KW 32: VeChain bietet Blockchain-Plattform für Lieferketten, Blockchain für Blutspenden, Bitkom-Papier zu Decentralized Finance veröffentlicht

NACHRICHTEN

VeChain bietet Blockchain-Plattform für Lieferketten: Auf der diesjährigen IOTE 2020, einer IOT-Messe in chinesischen Shenzen, stellt VeChain zusammen mit Avery Dennison seine Blockchain Showcases vor. Vor allem im Bereich Lebensmittel gibt es Innovationen. Immer mehr Menschen wünschen sich Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Güter. Die Blockchain-Technologie ist dafür hilfreich. Laut einer Studie von IBM weisen immer noch rund 70 Prozent der Unternehmen Lücken in der Nachverfolgbarkeit ihrer Produkte auf. VeChain bietet den Unternehmen eine Plattform, die dieses Problem angeht, schnell in die bestehende Lieferkette integriert werden kann und dabei nur wenige Wochen zur Umsetzung benötigt.
crypto-news-flash.com

SOS-Kinderdorf in der Schweiz ermöglicht Bitcoin-Spende: SOS-Kinderdorf in der Schweiz bietet nun die Möglichkeit, Spenden in Kryptowährung einzureichen. “Als innovative NPO ist SOS-Kinderdorf laufend auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um das Spenden moderner zu machen. Die Spende per Kryptowährung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung”, begründet Derya Kilic, Leiterin Digital bei SOS-Kinderdorf, den Schritt. Zudem seien Kryptowährungen insbesondere unter jungen Investoren und E-Sportlern beliebt. Diese könnten so zum Spenden animiert werden.
presseportal.ch

Blockchain für Blutspenden: Das südamerikanische Start-up EOS Costa Rica will die weltweiten Engpässe bei der Blutversorgung mittels Blockchain bekämpfen. Diese soll einerseits für eine bessere Lieferkette sorgen und andererseits Menschen mit Belohnungen zum Spenden animieren. Spender, die über das Programm registriert sind, erhalten Token, die dann wiederum eingelöst werden können. Als Begründung für die Entwicklung der Gesundheitslösung namens “Lifebank” geben die Entwickler die Corona-Krise an, die dazu führte, dass deutlich weniger Blut gespendet wurde als üblich.
btc-echo.de

Volvo investiert in Circulor: Der Autobauer Volvo hat in das Blockchain-Unternehmen Circulor investiert. Schon seit längerem besteht zwischen den beiden Unternehmen eine Zusammenarbeit. Circulor half Volvo dabei, die Nachverfolgbarkeit in der Kobalt-Lieferkette des Autoherstellers zu verbessern. Mit der erweiterten Kooperation könnten weitere Rohstoffe verfolgbar gemacht werden. Die Technologie ließe sich jedoch auch dafür verwenden, um den CO2-Fußabdruck zu verringern. “Wir verpflichten uns zu einer ethischen Lieferkette für unsere Rohstoffe. Die Partnerschaft mit Circulor war in dieser Hinsicht entscheidend. Indem wir die Weiterentwicklung von Circulor unterstützen, können wir den Einsatz der Blockchain-Technologie in unserem Geschäftsbetrieb ausweiten und so zu einem nachhaltigeren Handeln beitragen”, erklärte Martina Buchhauser, Chief Procurement Officer (CPO) bei Volvo Cars, die Investition.
elektroauto-news.net

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eStandards: Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum mit Blockchain-Fokus blockchain-insider.de
Streaming-Plattform: Movie2k-Programmierer übergibt 25 Millionen Euro in Bitcoin golem.de
Kriminalität: Bitfinex schreibt 400 Millionen US-Dollar für gestohlene Bitcoin (BTC) aus btc-echo.de
Darknet: Mutmaßliche Darknet-Dealer wegen Bitcoin-Drogenhandel vor Gericht de.cointelegraph.com

ZAHL DER WOCHE

109 Verdächtige wurden von der chinesischen Polizei im Fall um den PlusToken-Betrug festgenommen. Durch das System verloren Anleger insgesamt sechs Milliarden US-Dollar.
btc-echo.de

