KW 41: Welthandelsorganisation glaubt an Zukunft der Blockchain, Kriminelle nehmen zunehmend Kryptowährungen ins Visier, Manhattan: Luxus-Wohnhaus „tokenisiert“

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Welthandelsorganisation glaubt an Zukunft der Blockchain
In ihrem diesjährigen „World Trade Report“ geht die World Trade Organisation (WTO) auf vier technische und digitale Neuerungen ein, in denen sie Potential für die Zukunft des globalen Handels sieht. Neben dem Internet der Dinge, Künstlicher Intelligenz und 3D-Druckern geht es dabei auch ausführlich um Blockchain. Die WTO legt hierbei Wert darauf, dass der Einfachheit halber unter dem Begriff „Blockchain“ sämtliche Distributed-Ledger-Technologien zusammengefasst werden. Chancen sieht sie in der Technologie unter anderem beim Thema Kostenreduzierung, insbesondere im administrativen Bereich und was Transaktionsgebühren betrifft. Hiervon profitieren laut dem Report besonders „Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen“ (KKMUs): „Viele Handelskosten wie Logistik- und Transaktionskosten oder Kosten durch umständliche Zollverfahren belasten KKMUs stark und sind viel höher in Entwicklungsländern. Innovationen bei grenzüberschreitenden Zahlungssystemen haben ihre größte Wirkung in den Bereichen Entwicklungsländer und KKMUs entfaltet.“ Zudem warnt die WTO jedoch auch vor Herausforderungen, die durch diesen Strukturenwandel entstehen werden, darunter etwa die Gefahr von Hacker-Angriffen wenn Anwendungen nicht ausreichend sicher programmiert und geschützt sind.
btc-echo.de

Kriminelle nehmen zunehmend Kryptowährungen ins Visier 
Laut einer aktuellen Studie der Cyber-Sicherheitsfirma CipherTrace haben Cyber-Kriminelle in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres insgesamt nahezu eine Milliarde US-Dollar in Kryptowährungen erbeutet. Dies sei im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von fast 250 Prozent. Bei der spektakulärsten Attacke handelte es sich um den Angriff auf die japanische Krypto-Börse Coincheck im Januar, bei dem Unbekannte Coins im Wert von insgesamt 534 Millionen US-Dollar erbeuten konnten. Doch auch die Anzahl der kleinen Diebstähle steigt rasant an. Zudem gibt es auch immer mehr bekannte Fälle von Geldwäsche über eine Krypto-Plattform. Hierfür nutzen Kriminelle insbesondere Börsen in Ländern mit unzulänglichen Gesetzen gegen derartige Verfahren. Seit 2009 sind laut CipherTrace allein über die größten Krypto-Börse dieser Länder etwa 2,5 Milliarden US-Dollar gewaschen worden.
futurezone.at

Manhattan: Luxus-Wohnhaus „tokenisiert“
Ein Luxus-Apartmentkomplet im New Yorker Stadtteil Manhattan hat offenbar Geschichte geschrieben: Der Wert des Gebäudes, der etwa 30 Millionen US-Dollar beträgt, wurde erstmals in Token übersetzt und so digitalisiert. Später sollen Investoren dadurch die Möglichkeit haben, es mit der Kryptowährung Ethereum zu kaufen. Laut dem Makler des Komplexes, Ryan Serhant, ist dies eine extrem positive Entwicklung am Immobilienmarkt und eine gute Möglichkeit, Finanzierungen aufzunehmen, ohne als Verkäufer oder Stakeholder unter Druck von der entsprechenden Bank zu geraten. Bei der sogenannten Tokenisierung werden Sachwerte wie Firmenanteile, Immobilien oder auch Waren mit Hilfe eines Security Tokens in der Blockchain hinterlegt. So können sie jederzeit an einen Käufer übertragen werden.
coin-hero.de

BlackBerry startet blockchain-basierte Gesundheitsplattform
Gemeinsam mit dem Schweizer Startup Onebio will BlackBerry offenbar ein digitales Ökosystem für die Speicherung und Nutzung von medizinischen Daten entwickeln. Onebio soll dafür die Blockchain-Technologie beisteuern, auf der die Daten hinterlegt werden können. So soll die Datennutzung nicht nur erleichtert, sondern auch besonders sicher gemacht werden. Sowohl Patienten als auch Labore und vernetzte biometrische Geräte sollen entsprechende Gesundheitsdaten hinzufügen können, die anschließend anonymisiert der Forschung zur Verfügung stehen. So soll der Dienst langfristig auch die Leistungen für die Patienten verbessern. BlackBerry stellte zugleich einige weitere Projekte für den medizinischen Sektor vor, die allerdings noch keine behördliche Zulassung erhalten haben.
wired.de

SpankChain: Porno-Plattform gehackt btc-echo.de
Software: „Drooms“ will virtuellen Blockchain-Datenraum anbieten immobilienmanager.de
Mastercard: Patent für Partitionierung einer Blockchain erhalten cointelegraph.com

ZAHL

Laut einer neuen „b4p trends“-Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung können 81 Prozent der befragten „Normalverbraucher“ nicht erklären, wofür der Begriff „Blockchain“ steht.
presseportal.de

ZITAT

Richtig konzipiert und eingesetzt, wird Blockchain die bestehenden Marketinginstrumente aufwerten und einen neuen Innovationsboom ermöglichen, der die Beziehungen zwischen Werbetreibenden und Konsumenten verbessern wird.
Erich Wassermann ist Co-Founder und Head of Strategic Business Development bei MediaMath und glaubt, dass die Blockchain auch für die Marketing-Branche ein Gewinn sein kann.
lead-digital.de

BLOCKWART

Auch Soulja Boy rappt über Bitcoin
Nach Eminem und den deutschen Musikern Sido und Kool Savas hat nun auch der US-amerikanische Rapper Soulja Boy Bitcoin einen Song gewidmet. In „Bitcoin“ prahlt er damit, die Krypowährung für 6.000 US-Dollar erworben zu haben – anschließend habe er damit einen Aston Martin gekauft. Das erfolgreichste Video des Titels kommt derzeit bei YouTube lediglich auf 10.038 Views und wird damit wohl kaum die berühmten Kollegen übertrumpfen. Ein Kommentator fragt jedoch unter dem Clip: „Ist das hier eine Finanzberatung?“
coincierge.de

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