KW 28: Volvo beteiligt sich an Circulor, Anzeichen für einen neuen Bull Run, Österreich möchte Bitcoin flächendeckend integrieren

NACHRICHTEN

Volvo beteiligt sich an Circulor: Um die vollständige Nachverfolgung der Kobalt-Lieferkette abzusichern, hat sich der Autohersteller Volvo beim Blockchain-Spezialisten Circulor beteiligt. Kobalt ist für die Herstellung von Batterien, beispielsweise für E-Autos enorm wichtig. Das Mineral wird häufig auch in Krisengebieten abgebaut, womit eine Ausbeutung der jeweiligen Bevölkerung und auch Kinderarbeit einhergehen kann. Um zu gewährleisten, dass keine Mineralien aus solchen Gebieten bei Batterien von Elektroautos des Herstellers verbaut wird, möchte Volvo nun bei Circulor investieren. Die Blockchain-Technik von Circulor wird bereits bei Volvo genutzt. Mit der Investition möchte Volvo die Zusammenarbeit intensivieren und auch auf andere Mineralien ausweiten, um eine nachhaltige Produktion von Batterien und Akkus zu ermöglichen.
golem.de, industrie.de

Anzeichen für einen neuen Bull Run: Spätestens seit dem letzten Bitcoin-Boom 2016/17 warten Investoren auf den nächsten Aufschwung der Kryptowährung. Analysen legen nun nahe, dass bald der nächste Boom kommen könnte. Laut einer Studie der Blockchain-Analysten „Glassnode“ haben sich 61 Prozent der Bitcoins weltweit seit über einem Jahr nicht mehr bewegt. In der Vergangenheit sei dieses Festhalten der Investoren ein Anzeichen für ein baldiges Bullenrennen gewesen. Denn ähnliches spielte sich auch im Frühjahr 2016, vor dem letzten Anstieg ab. Allerdings sind solche Prognosen mit Vorsicht zu genießen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren zunehmend verändert, es gebe mehr institutionelle Investitionen als früher, so Simon Peters, Marktanalyst bei der Online-Investitionspattform eToro. Experten von Emden Research sehen alleine im Festhalten an Bitcoins noch kein Anzeichen für ein nahendes Bullenrennen. Noch “mangele es an Impulsen”.
businessinsider.de

Österreich möchte Bitcoin flächendeckend integrieren: Schon diesen Sommer soll man vielerorts in Österreich mit Bitcoin, Dash und anderen Kryptowährungen bezahlen können. Der Zahlungsdienstleister Salamantex möchte bei mehr als 2.500 Akzeptanzstellen die Bezahlung mit verschiedenen Kryptowährungen ermöglichen. Voraussetzung hierfür sei, dass Händler die Zahlungsoption aktivieren. Die Händler selbst bekommen das Geld in Euro ausbezahlt, so bleiben sie von Kursschwankungen oder Ähnlichem verschont. Salamantex nennt den Zeitpunkt aktuell ideal. Durch Bitcoin könnte eine weitere Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens in den Händleralltag integriert werden.
businessinsider.de

Daimler kooperiert mit Ocean: Auch der Stuttgarter Autohersteller Daimler arbeitet mit Blockchain-Unternehmen zusammen. So wurde kürzlich ein Pilot-Projekt mit Ocean Protocol durchgeführt. Ziel des Projekts war der Test eines dezentralen Datenmanagements für Daimler. Für Ocean Protocol ist die Kooperation eine wichtige Möglichkeit, um zu zeigen, dass dezentrale Lösungen für verschiedenste Unternehmen genutzt werden können. Die Verwendung von Distributed-Ledger-Technologien zum internen und externen Datenmanagement liegt quasi auf der Hand. Es ist nicht das erste Mal, dass Daimler Blockchain-Luft schnuppert. Bereits im März wurde bekannt, dass der Stuttgarter Autobauer und die Landesbank Baden-Württemberg für die Verbuchung von Schuldscheinen die Blockchain-Technologie nutzt. Schon 2019 hatte Daimler gemeinsam mit der Dürr AG Geschäfte über die Plattform Corde abgewickelt.
btc-echo.de

