KW 04: Budweiser-Mutterkonzern unterstützt afrikanische Bauern, Davos diskutiert über die Zukunft der Blockchain-Technologie, Schweizer Krankenhäuser investieren in Blockchain

NACHRICHTEN

Budweiser-Mutterkonzern unterstützt afrikanische Bauern: Die belgische Brauereigruppe Ab InBev hat angekündigt, ihren afrikanischen Zulieferern mithilfe der Blockchain-Technologie helfen zu wollen. Eine Kooperation mit den Blokchain-Entwicklern von BanQu soll den Kleinbauern verlässliche Einkommensnachweise liefern. Dadurch hätten sie Zugang zum Bankenwesen. Die Spitze des Budweiser-Mutterkonzerns präsentierte das Projekt als Teil eines umfassenderen Paradigmenwechsels.
btc-echo.de

Davos diskutiert über die Zukunft der Blockchain-Technologie: Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos haben auch Wortführern des Krypto-Bereichs eine kleine, aber feine Bühne. Unter Leitung des Industrieverbands „Global Blockchain Business Council“ (GBBC) versammeln sich folglich CEOs aller Couleur von Branchengrößen wie IBM, Consensys, Hyperledger und Microsoft. Das Spektrum der Vorträge deckt eine Vielzahl an Themen ab, darunter Tokenisierung, digitale Identitäten und Internet of Things (IoT). Neben Wasserstandsmeldungen zum Status quo der Krypto-Branche darf zudem mit neuen Anstößen gerechnet werden.
btc-echo.de

Schweizer Krankenhäuser investieren in Blockchain: Die Anwendung der Blockchain-Technologie im Schweizer Gesundheitswesen nimmt Fahrt auf. In einem Projekt seien erstmals Bestellungen von Medizinprodukten über eine Blockchain abgewickelt worden. Das Kantonsspital Winterthur, das Kantonsspital Baden, das Universitäts-Kinderspital Zürich und die Spitalregion Fürstenland Toggenburg hätten zusammen mit den beiden E-Health-Firmen Anandic System Medical und Itris Medical diese Bestellungen testweise durchgeführt. Damit soll die Lieferkette transparent werden.
netzwoche.ch

China will geistiges Eigentum mittels Blockchain schützen: Wie die chinesische Nachrichtenplattform Peng Mei News berichtet, forscht China aktiv an der Ausgestaltung einer Blockchain-Plattform, die chinesischen Innovationsgeist vor Diebstahl schützen soll. Demnach könnte ein entsprechendes Pilotprojekt bald in Shanghai starten.
btc-echo.de

Blockchain-Anteile: Ein Stück Immobilie ab 60 Dollar faz.net
LinkedIn: Blockchain ist wichtigster Skill für 2020 t3n.de
Schifffahrt: Bunkertrace findet ersten Reederei-Partner für Blockchain-Lösung hansa-online.de

ZAHL DER WOCHE

7.000 Mining Rigs, hat die chinesische Regierung im Dezember 2019 konfisziert, um deren exorbitanten Stromverbrauch beizukommen.
btc-echo.de

HINTERGRUND

Telekom macht in Blockchain: In ihren T-Labs in Berlin tüftelt die Deutsche Telekom an neuen Technologien und Innovationen wie Blockchain oder Quantencomputing: “Es sind nicht die 5,8 Milliarden und auch nicht die 100 Quantenforscher, die wir uns hier leisten können”, erklärt Hagen Rickmann, Geschäftsführer für Geschäftskunden. Darum kann die Telekom auch nicht wie Google Unmengen an Geld einsetzt. Die Telekom müsse schließlich eine Infrastruktur aufbauen, das dürfe nicht zu Lasten von etwas anderem gehen. Außerdem könne man nicht jedes neue Gadget gleich als Produkt anbieten, denn “von uns wird erwartet, dass wir diesen Service die nächsten 30 Jahre liefern”.
n-tv.de

NBA-Team verlost Trikot mit Token: Das NBA-Team Sacramento Kings hat eine App veröffentlicht, mit der Fans Artikel ihrer Idole per Blockchain erwerben können. Dadurch soll der Schwarzmarkt mit gefälschten Artikeln ausgebremst werden. Während der Heimspiele können Fans an der Auktion per App teilnehmen und auf die getragenen Artikel bieten. Die Höchstbietenden erhalten das Trikot mitsamt Echtheitszertifikat und entsprechendem Token, der die Besitzverhältnisse speichert.
btc-echo.de

ZITAT

“Die Kryptowährung, die wir derzeit entwickeln, wird in sozialen Hilfsprogrammen, bei Aktivitäten kommunaler Unternehmen, im öffentlichen Verkehr und bei Umweltdienstleistungen eingesetzt werden. Dieses Blockchain-basierte lokale Ökosystem ist für die Bürger von Konya gedacht. Im Rahmen des Projekts soll auch ein Zahlungssystem entwickelt werden, das Krypto als Zahlungsoption in vielen kommunalen Dienstleistungen ermöglicht.”
Dr. Ali Osman Çıbıkdiken, dem Leiter des Konya Science and Technology Valley, über den Fortschritt des sogenannten “City-Coin”-Projekts der türkischen Stadt Konya.
cointelegraph.com

BLOCKBUG

Immer weniger Freunde für Libra: Die Liste der Libra-Partner wird immer kürzer. Den Anfang machten die großen Finanzdienstleister Mastercard, Visa und Paypal. Es folgten die Handelsplattform Ebay und die Online-Reisefirma Booking Holdings. Am Mittwoch setzte es den nächsten Rückschlag. Vodafone wendet sich ab. Der britische Telekommunikationsriese will sich aber offenbar alle Optionen offenhalten. Aktuell wolle sich der Konzern auf das Geldüberweisungssystem M-Pesa konzentrieren, erklärte ein Sprecher. Das von Vodafone mitgegründete M-Pesa ist vor allem in Afrika stark und bereits in sechs Staaten des Kontinents aktiv. Eine Kooperation zu einem späteren Zeitpunkt wollen die Briten allerdings nicht kategorisch ausschließen. Facebook heftet sich auf die Fahnen, mithilfe von Libra Millionen Menschen Zugang zur Finanzwelt zu ermöglichen. Das will Vodafone auch, aber offenbar nicht mehr mit Libra: “Wir halten an dem Ziel der finanziellen Inklusion fest, glauben aber, mit M-Pesa eine größere Wirkung erzielen zu können”, sagt der Sprecher. Von den ganz großen Namen halten damit nur noch der Musikstreaming-Marktführer Spotify und die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft Facebook noch die Treue.
derstandard.at

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