Krypto-Mining bekanntlich überdimensional viel Strom verbraucht, hoffen die Ermittler nun, den Dieben mithilfe einer Analyse des landesweiten Stromnetzes auf die Schliche zu kommen.
golem.de

Blockchain-Konferenz in Hamburg: Noch zwei Wochen Frühbucher-Rabatt heise.de
Blockchain-StartUp: Centrifuge erhält Millionen-Finanzierung gruenderszene.de
WeChat: Chinesische Behörden blockieren Krypto-Handelsplattformen btc-echo.de
Südkorea: Beamten ist „jeglicher privaten Kontakt“ mit Kryptowährungen untersagt btc-echo.de

ZAHL

Immerhin 3 Prozent aller untersuchten Smart Contracts weisen laut einem neuen Paper Sicherheitslücken auf.
btc-echo.de

ZITAT

Händler, Zahlungsabwickler und Online-Casinos verlassen Bitcoin. Bitcoin ist dabei, zu scheitern.
Kyle Samani vom Krypto-Hedgefonds Multicoin Capital zeigte sich gegenüber „Bloomberg“ wenig optimistisch über die Zukunft der Bitcoin.
businessinsider.de

BLOCKWART

Crypto-Scam mit Ryan Gosling als Grafiker
Betrüger haben über die mittlerweile abgeschaltete Website Miroskii.com einen ICO durchgeführt, der eine „Crypto Revolution im fernen Osten“ auslösen sollte. Nach eigenen Angaben sollen dabei 830.000 US-Dollar zusammengekommen sein, inzwischen fehlt von den Initiatoren und der Revolution jede Spur. Für große Aufmerksamkeit sorgte jedoch auch die Vorstellung des Teams auf der Seite: Gestohlene Profilfotos von verschiedenen sozialen Netzwerken zeigten die fiktiven Mitarbeiter. Als Grafiker war gar kein geringerer als der kanadische Schauspieler Ryan Gosling abgebildet. „Kevin Belanger“ soll als „erfahrener Grafikdesigner einen klaren Fokus auf Identitäten und Illustrationen“ haben. Man wagt es zu bezweifeln…
btc-echo.de

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