KW 43: Alibaba bringt Blockchain-as-a-Service nach Europa, Bitcoin-ATM am Brandenburger Tor, China de-anonymisiert die Blockchain

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Alibaba bringt Blockchain-as-a-Service nach Europa
Bislang war der Blockchain-as-a-Service (BaaS) von Alibabas Cloud-Computing-Zweig, Alibaba Cloud, lediglich in China verfügbar, nun ist er unter anderem auch auf dem europäischen Markt angekommen. Auch in den USA und Südostasien wird der Dienst ab sofort angeboten, wie das Unternehmen bestätigte. Albibabas BaaS unterstützt etwa Anwendungen wie Smart Contracts, Konsortium-Blockchain-Management, Software-Development-Kits und mehr. Im Bereich Security setzt das Unternehmen dabei auf Trusted Computing und ein sicheres Konsortium-Blockchain-Netzwerk. Der Senior Staff Engineer und Leiter des Alibaba-Cloud-Blockchain-Service, Yi Li, sagt: „Alibaba Cloud ist der erste Blockchain-Dienstleister für Intel SGX-Sicherheitstechnologie.“
it-markt.ch

Bitcoin-ATM am Brandenburger Tor
Um Passanten über das Thema Kryptowährungen aufzuklären und sie für die Thematik der Regulierung zu sensibilisieren hat das deutsche Krypto-Startup Bitwala am 24. Oktober einen Bitcoin-Automat am Brandenburger Tor aufgestellt. Allerdings klebte daran ein „Out Of Order“-Schild; aufgrund der relativ scharfen Regulierung der BaFin dürfen die Geräte hierzulande nicht betrieben werden. Anders sieht dies in Nachbarländern wie Österreich, Holland, Polen, Tschechien und auch vielen weiteren aus, in denen derartige Bitcoin-Geldautomaten bereits weit verbreitet sind. Bitwala-CFO Christoph Iwaniez sagt dazu: „Ich würde mir wünschen, dass Bitcoin nicht als Finanzinstrument, sondern als Zahlungsmittel klassifiziert wird.“ Sehr erfreut sei er hingegen über das rege Interesse und die durchwegs positiven Reaktionen der Passanten in Berlin.
btc-echo.de

China de-anonymisiert die Blockchain
Laut Berichten der South China Morning Post plant die chinesische Cyberspace-Verwaltungsbehörde eine Regulierungsinitiative, die Blockchain-Dienste aus der Anonymität holen soll. Demnach müssen Anbieter von Kryptowährungen und anderen Blockchain-basierten Diensten künftig den echten Namen sowie die Nummer des nationalen Ausweises ihrer Kunden erfassen. Diese Nutzerdaten müssen sie auf Vorrat speichern und auf Anfrage an die Behörden herausgeben. Zudem sollen die Serviceanbieter verpflichtet werden, Inhalte zu zensieren, „die eine Gefahr für die innere Sicherheit darstellten könnten“.
heise.de

Wien bringt Essensmarken auf die Blockchain
Nach einem ersten Testdurchlauf will die Stadt Wien nun die Essenmarken für ihre etwa 20.000 Mitarbeiter digitalisieren. Bislang werden sie in Papierform ausgegeben und können bei rund 800 Vertragsrestaurants eingelöst werden. In Kooperation mit der Beratungsagentur EY sollen sie künftig auf einer privaten Blockchain hinterlegt und per Smartphone eingelöst werden. Damit will die Stadtverwaltung nicht nur die Verarbeitung in den Lokalen, sondern insbesondere auch die Abrechnung, schneller und effizienter machen. „Mit dem Projekt zeigen wir, wie Essensmarken im digitalen Zeitalter aussehen können. Damit sind wir als Stadt Wien Vorreiterin beim Einsatz von Blockchain-Technologie und treiben unsere Initiative, die Stadt und auch ihre Verwaltung ‚smarter‘ zu machen, einen großen Schritt voran“, so Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, zu dem Projekt.
futurezone.at

„Exodus 1“: Huawei präsentiert sein Blockchain-Smartphone heise.de
Österreich: ASFINAG gibt erstmals Schuldscheindarlehen über die Blockchain frei ots.at
Japan: Regierung setzt bei Bitcoin-Industrie nun auf Selbstregulierung btc-echo.de

ZAHL

Laut Daten der Jobbörse Glassdoor gab es im laufenden Jahr allein in den USA 300 Prozent mehr Stellenausschreibungen für Blockchain- und Blockchainbezogene Jobs als noch im Vorjahr.
coincierge.de

ZITAT

Es gibt spannende Anwendungsfälle auf dem Markt, die zeigen, welche Vorteile die Technologie für Lieferketten bietet. Aber Blockchain ist kein Allheilmittel. Die Rendite ist noch nicht messbar und Geschäftsmodelle und -prozesse müssen für die Umsetzung erst noch geschaffen werden.
Martin Arnoldy von Capgemini in Deutschland warnt vor übermäßigem Optimismus bei der Implementierung von Blockchain-Systemen.
f3.de

BLOCKWART

Kanadisches Startup will Marihuana über die Blockchain vertreiben
Das kanadische Unternehmen DMG will die Legalisierung von Cannabis und Marihuana nutzen und ein Netzwerk aus verschiedensten Firmen der Industrie entstehen lassen. Dazu sollen etwa Einzelhändler, Labore und nicht-staatliche Behörden gehören. In beratender Funktion ist dabei Charlie Lee, bekannt als Gründer der Litecoin, mit an Bord. DMG will dem neuen Markt Lösungen für transparente und sichere Lieferketten anbieten, Berichten zufolge soll dies unter anderem auf Basis von Smart Contracts ermöglicht werden. Weltweit habe man auch weitere bestehende, oder derzeit entstehende, Märkte im Visier.
coin-hero.de

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