KW 2: Wisekey bringt digitalen Blockchain-Impfausweis an den Start, Lagarde fordert weltweite Regulierung von Kryptowährungen, 135 Millionen Euro in Bitcoin und Monero beschlagnahmt

NACHRICHTEN

Wisekey bringt digitalen Blockchain-Impfausweis an den Start: Das Schweizer Blockchain- und Cybersicherheitsunternehmen Wisekey hat eine digitale Gesundheitskarte in seine Blockchain-App integriert, in welcher man unter anderem Impfungen hinterlegen kann. Das soll auch der Pandemiebekämpfung dienen, indem die Gesundheitskarte dabei helfe “ die Gesundheitsrisiken während der Deeskalationsphase der Pandemie zu kontrollieren und zu minimieren und als offizieller Nachweis für diejenigen zu dienen, die sich gegen das Coronavirus haben impfen lassen“ so die Eidgenossen in einer Pressemitteilung. Die sensiblen Gesundheitsdaten würden auf der App verschlüsselt und mit einem digitalen Zertifikat für eine mögliche Identifikation dezentral auf einer Blockchain gespeichert, so Wisekey weiter.
de.cointelegraph.com

EZB-Chefin Lagarde fordert weltweite Regulierung von Kryptowährungen: Nachdem der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Tagen extremen Schwankungen unterlag, hat sich die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, für eine weltweite Regulierung der Kryptowährung Bitcoin ausgesprochen. Die Kryptowährung nannte sie „ein hochspekulatives Anlageobjekt, bei dem es einige komische Geschäfte und einige interessante und total verwerfliche Geldwäscheaktivitäten“ gegeben habe. Am vergangenen Samstag lag der Bitcoin-Kurs bei fast 43.000 Dollar, bevor er binnen 48 Stunden um fast 10.000 Dollar einbrach. Am Mittwoch warnte auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vor „erheblichen Kapitalverlusten“ – bis hin zum Totalverlust – durch Krypto-Investments.
manager-magazin.de

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Britische Aufsichtsbehörde warnt vor Bitcoin-Kursverfall: Nachdem der Kurs der Kryptowährung innerhalb eines Tages um mehrere Tausend Dollar gesunken ist, hat die Britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA eine deutliche Warnung an Spekulanten ausgesprochen: Menschen, die in Kryptowährungen investierten, könnten ihr ganzes Geld verlieren, so die Behörde. Bei Kryptowährungen würde mit hohen Renditen geworben, doch kaum eine der involvierten Firmen mache deutlich, dass es sich dabei um Hochrisikoinvestments handele. Fachleute sind sich uneinig, wie sich der Kurs langfristig entwickeln wird. Analysten der amerikanischen Großbank JP Morgan erklärten beispielsweise kürzlich, dass Bitcoin, sollte ihr Kurs künftig stabil bleiben, das Potential hätten, Gold als „sicheren Hafen in Krisenzeiten“ abzulösen.
t3n.de

Bericht zur Blockchain-Situation in der EU: Die Beobachtungsstelle und das Forum der EU für die Blockchain-Technologie hat bereits im November einen Bericht zu den in der Europäischen Union stattfindenden Entwicklungen im Krypta-Bereich veröffentlicht. Dem Bericht zufolge, sieht die 2018 ins Leben gerufene Initiative deutliche Zeichen für eine fortschreitende Akzeptanz von Kryptowährungen im EU-Raum. Hierfür spräche beispielsweise der im September 2020 veröffentlichte Vorschlag für die „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Märkte für Krypto-Assets“ der Europäischen Kommission. Die Initiative untersucht anhand von regulatorischen und wirtschaftlichen Bewertungsmerkmalen, wie die 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Großbritannien und die Schweiz mit Kryptotechnologien umgehen.
finanzen.net

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Frankfurter Flughafen: Corona-Tests setzen auf IOTA und Ethereum btc-echo.de
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ZAHL DER WOCHE

