KW6: Seoul auf dem Weg zur Krypto-Hauptstadt, Börse Stuttgart bringt App für Kryptogeldhandel, Facebook tätigt erste Übernahme im Blockchain-Sektor

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NACHRICHTEN

Seoul auf dem Weg zur Krypto-Hauptstadt: Die Südkoreanische Hauptstadt Seoul ist auf dem besten Wege, die Krypto-Hauptstadt der Welt zu werden. Erst im Herbst vergangenen Jahres präsentierte Seouls Bürgermeister Park Won-soon den „Blockchain-Stadtplan für 2018 bis 2022“, der umgerechnet fast 100 Millionen Euro an Investitionen in öffentliche Dienste vorsieht. Darüber hinaus soll auch die Privatwirtschaft unterstützt werden. So sollen bis zu 200 Blockchain Start-Ups finanzielle Unterstützung bekommen. Die Stadtverwaltung formierte ein Team aus rund 100 Personen bestehend aus Entwicklern, Projektmanagern, Wirtschafts- und Lobbyvertretern sowie Studenten, die sich mit den Themen integriertes Management, digitale Dokumentenverifizierung und automatisierte Auftragszahlungen beschäftigen. Auch digitale Wahlen auf Blockchain-Basis stehen zur Diskussion.
btc-echo.de

5 Millionen Dollar durch SIM-Swapping gestohlen: Der 20-jährige Joel Ortiz aus den USA wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt, nachdem er in New York im Mai vergangenen Jahres mit weiteren Mitstreitern Kryptowährungen im Wert von rund fünf Millionen Dollar mit Hilfe der SIM-Swapping Methode erbeutet hatte. Beim SIM-Swapping leiten Angreifer Anrufe und Textnachrichten auf ihre eigenen Geräte um und können sich so Zugang zu diversen User Accounts verschaffen, indem sie mithilfe der SMS-Verifizierung Passwörter zurücksetzen oder sich beim Login fälschlich als Inhaber des Kontos identifizieren. Möglich wird dies, wenn ein Angreifer einen Mobilfunkbetreiber überzeugen kann, den Zugriff auf die Telefonnummer der Zielperson von der registrierten SIM-Karte auf eine andere SIM-Karte zu übertragen, die der Hacker bereitstellt. Die Täter geben beim Mobilfunkbetreiber vor, dass sie ihre SIM-Karte verloren haben. Auf diese Weise haben sich Angreifer bereits Zugang zu Anmeldeinformationen einer Krypto-Exchange von Christian Ferri, CEO des Krypto-Unternehmens Blockstar, verschaffen können.
t3n.de

Börse Stuttgart bringt App für Kryptogeldhandel: Die Börse Stuttgart stellt mit ihrer neuen Handelsapp Bison eine Einsteigervariante in den Kryptogeldhandel vor, die besonders Nutzerfreundlich sein soll. Auf der Plattform, welche für iOS und Android verfügbar ist, können derzeit Bitcoin, Ether, Litecoin und Ripple gehandelt werden. Der Handel ist täglich von 6:00-24:00 Uhr möglich und auf 50.000 Euro pro Order begrenzt. Summen, die darüber hinaus gehen, müssen auf Aufträge verteilt werden. Die Einzahlung bestehender Kryptoguthaben ist allerdings noch nicht möglich – so kann nur verkauft werden, was auf der Plattform erworben wurde. Die Börse Stuttgart agiert zusammen mit ihrer Tochterfirma Euwax AG als Handelspartner.
heise.de

Facebook tätigt erste Übernahme im Blockchain-Sektor: Die Social-Media Plattform Facebook hat das Startup Chainspace aufgekauft und damit ihre erste Übernahme im Blockchain-Sektor getätigt. Nach Berichten ist Facebooks Ziel, sich die Expertise von Chainpase als sogenanntem „Acquihire“ zu Nutze zu machen. Eine Übernahme der von Chainspace entwickelten Produkte steht wohl nicht zur Debatte. Bereits Ende 2018 hatte Facebook mehrere Stellenanzeigen für Blockchain-bezogene Arbeitsplätze geschaltet. Für das Hauptbüro im kalifornischen Menlo Park wurden Programmierer aus der Branche gesucht.
de.cointelegraph.com

