KW 40: Bank of America glaubt an Blockchain-Potential, Österreich: Staatsanleihen per Blockchain, Japanische Krypto-Börsen schließen sich zusammen

NEWS

Bank of America glaubt an Blockchain-Potential
Im Rahmen einer ausführlichen Analyse geht die Bank of America bei der Blockchain-Technologie von einem enormen Wachstumspotential aus. Demnach könne sie gerade bei etablierten Unternehmen hohe Kosteneinsparungen ermöglichen. Insgesamt geht das Geldinstitut davon aus, dass der gesamte adressierbare Markt für Blockchain einem Wert von sieben Milliarden US-Dollar erreichen kann. Gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC erklärte der zuständige Forschungsanalyst, Kash Rangan, dass gerade Großkonzerne wie Amazon und Microsoft von der Technologie profitieren und, insbesondere im Logistikbereich, hohe Summen einsparen können. Allerdings habe man auch erkannt, dass es aktuell noch an der Implementierung der Lösungen hapert: „Viele Anwendungsfälle für Blockchains wurden identifiziert, aber vollständige Produkte und Dienstleistungen wurden noch nicht entwickelt und werden nicht in der Produktion eingesetzt“, so Rangan.
btc-echo.de

Österreich: Staatsanleihen per Blockchain
Erstmals hat Österreich diese Woche die Ethereum-Blockchain genutzt, um im Rahmen einer Auktion Bundesanleihen im Wert von 1,15 Milliarden Euro aufzunehmen. Dabei wurde die Technologie als zusätzlicher Notarisierungsservice eingesetzt, um die Integrität der Daten im Auktionsverfahren zu gewährleisten. Berichten zufolge hatte das Verfahren zuvor erfolgreich Tests durchlaufen und beruht auf einem „bankintern entwickelten System zur Beurkundung von Daten aus dem in Österreich etablierten System“. Der Chef der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur, Markus Stix, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Auktion, sowohl was das Ergebnis, als auch die technische Durchführung anbelangt. Das Land unterstreiche mit dem Einsatz von Blockchain-Technologie seine „Vorreiterrolle“ in Europa.
orf.at, cointelegraph.com

Japanische Krypto-Börsen schließen sich zusammen
Nach dem Hack auf die Handelsplattform Zaif, bei der Unbekannte vergangenen Monat Kryptowährungen im Wert von 59 Millionen US-Dollar erbeuten konnten, wollen Japans Krypto-Börsen nun neue Regulierungen einführen. Eine Reihe von Börsen-Betreibern hat sich zur „Japan Virtual Currency Exchange Association“ zusammengefunden, die neue Bestimmungen für online eingelagerte Kryptowährungen entwickeln möchte. Die Details dieser Regulierung stehen noch aus, die Vereinigung diskutiert aktuell aber offenbar über die Einführung einer Obergrenze für Nutzereinlagen. Demnach sollen nur noch 10 bis 20 Prozent der Währungen als Nutzereinlage hinterlegt werden dürfen, den Rest müssen die Börsen anderweitig einlagern. Hat man sich auf ein Regelwerk geeinigt, soll es im nächsten Schritte der japanischen Finanzaufsichtsbehörde zur Revision vorgelegt werden. Mit dem Vorstoß können die Krypto-Börsen das Sicherheitsproblem jedoch lediglich einschränken, verhindert werden können Angriffe auf unsichere, zentralisierte Handelsplattformen letztlich nicht.
btc-echo.de

Blockchain soll die Palmöl-Produktion transparenter machen
Weltweit steigt der Bedarf nach Palmöl seit zehn Jahren kontinuierlich an. Aufgrund einer relativ intransparenten Lieferkette ist es bislang jedoch kaum möglich, das Produkt zu seiner ursprünglichen Plantage zurückzuverfolgen. Deshalb gibt es nach wie vor schwerwiegende Probleme bei der Zertifizierung von Palmöl, was insbesondere schwierig ist, wenn Verbraucher zu bestimmten Endprodukten informiert werden müssen. Aktuell gilt zudem nur 17 Prozent der weltweiten Palmöl-Produktion als nachhaltig. Branchen-Verantwortliche wollen deshalb nun auf die Blockchain setzen, um die berüchtigte Lieferkette transparenter zu machen und so Probleme im Zusammenhang mit Produktion, Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit zu lösen. Eine Reihe der Führungskräfte der Palmöl-Industrie haben sich deshalb kürzlich zu einer Vereinigung namens SUSTAIN, Sustainability Assurance & Innovation Alliance, zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie eine blockchainbasierte Palmölplattform ins Leben rufen. Sie soll Unternehmen etwa Tools zur Überwachung der Lieferkette und Einhaltung von Vorschriften zur Verfügung stellen, Vertreter von Regierungen können damit Informationen zum Beschäftigungsstatus und die allgemeinen Arbeitsbedingungen auf den Plantagen erhalten und zugleich mehr über landwirtschaftliche Praktiken erfahren. Zu guter Letzt könne das Blockchain-Projekt auch den Verderb von Palmöl reduzieren.
coincierge.de

BitFund-Gründer: Li Xiaoli investiert nicht mehr in Blockchain-Projekte coincierge.de
Centrifuge: Blockchain-Startup revolutioniert Finanztechnologie lead-digital.de
Cryptokitties und Co.: Blockchain in Games golem.de

ZAHL

Die Anzahl „traditioneller” Risikokapital-Investitionen in Blockchain- und Krypto-Unternehmen ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres um 280 Prozent gestiegen. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Diar hervor.
cointelegraph.com

ZITAT

Die Blockchain macht Kryptowährungen zur unausweichlichen Zukunft des Geldes – auch weil sie durch ihre Transparenz hilft, gute Geschäfte von schlechten Geschäften zu unterscheiden.
Im Rahmen der 68. UN-Generalversammlung drückte der maltesische Premierminister Joseph Muscat seine Überzeugung aus, dass Blockchain und Kryprowährungen die „unausweichliche Zukunft des Geldes“ seien.
coincierge.de

BLOCKWART

Dogecoin-Gründer kommt Elon Musk zu Hilfe
Tesla-CEO Elon Musk hatte in letzter Zeit vermehrt mit Twitter-Bots zu kämpfen, die unter seinen Tweets gefälschte Werbeanzeigen und Givewaways für Krypto-Produkte veröffentlichten. Hilfe kommt nun vom Gründer der Spaß-Kryptowährunge Dogecoin, Jackson Palmer. Er habe Musk einen Code zur Verfügung gestellt, der die Bot-Plage eindämmen soll, bestätigte Palmer. Zudem fordern beide Twitter-CEO Jack Dorsey auf, sich des Problems anzunehmen. Zunächst sorgte die Interaktion zwischen den beiden Internetgrößen jedoch für einen weiteren Anstieg des Dogecoin-Kurses, der in den vergangenen Wochen bereits massiv gestiegen war. Auf Twitter sind die betrügerischen Botnets inzwischen weiterhin aktiv, neben weiteren Vertretern der Krypto-Branche sprach sich auch Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin bereits für eine offizielle Gegenmaßnahme des Dienstes aus.
coincierge.de

Posted in de