Rund ein Drittel aller bislang verzeichneten Blockchain-Angriffe fanden im Jahr 2020 statt. Fast 3,8 Milliarden Dollar in Kryptowährungen sollen Hacker allein im vergangenen Jahr erbeutet haben. Berechnungsgrundlage für diesen Wert ist der Bitcoin-Höchstwert von Januar 2021.
heise.de

HINTERGRUND

Darknet-Plattform geschlossen, 135 Millionen Euro in Bitcoin und Monero beschlagnahmt: Einem internationalen Ermittlerteam ist es gelungen, die nach eigenen Angaben größte Darknet-Plattform DarkMarket auszuhebeln und den mutmaßlichen Betreiber zu verhaften. Bereits am Montag wurde die Plattform geschlossen und die dazugehörigen Server abgeschaltet. Auf dem illegalen Marktplatz mit knapp 500.000 Nutzern und rund 2.400 Verkäufern sollen unter anderem Drogen und Falschgeld gehandelt worden sein. Die Rede ist von mindestens 320.000 abgewickelten Geschäften sollen mehr als 4.650 Bitcoin sowie 12.800 Monero bewegt worden sein. Umgerechnet entspricht dies einem Gesamtwert von fast 135 Millionen Euro. Der mutmaßliche Betreiber, ein 34-jähriger Australier, wurde an der deutsch-dänischen Grenze festgenommen.
btc-echo.de

Dfinity geht an den Start: Das Schweizer Startup Dfinity gilt als „Europäische Blockchain-Hoffnung“ (financefwd.de). Bereits im Dezember hat die Stiftung, welche über sieben unabhängige Datenzentren in den USA, Deutschland und der Schweiz verfügt, ihr Mainnet gestartet. Der Launch des Mainnets wurde branchenintern schon erwartet, eigentlich bereits im ersten Halbjahr 2020. Dfinity beschäftigt sich seit gut fünf Jahren mit der Thematik. Ziel des Blockchain-Projekts ist die Dezentralisierung des Cloud-Computing: Ein riesiger virtueller Computer, angeschlossen an ein dezentrales Rechnernetz, welches durch Blockchain-Protokolle verbunden ist. So soll auch die Abhängigkeit von Cloud-Lösungen von Monopolisten wie Amazon oder Google begrenzt werden. Durch sogenannte Mega-Apps soll „das Internet wieder zu seinen freien und offenen Wurzeln“ zurückgeführt werden. Bisher konnte Dfinity schon 200 Millionen Dollar Wagniskapital einsammeln und wird mit 9,5 Milliarden Dollar bewertet.
finanzen.net

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youtube.com

ZITAT

„Es ist immer noch nichts anderes als digitales Spielgeld. Die Gefahr, dass es implodiert, besteht weiterhin. Im Fall eines Vertrauensverlustes gibt es nichts, was eine solche Entwicklung bremsen könnte.“
Der Würzburger Ökonom und langjährige Wirtschaftsweise Peter Bofinger ist trotz der weiterhin sehr guten Kurse immer noch nicht von Bitcoin überzeugt.
n-tv.de

BLOCKBUG

Theoretisch ist er Bitcoin-Millionär: Stefan Thomas ist Bitcoin-Millionär. Quasi. Er wollte alles richtig machen, als er sich vor einigen Jahren sein Bitcoin-Konto angelegt hat. Aus diesem Grund hinterlegte er das Passwort für das Konto auf einer passwortgeschützten Festplatte. Dieses Passwort schrieb er wiederum auf einen Zettel. Und den hat er jetzt wohl verloren. Acht von zehn Versuchen, die Festplatte zu entsperren, sind bereits gescheitert. Sollte sich der in den USA lebende Deutsche nicht mehr an das richtige Passwort erinnern und es zum zehnten Mal falsch eingeben, zerstört sich der digitale Tresor selbstständig – und mit ihm das Bitcoin-Konto, auf welchem Bitcoin in Höhe von 220 Millionen Dollar schlummern.
tagesschau.de

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