KW 14: Signal integriert Bezahlfunktion auf Blockchain-Basis, Marktwert aller Kryptowährungen knackt Zwei-Billionen-Dollar-Marke, JP Morgan erhöht langfristiges Bitcoin-Kursziel auf 130.000 Dollar

NACHRICHTEN

Signal integriert Bezahlfunktion auf Blockchain-Basis: Der Messengerdienst Signal hat die Kryptowährung MobileCoin in seine Software integriert. Das soll Nutzerinnen und Nutzer zur Bezahlung via Handy motivieren. Am Mittwoch veröffentlichten die Entwickler in Großbritannien eine entsprechende Beta-Version, die das neue Feature enthält. Zunächst können also nur britische Userinnen und User mit MobileCoin zahlen. Signal gilt als Datenschutz-Pionier im Bereich Instant Messaging: Ende-zu-Ende-verschlüsselt, ohne auch nur Metadaten über die Kommunikation aufzuzeichnen. Ob die mobile Bezahlversion ebenso gut für Datenschutz und Privatsphäre sein wird, wird sich noch zeigen.
heise.de

Marktwert aller Kryptowährungen knackt Zwei-Billionen-Dollar-Marke: Seit Dienstag liegt der Marktwert aller Kryptowährungen weltweit über dem Wert von zwei Billionen Dollar. Nur knapp drei Monate nach dem Knacken des bisherigen Rekordwerts von einer Billion Dollar. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen hat sich binnen eines Jahres um mehr als 160 Prozent gesteigert. Natürlich ist auch der hohe Bitcoin wichtig für diese Entwicklung: Seine Marktkapitalisierung liegt momentan bereits bei über einer Billion Dollar, sein Kurs liegt ebenfalls sehr hoch, am Dienstag lag er bei rund 58.000 Dollar.
handelsblatt.com

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JP Morgan erhöht langfristiges Bitcoin-Kursziel auf 130.000 Dollar: Die Investmentbanker von JP Morgan sehen wohl noch jede Menge Kurspotenzial beim Bitcoin: In einer kürzlich veröffentlichten Studie erhöhten sie ihr langfristiges Kursziel auf 130.000 Dollar. Grund für diese optimistische Prognose ist die zuletzt geringe Kursschwankung der beliebtesten Kryptowährung. Dadurch werde der Bitcoin attraktiver für institutionelle Investoren und langfristig zu einer Konkurrenz für Gold.
handelsblatt.com

Coinbase gibt Quartalszahlen bekannt: Am 14. April möchte die größte Krypto-Börse der USA an der Börse durchstarten. Nun hat Coinbase der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) ihre Quartalszahlen vorgelegt: Das Unicorn aus San Francisco erwirtschaftete im ersten Quartal 2021 1,8 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn liegt schätzungsweise irgendwo zwischen 730 und 800 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum letzten Quartal 2020 ist Coinbase‘ Umsatz um ganze 208 Prozent gewachsen, während sich der Nettogewinn sogar vervierfachte.
btc-echo.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Podcast: Geht dem Blockchain-Hype schon die Luft aus?computerwoche.de
Energie: Blockchain-Technologie ist der Wegbereiter für P2P-Stromhandel energate-messenger.de
Kryptowährung: Ripple XRP wie entfesselt – bald wieder auf Coinbase? deraktionaer.de
BitMEX: Ehemaliger CEO Arthur Hayes stellt sich Behörden auf Hawaii de.cointelegraph.com
“NFTs: The Pitch”: Snoop Dogg und Ashton Kutcher suchen den nächsten NFT-Superstar btc-echo.de

ZAHL DER WOCHE

587 US-Dollar kostet eine Hochzeit auf der Ethereum-Blockchain, wie die beiden Coinbase-Mitarbeitenden Rebecca Rose und Peter Kacherginsky Mitte März unter Beweis stellten. 537 Dollar kostete es, den Ehevertrag zu tokenisieren, die an Mining-Gebühren beliefen sich auf weitere 50 Dollar.
de.cointelegraph.com

HINTERGRUND

Warum der Stromverbrauch bei der Bitcoin-Blockchain so hoch ist: Eine Website der Universität Cambridge ermöglicht es, den aktuellen Stromverbrauch des Bitcoin-Netzwerkes einzusehen. Dieser lag beispielsweise am 1. April um 14:30 Uhr bei rund 17 Gigawatt. Aufs Jahr gerechnet ist das ungefähr so viel Strom, wie die gesamte Schweiz in zweieinhalb Jahren verbraucht. Experten bemängeln diese Ineffizient des Bitcoin-Netzwerks. Der Ökonom Alex de Vries schätzt sogar, dass eine Bitcoin-Transaktion gleich viel CO2 ausstößt wie 885.000 Überweisungen mit einer Kreditkarte. Das liegt an der dezentralen Grundstruktur der Blockchain und den vielen für das Mining benötigten Rechner.
srf.ch

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ZITAT

„Bitcoin wird niemals verboten werden.“
Der Chef der Kryptobörse Gemini, Tyler Winklevoss, hält ein Verbot von Bitcoin in den USA für nahezu sicher ausgeschlossen – schon allein, weil an der Branche zu viele Jobs in den USA hingen.
t3n.de

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BLOCKBUG

Australischer Bierkonzern schenkt Bier via Blockchain aus: Der Bierkonzern Victoria Bitter und die Blockchain-Energie-Firma Power Ledger bieten Kundinnen und Kunden an, überschüssigen Solarstrom via Blockchain in Bier umzutauschen.
btc-echo.de

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