KW 07: Microsoft entwickelt blockchainbasiertes Identitätssystem, EZB-Präsident steht Blockchain positiv gegenüber, Südkorea und die Bitcoin

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Microsoft entwickelt blockchainbasiertes Identitätssystem
Das Unternehmen kündigte diese Woche an, man wolle dezentrale Identitätssysteme entwickeln, die auf der offenen Blockchain-Technologie von Bitcoin und Ethereum basieren. Ziel sei vollständige Kontrolle, Sicherheit und Privatsphäre für die Nutzer, sowie die Unterbindung von Zensur. Diese Anforderungen sind auf Grundlage der Plattformen von Bitcoin, Ethereum und auch Litecoin am besten gewährleistet. Noch sei aber weitere Forschung nötig, eine spezifische Integration der dezentralisierten Identität wurde noch nicht angekündigt.
coin-hero.de

EZB-Präsident steht Blockchain positiv gegenüber
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat sich in einem neuen Interview positiv zur Blockchain geäußert, die Technologie sei „recht vielversprechend“. Dennoch hält er sie aktuell für noch nicht sicher genug, um im Zentralbankbereich Verwendung zu finden. Beim Thema Bitcoin bleibt der EZB-Chef ebenfalls vorsichtig, Kursschwankungen und fehlende Regulierung durch Zentralbanken oder den Staat machen sie zu einem unsicheren Investment. In seinen Augen ist die EZB zudem weder für die Kontrolle, noch ein mögliches Verbot der Kryptowährung zuständig.
com-magazin.de

Südkorea und die Bitcoin
Noch steht nicht fest, ob die südkoreanische Regierung den Handel mit Kryptowährung komplett unterbinden wird. Klar ist: gegen „illegalen und unfairen Handel“ soll schärfer vorgegangen werden, zugleich möchten die Politiker aber auch die zugrundeliegende Blockchain-Technologie fördern. Das geplante Komplettverbot wurde als Reaktion auf die harschen Proteste zunächst widerrufen. Jedoch teilte Hong Nam-Ki, Minister für die Koordinierung der Regierungspolitik, am Mittwoch mit, dass die Meinungen innerhalb der Regierung stark auseinander gingen: „Die Positionen reichen von einem völligen Verbot des Handels bis zu einer Einbeziehung der Kryptowährungsfirmen in das bestehende System.“
wiwo.de

Gibraltar will IOCs regulieren
Als eines der ersten Länder der Welt plant das britische Protektorat offenbar einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von sogenannten Initial Coin Offerings (IOCs). Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Regierung bereits in den nächsten Wochen einen entsprechenden Vorschlag vorlegen möchte, der in Zusammenarbeit mit der Gibraltar Financial Services Commission (GFSC) entstand. Durch das Regelwerk sollen Investoren wie auch Konsumenten künftig besser vor Betrug geschützt sein. Sian Jones, Senior Advisor bei der GFSC erklärt zudem: „Einer der Hauptaspekte der Token-Regulierung ist, dass wir das Konzept der Regulierung von autorisierten Sponsoren einführen werden, die für die Einhaltung von Offenlegungs- und Finanzkriminalitätsregeln verantwortlich sein werden.“
btc-echo.de

CEDEX: Die Blockchain für Diamanten
Die erste zertifizierte Blockchain, die allein für den Diamantenhandel entstanden ist, nennt sich CEDEX. Das System tokenisiert einzelne Diamanten, und eröffnet damit die Möglichkeit, deren Transfer über ein dezentrales Netzwerk durchzuführen. Die sogenannte CEDEX Coin ist die systemeigene Währung, über die intelligente Verträge erstellt werden können. Alle Werte und Transaktionen eines bestimmten Diamanten sind dadurch sicher und für alle einsehbar, was einen Handel ohne jegliche Zwischenstelle möglich macht. Das Angebot ist an professionelle wie auch private Edelsteinhändler gerichtet.
wallstreet-online.de

StartUp: 3D-TOKEN aus Italien plant 3D-Drucker-Netzwerk auf Blockchain-Basis 3d-grenzenlos.de
Ökonomie: Blockchain als Chance gegen die Armut capital.de
Foodchain: Wie die Blockchain die Lebensmittelbranche revolutioniert gruenderszene.de
Nebula Genomics: Genom-Daten-Handel in der Blockchain heise.de

ZAHL

81,2 Prozent ist die geschätzte Wachstumsrate von Blockchainausgaben zwischen 2016 und 2021. Dies geht aus dem aktuellen „Worldwide Semiannual Blockchain Spending Guide“ von IDC hervor.
fool.de

ZITAT

Es ist unausweichlich. Das ist ganz klar ein Feld, in dem wir internationale Regulierung und anständige Überwachung brauchen
Für IWF-Chefin Christine Lagarde führt an einer weltweite Regulierung von Kryptowährung kein Weg vorbei.
btc-echo.de

BLOCKWART

Nach Uber kommt Blockchain?
Als der Fahrdienstvermittler Uber groß wurde, hatte die Taxi-Branche hart zu schlucken. Nun könnte der App das selbe Schicksal der „Disruption“ drohen – dank Blockchain. Mit Hilfe einer neuen App des StartUps Arcade City etwa, können in Austin (Texas) Fahrgäste und Fahrer direkt zueinander finden, eine Vermittlungs-Plattform ist unnötig. Die dezentrale Bockchain-Technologie spielt dabei eine bedeutende Rolle, direkte Peer-to-Peer-Lösungen ersetzen den Vermittler. Wirtschaftswissenschaftler Andreas Wagener von der Hochschule Hof beschreibt die Entwicklung so: „Wenn ich eine Blockchain habe, über die Uber-Fahrer in direkten Kontakt zu den Nutzern treten können, dann habe ich den Disruptor Uber disruptet“.
bizzenergytoday.com

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