KW9: Blockchain in der Lieferkette, neues Mining-Smartphone soll mobiles Bezahlen revolutionieren, wie Hamburg zum neuen Blockchain-Zentrum werden soll

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NACHRICHTEN

Blockchain in der Lieferkette: Die Blockchain-Technologie bietet auch für die Supply Chain Potenziale. So kann mithilfe der Blockchain die Planung einer Lieferkette wesentlich beeinflusst werden. Die Fähigkeit der Blockchain, Transparenz zu schaffen und gleichzeitig die intrinsische Sicherheit, die Zuverlässigkeit und vor allem den Wert der Daten zu schützen, macht die Technologie auch für Lieferketten wertvoll. Dadurch, dass Daten unverfälscht und authentisch bleiben, egal wieviele Schritte einer globalen Lieferkette ein Produkt passiert hat, entsteht für Zulieferer und Abnehmer eine einzigartige Quelle für zertifizierte Daten. Unternehmen wie Maersk und IBM haben daher bereits ein Blockchain-basiertes Joint Venture gegründet, um Waren über die gesamte Länge der Lieferkette digital zu verfolgen.
industry-of-things.de

Neues Mining-Smartphone soll mobiles Bezahlen revolutionieren: Das britische Blockchain-Start-up Electroneum stellte auf dem Mobile World Congress sein neues Android-Smartphone M1 vor. Mit dem M1 soll das Konzept des Mining sowie das mobile Bezahlen revolutioniert werden. Einerseits ist das Smartphone für einen unschlagbaren Preis von lediglich 80 US-Dollar zu haben, andererseits erlaubt das Mining von Kryptowährungen per App. Das Smartphone verfügt über 4G, 8 bis 32 GB Speicherplatz, einen Quad Core 1.3 GHz-Prozessor, zwei Kameras und Platz für zwei SIM-Karten. Das M1 ist mit der Cloud-Mining-Technologie von Electroneum verbunden und erlaubt es Nutzern so, Kryptowährungen einfach per App zu minen. Laut Firmenaussage dürfen Nutzer allerdings lediglich einen Gewinn von etwa drei US-Dollar im Monat erwarten.
btc-echo.de

Vom Bargeld zur Blockchain in Japan: Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hat neben ihrer wirtschaftlichen Stärke noch eine andere Gemeinsamkeit mit der hiesigen Wirtschaft – ihre Bürger ziehen es vor, mit Bargeld zu bezahlen. 18 Milliarden Dollar kostet der Betrieb der Bargeldinfrastruktur in Fernost jährlich. Premierminister Shinzo Abe hat sich daher zum Ziel gesetzt, den Anteil von bargeldlosen Zahlungen bis 2025 auf 40 Prozent zu steigern. Die Umstrukturierung könnte allerdings am schnellsten mithilfe der Bitcoin-Technologie gelingen. So will etwa Japans größte Bank gemeinsam mit dem US-Unternehmen Akamai rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in Tokio im kommenden Jahr ein Blockchain-basiertes Zahlungssystem aufbauen, das mehr als eine Million Transaktionen pro Sekunde abwickeln kann. Der Druck der Regierung und die geringe Konkurrenz durch Kreditkarten und andere elektronische Zahlungsmittel könnte dazu führen, dass Japan existierende elektronische Zahlungsnetze überspringt und sich weiträumig für Blockchains entscheidet.
heise.de

Wie Hamburg zum neuen Blockchain-Zentrum werden soll: Das neue „Hanseatic Blockchain Institute“ will Hamburg als wichtigen Standort für die Blockchain-Technologie etablieren. Der im Januar gegründete Verein will das Thema Blockchain einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und aufzeigen, welche Vorteile deren Anwendung in verschiedensten Bereichen für Wirtschaft und Gesellschaft mit sich bringt. Neben Workshops und Vorträgen soll Hamburg als Standort gestärkt werden, da Deutschland bei der Blockchain-Technologie noch immer hinter hinke, wie einer der Mitbegründer festhält. Aus der Politik gab es ein sehr positives Feedback über die Initiative der vier Hanseaten Moritz Schildt, Fabian Friedrich, Marleen Kertscher und Moritz Stumpf.
welt.de