HINTERGRUND

Bitkom-Papier zu Decentralized Finance veröffentlicht: In einem neuen Infopapier namens “Decentralized Finance – A new Fintech Revolution?” widmet sich der Digitalverband Bitkom. Bei dem Konzept geht es um verschiedene Bausteine, die zusammen dezentrales Finanzsystem bilden könnten. Bitkom behandelt in der Einleitung des Papers neben Bitcoin insbesondere die Kryptowährung Ethereum, die sogenannte Smart Contracts ermöglicht. Diese erlauben es Abmachungen ohne das Zutun Dritter auszuführen und einzuhalten. Laut Bitcoin sind diese Smart Contracts essentiell für ein dezentrales Finanzsystem. “Der entscheidende Unterschied zum bestehenden Finanzsystem ist nicht nur, dass sich jeder unabhängig von Herkunft oder sozialem Status beteiligen kann. Auch jede einzelne Transaktion in diesem Finanzsystem ist transparent”, erklärt Julian Grigo, Leiter Digital Banking & Financial Services. Im Schlussteil handelt das Gutachten von den Risiken, die die Technologien bergen, beispielsweise bei falscher Programmierung.
it-finanzmagazin.de

Der Zusammenhang zwischen Bitcoin und Gold: Ende Juli hat der Bitcoin-Wert eine beachtlichen Kurssprung hingelegt. Auf seinem Höchststand lag er bei rund 11.000 Euro. Einige Experten sprechen dem Bitcoin die Eigenschaft des “digitalen Golds” zu. Einige Anleger steigen in Krisenzeiten bereits auf die Kryptowährung um, statt in das Edelmetall zu investieren. Dass der Bitcoin im März rund 50 Prozent seines Werts verlor, scheint ihn jedoch auf den ersten Blick weniger attraktiv zu machen. Interessant könnte die Währung allerdings in Zeiten von stabilen Verhältnissen sein. Dann scheinen Anleger deutlich lieber in Bitcoin zu investieren.  “Während der letzten Tage durften wir eine substanzielle Zunahme von Kaufaufträgen institutioneller Kunden feststellen, was bestätigt, dass die Akzeptanz des Bitcoins gestiegen ist und Bitcoin im jetzigen Umfeld vermehrt als alternative Anlageklasse berücksichtigt wird”, sagt Stefan Lütolf, Head Trading and Liquidity Management bei Bitcoin Suisse. In dieser Hinsicht würde die Kryptowährung Gemeinsamkeiten mit Gold aufzeigen.
nzz.ch

ZITAT

“Die begrenzte Programmiersprache von Bitcoin war für Entwickler, die Smart Contracts und DApps auf der Bitcoin-Blockchain bauen wollten, bisher der Hauptgrund, dies nicht zu tun. Genau deshalb haben viele Entwickler lieber ihre eigenen Blockchains gebaut, in der Hoffnung ein eigenes Proof-of-Work oder Proof-of-Stake Netzwerk zu etablieren, allerdings bieten diese in der Regel weitaus weniger Sicherheit. “
Muneeb Ali, Mitgründer und Geschäftsführer von Blockstack, glaubt, dass sich Bitcoin für die Umsetzung von Smart Contracts besser eignet als Ethereum.
de.cointelegraph.com

BLOCKBUG

Twitter-Hacker ist Millionär: Der mutmaßliche Drahtzieher hinter dem Twitter-Hack vor rund zwei Wochen wurde schnell gefasst. Er und weitere Angeklagt hatten versucht, über gehackte Konten an Bitcoins zu gelangen. Offenbar hatte der Hauptangeklagte, ein 17-Jähriger Amerikaner, bereits in der Vergangenheit Bekanntschaft mit den Behörden gemacht. Damals wurden ihm 400 Bitcoin abgenommen. 300 davon wurden ihm jedoch wieder erstattet. Der 17-Jährige war somit schon vor dem jüngsten Hack Bitcoin-Millionär.
btc-echo.de

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