Forbes FinTech Top 50: Die besten Blockchain-Unternehmen btc-echo.de
Energiewirtschaft: Einsatz für die Blockchain pv-magazine.de
Axel Springer Verlag: Partnerschaft mit SatoshiPay de.cointelegraph.com
European Blockchain Investment Congress 2019: Insider Know-How auf der Messe de.cointelegraph.com

ZAHL DER WOCHE

190 Millionen Dollar nahm Gerald Cotten, der Gründer der kanadischen Kryptobörse QuadrigaCX, quasi mit ins Grab, als er auf einer Indienreise unerwartet im Alter von 30 Jahren verstarb – das Passwort kennen die Mitarbeiter der Kryptobörse nicht.
t3n.de

HINTERGRUND

Blockchain in der Verwaltung noch größtenteils unbekannt: Die Bundesregierung hat sich zum Ziel genommen, ihre Verwaltung moderner zu gestalten. Wie es im Koalitionsvertrag heißt, sollen „innovative Technologien“ wie die Blockchain erprobt und ein Rechtsrahmen für sie geschaffen werden. In der Realität bietet sich allerdings ein anderes Bild, wie eine Studie der Unternehmensberatung BearingPoint zeigt. Für die Studie wurden 21 Experten aus IT- und Fachbereichen in Bund und Ländern befragt. Es stellte sich heraus, dass es ein großes Wissendefizit gibt: Für 62 Prozent der Befragten war Blockchain ein unbekanntes Terrain. Dieses aufzuholen, dürfte jedoch noch etwas länger dauern – die klare inhaltliche Trennung von IT und Fachbereichen in der öffentlichen Verwaltung mache den Austausch schwierig, wie Alexander Schmid, Partner für den Bereich Public Services bei BearingPoint, zu den Ergebnissen der Studie festhält.
tagesspiegel.de

Das große Krypto-Börsensterben: Im Zuge des Krypto-Hypes Ende 2017 drängten zahlreiche Kryptobörsen auf den Markt. Die Blase ist mittlerweile jedoch geplatzt, das Handelsvolumen ist drastisch gesunken. Aufgrund des enormen Konkurrenzdrucks und der Vielzahl an Angeboten schrumpfen die Margen drastisch. Die IT-Infrastruktur der Börsen ist oft viel zu schlecht gesichert, Hacks sind somit keine Seltenheit. Das Vertrauen in die Börsen sinkt. So haben nur die größten und besten Kryptobörsen eine Chance auf Überleben. Kunden von Krypto-Börsen muss klar sein, dass die Geschäftsbeziehung schneller als erwartet enden kann. Daher wird geraten, nur so viele Token-Bestände auf einer Kryptobörse zu haben, wie zum Handeln nötig sind. Der Rest sollte in Wallets sicher verstaut werden. Die Entwicklung hat jedoch auch eine positive Seite: Der Kundenservice wird sich durch die harte Konkurrenz zwangsläufig verbessern.
t3n.de

ZITAT

„Wir freuen uns sehr, Blockchain-Enthusiasten, Branchenexperten, Unternehmer und blockchainbasierte Startups zusammenzubringen, um mehr über das einzigartige, innovative Potenzial der Blockchain-Technologie zu erfahren, eine schnellere, effizientere und transparentere Gesellschaft schaffen zu können.“
Vladimir Belozerov, CEO und Mitbegründer des European Blockchain Investment Congress 2019 sieht viel Potential in der Zusammenkunft von Blockchain-Enthusiasten zum Kongress in Wien.
de.cointelegraph.com

BLOCKBUG

Iran bringt an Gold gekoppelte Kryptowährung heraus: Der Iran sieht sich mit einer der schwerwiegendsten Wirtschaftskrisen konfrontiert. Die wieder eingeführten US-Sanktionen sorgen für zusätzliche Spannung in dem westasiatischen Land. Daher setzt die Führung des Irans nun zunehmend auf Kryptowährungen und hat einen auf Gold basierenden Stable Coin namens „PayMon“ herausgebracht, der den internationalen Zahlungsverkehr auch nach Einstellung des SWIFT-Verkehrs möglich machen soll. Der PayMon ist aus einer Kooperation zwischen Ghoghnoos, den vier nationalen Banken Bank Mellat, Bank Melli Iran, Bank Pasargad und Parsian Bank sowie dem Over the Counter Trading Desk Iran Fara Bourse entstanden. Paymon ist Persisch für Bündnis. Unterstützung in seinem Vorhaben bekam der Iran von Russland.
btc-echo.de

 

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