KW 35: Starbucks verfolgt mit Blockchain Weg der Kaffeebohnen, Blockchain-Forschung erfährt Auftrieb durch Corona, Blockchain kollidiert mit der DSGVO

NACHRICHTEN

Starbucks verfolgt mit Blockchain Weg der Kaffeebohnen: Der Kaffeehauskonzern Starbucks möchte mehr Transparenz schaffen. Im Zuge dessen greift Starbucks auf die Blockchain-Technologie zurück. Microsoft hat das Tool dafür entwickelt, das Kunden den Weg ihres Kaffees von der Farm bis zur Lagerung nachverfolgen lässt. Mittlerweile bietet das Unternehmen diese Funktion auch für seine Kaffeebauern an – auch sie können sehen, wohin ihre Waren reisen. Mit dieser Maßnahme zielt Starbucks auf die Bedenken von jüngeren Menschen ab, die ein größeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und soziale Standards haben und ihre Konsumentscheidungen daran festmachen.
coin-hero.de

Daimler, Bosch und Börse Stuttgart entwickeln Blockchain-basierte Finanzierungsmethode: Der Autohersteller Daimler und der Technik-Konzern Bosch haben gemeinsam mit der Börse Stuttgart haben gemein mit dem Blockchain-Unternehmen 51nodes ein Blockchain-Projekt gestartet. Dabei ist eine Finanzierungsmethode für industrielle Investitionsgüter entstanden. Ziel ist es, dass Investoren über digitale Token in Industrieprodukte investieren können. Die Macher versprechen sich mehr Effizienz: “Mit Hilfe sogenannter Security Token bieten wir bei Daimler Mobility neue Angebote beispielsweise im Bereich der Elektromobilität zur Finanzierung von Ladeinfrastruktur oder Flotten an. Die Tatsache, dass notwendige Mechanismen im Design der Software bereits vorgesehen sind und vollautomatisch ablaufen, verspricht hohe Effizienzgewinne, bessere Skalierung und damit eine gesteigerte Kosteneffizienz bei der Finanzierung von Infrastruktur und Flotten”, erklärt Harry Behrens, Leiter der Blockchain Factory bei Daimler Mobility.
btc-echo.de

Japanischer Finanzminister sieht in Blockchain Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Der japanische Finanzminister Taro Aso sieht in der Blockchain-Technologie einen möglichen Baustein, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Er erklärte, dass positive Corona-Tests im Zuge der Nachverfolgung von Infektionsketten auf verschlüsselte Weise mithilfe der Blockchain-Technologie registriert werden können. Dies würde den Behörden einen Überblick über Infektionsherde und Strategien zur Eindämmung geben. Er räumte ein, dass das Vertrauen zur Branche noch aufgebaut werden müsse: “Einige Blockchain-Communitys könnten immer noch feindselig gegenüber den Regulierungsbehörden eingestellt sein, weil sie glauben, dass sie die Innovation aufgrund mangelnden Verständnisses der Technologie behindern könnten.”
de.cointelegraph.com

Blockchain-Forschung erfährt Auftrieb durch Corona: An vielen Universitäten sei Blockchain im Zuge der Corona-Pandemie populärer geworden. Es würde immer stärker daran geforscht werden, wie die Technologie für den gesellschaftlichen Nutzen eingesetzt werden könne. Durch Distanz-Lösungen im Business- und Arbeitsfeld müssten Datenschutz, Sicherheit und Transparenz gewahrt werden. Die Blockchain ist insbesondere für den wirtschaftlichen Bereich interessant. Dort könne die Sicherheit bei Investments und anderen Transaktionen durch die Blockchain erhöht werden – Betrug wird unwahrscheinlicher.
faz.net

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Ethereum-Konkurrenz: Was ist die Near Blockchain? coin-ratgeber.de
Fortschritt: Blockchain in der Welt der Automobilindustrie blockchain-insider.de
Blockchain-Adaption: SAP trifft auf das Ethereum Mainnet btc-echo.de
Digital programmierbarer Euro: „Die Blockchain ist dem Vorhaben der EZB immer noch überlegen“ it-finanzmagazin.de
Tourismus: Südkorea wird eine Blockchain für Track & Trace verwenden coin-hero.de

ZAHL DER WOCHE

Partnerschaft siegt: 63 Prozent der Unternehmen implementieren Blockchain gemeinsam mit anderen Partnern.
blockchain-insider.de

HINTERGRUND

Blockchain kollidiert mit der DSGVO: Die Blockchain-Technologie kollidiert rechtlich mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Denn laut geltendem Recht muss das “Recht auf Vergessenwerden” durchgesetzt werden können – Personen, die in bestimmten Zusammenhängen nicht von Suchmaschinen gefunden werden möchten, sollen ihr Recht zum Löschen der Informationen, mit der sie in Verbindung stehen, durchsetzen können. Die Blockchain-Technologie basiert allerdings auf unveränderten Daten mit dem Zweck der erhöhten Transparenz und Nachverfolgung. Auch die Tatsache, dass in Blockchain-Protokollen personenbezogene Daten gesichert werden können, kollidiert mit der Verordnung. Der Digitalverband Bitkom verweist auf die Interessenabwägung – es müsse ausdrücklich deutlich gemacht werden, dass Nutzer der Blockchain ein Risiko eingehen und sie sollen selbst entscheiden, ob sie dies möchten.
netzwoche.ch

IOTA könnt das Geld ausgehen: Die Kryptowährung IOTA ist auf Zahlungen zwischen zwei Maschinen im Rahmen des Internet der Dinge ausgerichtet. Allerdings könnte die Kapitalreserve von IOTA bald abgeschmolzen sein – dies zeigt eine aktuelle Analyse. Es sei riskant auf die Kryptowährung zu vertrauen. Grund dafür sei die Finanzpolitik, die von den Machern der Kryptowährung gefahren wird. Wenn die gegenwärtige Entwicklung von IOTA weitergeht, wird das Geld bereits im Sommer 2021 ausgegangen sein.
block-builders.de

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AI – Ticker – Wöchentlich Nachrichten aus Forschung und Wissenschaft, spannende Informationen rund ums Thema Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Big Data und Lernende Systeme. ai-ticker.net

ZITAT

“Wir können diesen Prozess nun erstmals digitalisieren, indem wir Blockchain-Technologie nutzen, um Papierdokumente durch rückverfolgbare, fälschungssichere, digitale Aufzeichnungen zu ersetzen.”
Stefan Grüll, Geschäftsführer von S1Seven, über die Verknüpfung der Stahlindustrie mit der Blockchain-Technologie.
trendingtopics.at

BLOCKBUG

Huawei arbeitet mit Pekings Regierung zusammen: Während Skepsis gegenüber dem chinesischen Tech-Giganten geäußert wird, dass es zu starke Verquickungen zur Politik Chinas gebe, hat Huawei ein Blockchain-basiertes Verzeichnis für die Regierung der Hauptstadt Peking entwickelt. Dieses soll die Verwaltung der 50 Abteilungen der Stadt vereinfachen – Datenmengen sollen leichter bearbeitet werden können.
blockchain-hero.com

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