KW12: China ist Blockchain-Patentweltmeister, IBM startet Blockchain-Netzwerk in 72 Ländern, Bitcoin durch erneuerbare Energien nicht nachhaltiger

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NACHRICHTEN

China ist Blockchain-Patentweltmeister: Einem Crypto Report von Hard Fork zufolge, der die Entwicklung des Marktes für Blockchain-Patente unter die Lupe nahm, hat China im Bereich der Patente eindeutig die Nase vorn. 2018 wurden die meisten Patente für die Blockchain eingereicht, 1.060 Patente waren es 2018, im Vergleich zu 971 Patenten im Jahr 2017. Die Autoren der Analysen merken an, dass Patente eigentlich dem Open Source-Gedanken und der Dezentralisierung widersprechen, weshalb die Generierung von geistigem Eigentum als kontraproduktiv gilt. Die meisten Patentanmeldungen wurden Hard Form zufolge mit 790 Anmeldungen in China registriert, gefolgt von 762 Patenten in den Vereinigten Staaten. Erst mit großem Abstand folgen Südkorea (161), Australien (136) und Kanada mit 67 Anmeldungen. In Großbritannien wurden 36 Patente, in Frankreich und Deutschland jeweils zwei Patente angemeldet.
wallstreet-online.de

IBM startet Blockchain-Netzwerk in 72 Ländern: Bereits seit 2016 arbeitet das amerikanische Tech-Unternehmen IBM an seinem Blockchain-Netzwerk World Wire, welches nun in 72 Ländern weltweit an den Start ging. Auf diese Weise will IBM sein Zahlungsnetzwerk weltweit verbreiten. Bei IBM World Wire handelt es sich um ein globales Echtzeit-Zahlungsnetzwerk für Finanzinstitute, welches den Handel mit Devisen, grenzüberschreitende Zahlungen sowie Geldüberweisungen optimieren und beschleunigen soll. Dank 47 unterstützter Währungen und 44 Bankenendpunkten kann in 1.081 Währungspaaren gehandelt werden. Marie Wieck, General Manager von IBM Blockchain, sieht in dem neuen Netzwerk eine hausgemachte Innovation.
btc-echo.de

Bitcoin durch erneuerbare Energien nicht nachhaltiger: Der Blockchain-Spezialist Alex de Vries macht in den Zeitschriften Joule und Science darauf aufmerksam, dass erneuerbare Energien das Nachhaltigkeitsproblem von Bitcoin nicht lösen können. Jede Bitcoin-Transaktion verbraucht 491,4 bis 765,4 kWh, was zu einer Jahres-Bilanz von 19 bis 30 Millionen Tonnen CO2 führt – 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs von Rechenzentren weltweit ist auf die Bitcoin zurückzuführen. Vergleichen lässt sich der Stromverbrauch für das Minen der Blockchain mit dem gesamten Stromverbrauch von Ländern wie Ungarn oder der Schweiz. Solche Energiemengen einzig aus erneuerbaren Energien zu stemmen bringt zahlreiche Probleme mit sich. Auch werden die Rechenzentren einzig für das Minen von Bitcoins verwendet – sobald diese ausgedient haben, werden sie unumgänglich zu umweltbelastendem Elektroschrott.
solarify.eu

Australien plant nationale Blockchain-Strategie: Australien will zum weltweit führenden Standort für die Blockchain avancieren und legt sich daher eine nationale Blockchain-Strategie auf, wie Ministerin Karen Andrews ankündigte. Dafür sollen 70.000 Dollar zur Verfügung gestellt werden. Die strategische Planung wird sich auf eine Reihe von politischen Bereichen konzentrieren, darunter Regulierung, Aufbau von Kapazitäten, Innovation, Investitionen, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenarbeit. Bereits im Juli vergangenen Jahres unterzeichnete IBM mit der australischen Regierung einen Fünfjahresvertrag über 740 Millionen USD, um Blockchain und andere neue Technologien zur Verbesserung der Datensicherheit und Automatisierung in allen Bundesbehörden zu nutzen.
decentralbox.com

Ethereum-Erfinder Lubin: Ethereum wird in den nächsten 2 Jahren massiv wachsen und adaptiert coin-hero.de
Blockchain-Chef der Deutschen Börse erklärt: Integriertes Ökosystem für Digital Assets de.cointelegraph.com
Ethereum: Patterns für dezentrale Apps t3n.de
Concordium: Ex-NATO Generalsekretär wird Berater de.cointelegraph.com
Digitec Galaxus: Größter Schweizer Onlinehändler akzeptiert Bitcoin heise.de

HINTERGRUND

Verbraucherzentrale rät zur Regelung des digitalen Erbes: Täglich hinterlassen wir zahlreiche Daten und Informationen, während wir Facebook, YouTube und Co nutzen. Was mit diesen Daten alles passiert, prägt einen großen Teil der täglichen Debatten, doch die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was nach dem eigenen Ableben damit passieren soll. Doch genau dazu rät der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Schon zu Lebzeiten sollten Netizens eine Vertrauensperson als Nachlassverwalter benennen. Ein Musterformular für so eine Vollmacht bietet der Verband im Netz an. Ganz wichtig: Der Hinweis, dass die Vollmacht auch über den Tod hinaus gilt.
heise.de

Digitalisierung torpediert Klimabemühungen: Laut einer Studie der Organisation „The Shift Project“ sorgen die zunehmende Nutzung von digitalen Dienstleistungen und die Produktion der dafür notwendigen Geräte für erhöhte Emissionen von Treibhausgasen. Zusammengenommen ist Digitaltechnik mittlerweile für 3,7 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Bis zum Jahr 2025 könnte dieser Anteil auf bis zu acht Prozent ansteigen. Zum Vergleich: Der Luftverkehr kam im Jahr 2018 auf rund 2 Prozent. In die Berechnungen zur Gesamtbelastung durch Digitaltechnik bezogen die Shift-Forscher Smartphones und Laptops samt den dahinter liegenden Infrastrukturen, Intelligente Fernseher, vernetzte Smart Home-Geräte sowie den vernetzten industriellen Bereich ein.
heise.de

ZITAT

„Die Blockchain-Technologie hat das Potential, unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben ähnlich stark zu beeinflussen, wie vor mehr als 500 Jahren die Erfindung des Buchdrucks.“
Moritz Schildt, einer der Gründer des im Januar diesen Jahres in Hamburg gegründeten Vereins „Hanseatic Blockchain Institute“, sieht immenses Potential der Blockchain für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Andere Experten gehen eher einen Mittelweg. So denkt Professor Gilbert Fridgen, Leiter des Fraunhofer Blockchain-Labors, dass die Technologie kurzfristig überschätzt, aber langfristig unterschätzt wird.
manager-magazin.de

BLOCKBUG

Ehemaliger Betreiber der Bitcoin-Börse in Japan verurteilt: Der ehemalige Betreiber der einst größten Bitcoin-Börse Mt. Gox wurde von einem Gericht in Tokyo für die Fälschung von Dokumenten zu einer Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Strafe für Mark Karpelès fällt damit milder aus, als erwartet. Nachdem seine Krypto-Börse im Februar 2014 Insolvenz anmelden musste, kamen Zweifel an Karpelès Version der Geschichte auf, dass Hacker zwischen 650.000 und 850.000 Bitcoin gestohlen hatten; Karpelès selbst wurde verdächtigt. Karpelès Strafe ist auf vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Sollte er sich in dieser Zeit nichts zu Schulden kommen lassen, bleibt er auf freiem Fuß.
t3n.de

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