KW 43: Französischer Finanzminister kritisiert erneut Kryptowährungen, Chainlink soll US-Wahl auf Blockchain tracken, Finanzmarktprofis skeptisch bei Kryptowährungen als Geldanlage

NACHRICHTEN

Französischer Finanzminister kritisiert erneut Kryptowährungen: Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire hat erneut sein Misstrauen gegenüber Kryptowährungen zum Ausdruck gebracht. In einem Tweet beim Kurznachrichtendienst Twitter rückte Le Maire wiederholt Kryptowährungen in die Nähe der Kriminalität. In einem Statement vom 19. Oktober behauptet er, sie würden anonym genutzt, um illegale Transaktionen zum Kauf von Drogen, Waffen oder Geldwäsche zu vollziehen. Bei einem Fernsehauftritt legte Le Maire nach und forderte eine stärkere Überwachung der digitalen Währungen. Bereits im vergangenen Jahr äußerte sich Le Maire kritisch gegenüber Facebooks Kryptowährung Lira. Diese stelle eine Bedrohung für die Währungssouveränität Frankreichs und anderer europäischer Nationen dar. Der Finanzminister betonte aber, der Blockchain-Technologie an sich positiv gegenüber zu stehen.
cryptomonday.de

Chainlink soll US-Wahl auf Blockchain tracken: Die US-Präsidentschaftswahl wirft ihre Schatten voraus. Nun kündigte das Blockchain-Unternehmen Everipedia und die Presseagentur Associated Press (AP) an, in Partnerschaft die Wahlergebnisse auf der Blockchain zu tracken. Damit soll die Verifizierung von Informationsquellen gefördert werden. Die AP ist in diesem Jahr beauftragt, in 7.000 Wahlbezirken den Sieger zu küren. Die entsprechenden Daten sollen kryptografisch signiert und Everipedia übermittelt werden. Dort werden die Ergebnisse zu einer Blockchain verarbeitet.
crypto-news-flash.com

Reisen in China durch Blockchain-Technologie wieder möglich: Aufgrund der konstant niedrigen Corona-Zahlen in China sind Reisen vom Festland auf die Insel und Sonderverwaltungszone Macau wieder möglich. Dafür sorgt unter anderem der Einsatz von Blockchain-Technologie. Sie soll den Austausch von Gesundheitsdaten bei Grenzkontrollen ermöglichen. Die chinesischen Unternehmen FISCO BCOS und WeIdentity machen den Einsatz möglich: FISCO BCOS stellt die entsprechende Plattform zur Verfügung, während WeIdentity die Gesundheitsdatensicherheit der Reisenden zu gewährleisten verspricht. Beide Unternehmen gehen davon aus, dass sich der Datenaustausch beim erstmaligen Grenzübertritt einer Person auf 100 Sekunden, bei jedem weiteren Übertritt auf drei Sekunden reduzieren lässt.
btc-echo.de

Finanzmarktprofis skeptisch bei Kryptowährungen als Geldanlage: Einer Umfrage der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) zufolge fällt das Urteil der im Berufsverband organisierten Mitglieder gegenüber Kryptowährungen geteilt aus. 60 Prozent der Befragten halten Kryptowährungen als Zahlungsmittel für eher oder sehr ungeeignet. Ganze 75 Prozent halten sie als Geldanlage für ungeeignet. Als Ursache dafür geben die meisten Mitglieder der DVFA die Gefahr von Hacking an. Dennoch: eine Mehrheit von 62 Prozent sehen digitale Währungen der Zentralbanken als sinnvolle Entwicklung an.
private-banking-magazin.de

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E-Sportler: Firma zahlt Gehalt per Kryptowährung btc-echo.de
Kreislaufökonomie: Wundermittel Blockchain? process.vogel.de
Entwicklungshilfe: Wie Blockchains Menschen in Entwicklungsländern helfen können diginomica.com
Wissenschaft: Blockchain-Professor an Uni Basel inside-it.ch
Blockchain-Gesetz: Schweizer Regierung beginnt Konsultation de.cointelegraph.com

ZAHL DER WOCHE

Einer Analyse der Wirtschaftsberatung PwC zufolge werden Blockchains bis 2025 1,76 Billionen Dollar einbringen.
ibusiness.de

HINTERGRUND

Zukunft der Immobilienbranche liegt bei Blockchain-Technologie: Die Corona-Pandemie stellt auch die jahrelang boomende Immobilienbranche vor neue Herausforderungen. Die sich abzeichnende Digitalisierung der Branche wird auch die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie attraktiver werden lassen. Augenscheinlich wird dies im Themenbereich Finanzierung. Hält die Niedrigzinspolitik an, kann die Investition in Bitcoins eine Möglichkeit sein, da hier weiterhin hohe Renditen möglich sind. Auch die vielen notwendigen Arbeitsschritte und Voraussetzungsbedingungen beim Immobilienkauf wie beim Mieten könnten durch Blockchains vereinfacht werden. Ob die Technik momentan ausgereift genug ist, darf aber bezweifelt werden.
buergerblick.de

Digitale Identität per Blockchain? Derzeit arbeitet eine Gruppe von Hightech-Konzernen wie Microsoft und der Rockefeller-Stiftung, von Hilfsorganisationen wie CARE und der Impfallianz GAVI in Partnerschaft mit der US-Regierung, der EU-Kommission und dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR daran, eine transnationale digitale Identität eines jeden Menschen zu schaffen. Die sogenannte ID2020 soll Daten wie Ausbildungs- und Impfnachweise, Finanzstatus, Accounts bei Facebook oder Daten vom Smartphone umfassen, mittels derer jede Person zweifelsfrei zu identifizieren sein soll. Gespeichert werden sollen die Daten auf einer Blockchain, um sie vor Manipulationen und Löschungen zu schützen. Zwar solle jeder Mensch selbst verfügen dürfen, wie viele Informationen er über sich preisgeben will, nichtsdestotrotz bestehen ernsthafte Bedenken, ob das Ausmaß der technischen Möglichkeiten zur Totalüberwachung den Nutzen der ID nicht übersteigen.
srf.ch

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AI – Ticker – Wöchentlich Nachrichten aus Forschung und Wissenschaft, spannende Informationen rund ums Thema Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Big Data und Lernende Systeme. ai-ticker.net

ZITAT

“Nach den Gesprächen zu urteilen, die ich mit institutionellen Investoren führe, wartet da draußen ein enormer Berg an Geld, der hier rein fließen will.”
Real Vision Gründer und Geschäftsführer Raoul Pal bekräftigt seine Prognose, wonach Bitcoin bis 2025 auf einen Kurswert von 1 Mio. US-Dollar klettern wird.
de.cointelegraph.com

BLOCKBUG

Gründer sammeln Geld für Blockchain-Brettspiel: Brettspiele, für die einen beliebter Klassiker, für andere eine stetige Bedrohung der vergnüglichen Freizeitgestaltung. Drei Zürcher Finanzexperten sammeln nun per Crowdfunding Geld für ein Brettspiel über Blockchain und Kryptowährungen. “Token Economy” soll dazu beitragen, die komplizierte Thematik spielerisch dem Alltagsverstand näherzubringen. Finanziers werden dringend gesucht. Ob die Spielemacher sich und ihrer Idee aber mit der Ankündigung einen Gefallen getan haben, “Token Economy” solle Ähnlichkeiten zu Monopoly aufweisen, mag jeder selbst entscheiden.
ingame.de

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