KW 24: Tezos-Stiftung entwickelt Kryptowährung weiter, BTCE soll an der Deutschen Börse starten, China startet Krypto-Konsortium für Stahlindustrie

NACHRICHTEN

Tezos-Stiftung entwickelt Kryptowährung weiter: Das 2018 gestartete Schweizer Tezos-Projekt will mit der sogenannten “Blockchain 3.0” für Innovationen in der Forschung sorgen. Statt auf einem “Proof-of-Work-System”, wie es Bitcoin benutzt, basiert die Tezos-Coin (XTZ) auf einem Proof-of-Stake-System, das wesentlich energieeffizienter ist. “Tezos hat ganz bewusst klare Strukturen geschaffen, um für Anwender Planbarkeit und Transparenz sicherzustellen”, so Stiftungspräsident Hubertus Thonhauser. Inzwischen liegt der XTZ bezogen auf die Marktkapitalisierung weltweit auf Platz zehn der Kryptowährungen.
nzz.ch

BTCE soll an der Deutschen Börse starten: Die Londoner ETC Group will zusammen mit der Deutschen Börse ein neues Kryptoasset etablieren. Bei dem Produkt mit dem Namen “Bitcoin Exchange Traded Crypto” (BTCE) handelt es sich um ein derivates Wertpapier, das auf Bitcoins basiert. “BTCE bringt die Transparenz und den Anlegerschutz, den Aufsichtsbehörden und institutionelle Anleger benötigen, in die Bitcoin-Welt”, so Bradley Duke, Chef der ETC Group. Gleichzeitig würde so der Bitcoin in die Welt der regulierten Finanzmärkte gebracht werden.
handelsblatt.com

Nium gibt Visakarten in Australien aus: Das Fintech Nium aus Singapur kündigte an, künftig in Kooperation mit Visa Kreditkarten in Australien herausgeben zu wollen. Unternehmen würden von der Technologie dank größerer Effizienz und Flexibilität profitieren. “Die Flexibilität unserer API-Tools und der zugehörigen Infrastruktur in Verbindung mit den Visa-Produkten und -Dienstleistungen ermöglicht es uns, unterschiedlichste Anwendungsfälle zu unterstützen”, sagt Gitesh Athavale, Leiter des Produktbereichs bei Nium.
btc-echo.de

Erste Kryptozahlung von türkischer Bank abgewickelt: Die türkische İşbank ist die erste Bank des Landes, die eine Zahlung per Blockchain-Technologie abgewickelt hat. Bei der Zahlung handelte es sich um eine Transaktion von Handelswaren zwischen der İşbank, der Kuraray Europe GmbH und der Commerzbank AG. “Mit dieser Pilot-Transaktion unter Verwendung der Blockchain-Technologie starten wir in ein einfacheres und besseres Zeitalter für die Abwicklung von Außenhandelszahlungen”, betonte der stellvertretende Geschäftsführer der İşbank, Şahismail Şimşek. Die Commerzbank erklärte, man habe dafür gesorgt, “dafür gesorgt, dass der technische Ablauf klappt und haben den Zahlungsfluss mit unserem Geschäftspartner bestätigt, damit die Produktion der entsprechenden Güter beginnen konnte”.
de.cointelegraph.com

Japan: Hausbauer nutzt Blockchain zur Vereinfachung von Mietverträgen de.cointelegraph.com
Fintech: Finexity öffnet Blockchain-Plattform für Drittanbieter it-finanzmagazin.de
Blockchain-Abstimmung: Russen entscheiden über Verfassungsänderung finanzen.net
Modelabel COS: H&M erweitert Partnerschaft mit VeChain blockchain-insider.de
Südkorea: Blockchain-Start-up lanciert NFT-Marktplatz für Gaming-Sektor btc-echo.de

ZAHL DER WOCHE

Rund 6 Millionen Bitcoins werden in sogenannten Multi-Signature-Wallets verwahrt. Dabei handelt es sich um Wallets, die eine bestimmte Zahl von Signaturen für Transaktionen benötigen.
de.cointelegraph.com

HINTERGRUND

China startet Krypto-Konsortium für Stahlindustrie: Was die Entwicklung von Blockchain-Technologien angeht, ist China unter den weltweit Führenden. Nun soll ein weiterer Anwendungsfall für die Stahlproduktion der Volksrepublik entwickelt werden. Die China National Association of Metal Material Trade will ein Blockchain-Netzwerk starten, um die Effizienz der Industrie zu steigern. “Die Blockchain-Technologie kann in der gesamten Verbindung der Stahlindustrie eine Rolle spielen, wie zum Beispiel bei der Rohstoffbeschaffung, der Produktion und Verarbeitung, dem Handelsverkehr, der Logistik und dem Transport, der Verarbeitung und dem Vertrieb bis hin zum Terminal-Link”, sagte Chen Leiming, stellvertretender Vorsitzender und Generalsekretär der Organisation. Die verschiedenen Sparten der Industrie sollen per IoT (Internet of Things) vernetzt werden. Dank der Blockchain ließe sich der Stahl dann im kompletten Produktionsprozess zurückverfolgen.
btc-echo.de

Fed warnt vor Risiken von Zentralbankwährungen: In einem Dokument mit dem Namen “Central Bank Digital Currency” widmet sich die US-amerikanische Federal Reserve Bank of Philadelphia den gleichnamigen Zentralbankwährungen und deren Auswirkungen auf die Verbraucher. Laut der Zentralbank bestehe das Risiko, dass “Einlagenmonopolisten” entstehen könnten, wenn Bürger eines Landes anfangen, ihre Anlagen nicht mehr bei herkömmlichen Banken, sondern bei den Zentralbanken zu halten. Die USA und andere Staaten sehen sich derzeit steigendem Druck durch China ausgesetzt, dass bald seine eigene digitale Zentralbankwährung an den Start bringen will. Die Fed beschäftigte sich daher in letzter Zeit in mehreren Publikationen mit dem Thema.
cvj.ch

ZITAT

“Bitcoin ist die kommerziell erfolgreichste Anwendung der Blockchain-Technologie. Als private Währung hat sie ihren Markt, aber sie ist eben auch auf ihr Dasein als Privatwährung beschränkt.”
Wu Xiaoling, die ehemalige Vize-Chefin der chinesischen Zentralbank, über den Erfolg des Bitcoins.
de.cointelegraph.com

BLOCKBUG

Brave-Browser wegen Krypto-Partnern in der Kritik: Der Browser Brave steht derzeit in der Kritik für seine Partnerschaften mit einigen Kryptounternehmen, bei denen es sich um Affiliate-Partner handelt. Brave bekommt von den Partnern, darunter beispielsweise die Börse Binance, Geld, wenn Nutzer deren Seiten besuchen. Brendan Eich, der CEO von Brave, entschuldigte sich. Es habe sich um einen Fehler gehandelt. Das Unternehmen werde sicherstellen, dass eingegebene Domains nie wieder überarbeitet werden.
heise.de

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