Wirecard: Auswirkungen auf das Bitcoin-Ökosystem btc-echo.de
Reverse Takeover: Krypto-Investmentfirma Arcane Crypto plant Börsengang durch Übernahme finanzen.net
Markt: Miner graben Bitcoin-Kurs das Wasser ab btc-echo.de
Plagiate: Doktortitel der Berliner „Blockchain Queen“ widerrufen faz.net
Konkurrenz für Bitcoin: Japan und Litauen testen digitale Zentralbankwährung crypto-news-flash.com

ZAHL DER WOCHE

Auf bis zu 50.000 US-Dollar könnte der Bitcoin-Preis bis Jahresende laut Nexo-Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter Antoni Trenchev steigen.
kryptorevolution.de

HINTERGRUND

Blockchain im Stromhandel: Auch in der Energiewirtschaft wird mehr und mehr auf Dezentralisierung und Vernetzung gesetzt. Die Blockchain-Technologie birgt viele Innovationsmöglichkeiten und neue Geschäftsmodelle. Laut einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der European School of Management and Technology (ESMT Berlin), haben 50 Prozent der Teilnehmer am Versorgermarkt bereits Erfahrungen mit Blockchain-Pilotprojekten arbeiten oder planen dies zumindest. Gerade im Bereich der Organisation und Prozessoptimierung gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, beispielsweise könnte der Stromhandel zwischen Besitzern von Photovoltaik- oder Biogasanlagen und Verbrauchern mit einer Kombination aus sogenannten “Smart Meter” und der Blockchain gelöst werden. Smart Meter sind Stromzähler, die digitale Daten senden und empfangen können. Mit ihnen kann auch die Stromproduktion dezentraler Anlagen und Verbrauch von Abnehmern gemessen werden. Denkbar wäre, dass Abnehmer mit gesteigertem Strombedarf direkt bei den Produzenten per Blockchain Strom einkaufen könnten. Damit wird deutlich das Transaktionstechnologien nicht nur für neue Geschäftsfelder enormes Potential bergen, sondern auch in Bereichen, in denen sich Prozesse weiter automatisieren lassen können und so große Vorteile für Unternehmen bieten.
blockchain-insider.de

Nachhaltige Mode durch Blockchain: Fast Fashion, also billig produzierte Kleidung, die schnell wieder aussortiert und weggeworfen wird, sind Aktivisten und Nachhaltigkeitsfans schon lang ein Dorn im Auge. Luxusmodemarken möchten nun die Konsumpause durch Corona und die Blockchain-Technologie zu ihrem Vorteil nutzen: Viele Verbraucher achten schon lange auf eine Transparenz der Lieferkette und faire Produktionsbedingungen ihrer Kleidung. Bekleidungsunternehmen können die Blockchaintechnologie dazu nutzen, Verbraucher detailliert über Herkunft und Lieferwege ihrer Kleidungsstücke, aber auch die Arbeitsbedingungen, unter welchen sie produziert wurden, aufzuklären. So können Firmen mehr Vertrauen bei den Kunden schaffen, sie besser an sich binden und so die Umsätze steigern. Natürlich ist dies mit größeren Investitionen verbunden, weshalb gerade teurere Marken auf die Technologie setzen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu stärken und so Wettbewerbsvorteile zu erlangen.
absatzwirtschaft.de

ZITAT

“Für die meisten Vermögenswerte, die Sie kaufen, gilt: Je mehr sie im Preis steigen, desto weniger Wert muss daraus gewonnen werden, und desto riskanter wird es. Bitcoin ist in einer ungewöhnlichen Position, genau das Gegenteil davon zu sein.”
Bill Miller, Vorsitzender und Chief Investment Officer von Miller Value Partners, zu den Vorteilen von Bitcoin gegenüber althergebrachten Kapitalanlagen.
blockchain-hero.com

BLOCKBUG

Ersten tokenisierte Immobilie: Die Crowdinvesting-Plattform KlickOwn hat bekannt gegeben, dass die Herausgabe ihrer ersten tokenisierten Immobilie in Lüneburg abgeschlossen hat. KlickOwn habe eine Immobilie in Form von Security Token verbrieft und an Anleger herausgegeben. Die Token mit einer Laufzeit von drei Jahren können seit Anfang Juli von Anlegern gekauft werden. Durch die Stückelung der Immobilie in Token-Form hätten auch Kleinanleger Zugang. Über die dezentrale Exchange (DEX) von Stellar können die Token gehandelt werden.
btc-echo.de

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