Venezuela: Bitcoin als Absicherung in der Krise concierge.de
Ehemaliger Goldman Sachs Manager: Wechsel zu Blockchain-Hedgefonds de.cointelegraph.com
Hasso-Plattner-Institut: Neuer Podcast zur Blockchain pnn.de
Schweiz: Anzahl der Blockchain-Firmen steigt massiv an nzzas.ch
Türkei: Turkcell stellt Blockchain-Identitätsverwaltung vor de.cointelegraph.com

ZAHL DER WOCHE

Am Mittwoch lag der Bitcoin bei rund 3.428 Euro, wie aus Coinmarketcap-Daten hervorgeht. Der Kryptomarkt stabilisiert sich insgesamt.
de.cointelegraph.com

HINTERGRUND

Wie man externe Daten in die Blockchain bringt: Schnittstellen von externen Systemen können nicht ohne weiteres in eine Blockchain-Anwendung eingebunden werden, da die Blockchain natürlich ein an für sich geschlossenes System ist. Sogenannte Oracles bieten hier Abhilfe. Ein Oracle fungiert dabei als eine Art Schnittstelle, die zwischen dem Anbieter der externen Daten und der Blockchain sitzt. Oracles können auf verschiedenen Blockchain-Systemen angewandt werden. In der Praxis kann ein Oracle zum Beispiel bei Blockchain-basierten Versicherungen auf Flugausfälle Abhilfe schaffen, indem sie die externen Daten des verspäteten Fluges einbindet. Bei einer Lieferung, welche über die Blockchain ausgelöst werden soll, kann automatisch ein Oracle ausgelöst werden, das den Paketdienstleister benachrichtigt, dass eine Lieferung abgeholt werden kann. Somit kommen Oracles auch bei Smart Contracts zum Einsatz.
t3n.de

Energiebranche kann Blockchain schon einsetzen: Laut einer Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena) zum Thema Blockchain in der integrierten Energiewende findet die Blockchain schon heute in vielen Bereichen der Energiewirtschaft Anwendung. Die Studie untersuchte den Beitrag der Blockchain zur Energiewende anhand elf konkreter Anwendungsfälle aus den Bereichen Asset Management, Datenmanagement, Marktkommunikation, Stromhandel und Finanzierung. Dena-Chef Andreas Kuhlmann hält fest, dass die Blockchain besonders dann nützlich werden könne, wenn sie existierende Protokolle zum digitalen Informationsaustausch ergänze. Die Dena hofft, dass die Einsichten der Studie auch in der kommenden Blockchain-Strategie der Bundesregierung zum Einsatz kommen. In der Schweizer Gemeinde Walenstadt startet derweil ein Pilotprojekt zum Aufbau eines lokalen Strommarkts, bei dem der Handel über die Blockchain erfolgen soll.
bizz-energy.combtc-echo.de

ZITAT

„Deutschland befindet sich in einer aussichtsreichen Position, um die Entwicklung der Blockchain-Technologien mit zu gestalten und wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenziale zu realisieren.“
Professor Dr. Dietmar Harhoff vom Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb sieht Deutschland als Standort für die Weiterentwicklung und Anwendung von Blockchain-Technologien im Vorteil. Derzeit gebe es zahlreiche Pilot-Projekte, die die Anwendung der Blockchain bei finanziellen Transaktionen, Organisation des Stromhandels, in der Identitätsverwaltung, sowie im Informationsfluss zwischen Behörden austesten. Bis zum Sommer will die Bundesregierung ihre digitalen Strategien festlegen.
bundesregierung.de

BLOCKBUG

Samsung stellt erstes faltbares Smartphone vor: Samsung-Manager Justin Denison stellte in San Francisco die neueste Innovation des südkoreanischen Tech-Konzerns Samsung vor. Bei dem Samsung Galaxy Fold handelt es sich um das erste faltbare Smartphone, welches es zur Serienreife geschafft hat. Während der Bildschirm des Handys im zusammengeklappten Zustand sogar kleiner ist als der des iPhone SE, erhöht sich die Fläche beim Aufklappen auf 7,3 Zoll in der Diagonalen und wird damit fast so groß wie das iPad Mini. Auf dem großen Bildschirm wird dann zum Beispiel der Betrieb von mehreren Apps gleichzeitig möglich, die auch dynamisch auf die veränderte Bildschirmgröße reagieren und sich entsprechend anpassen. So zoomt Google Maps zum Beispiel automatisch heraus und zeigt einen größeren Kartenausschnitt an. Das Samsung Galaxy Fold soll Anfang Mai auf den Markt kommen und rund 2000 Euro kosten.
wiwo.de

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