KW 11: Schweiz verweigert Bitcoin Suisse die Banklizenz, Verhaltene Reaktion auf IBM-Zuschlag für digitalen Impfpass, Citybank-Bericht sieht Bitcoin am Wendepunkt

NACHRICHTEN

Schweiz verweigert Bitcoin Suisse die Banklizenz: Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat dem ältesten Schweizer Krypto-Dienstleister Bitcoin Suisse vorerst die Banklizenz verwehrt. Als Grund werden unter anderem „Hinweise auf Mängel im Geldwäscherei-Abwehrdispositiv“ genannt. Als Reaktion darauf zog der Krypta-Broker seinen Antrag vorerst zurück. Bitcoin Suisse blickt dennoch auf einen äußerst erfolgreichen Jahresbeginn zurück. Im Januar und Februar seien mehr Neukunden-Anfragen zu verzeichnen gewesen, als das Unternehmen vor einem Jahr insgesamt an Kunden aufwies, so der Arthur Vayloyan.
nzz.ch

Verhaltene Reaktion auf IBM-Zuschlag für digitalen Impfpass: In der vergangenen Woche wurde publik, dass US-Unternehmen IBM zusammen mit dem Kölner Startup Ubirch den Zuschlag der Bundesregierung zur Entwicklung eines Impfstoffes bekommen hat. Um sicherzustellen, dass die Geimpften einen fälschungssicheren Nachweis bei voller Kontrolle über ihre Daten besitzen, haben die Unternehmen angekündigt, den Impfpass auf Blockchain-Basis entwickeln zu wollen. In den sozialen Netzwerken fand das dennoch nur geteilten Anklang. Kritik entzündet sich konkret an der Tatsache, dass Ubirch sich nach wie vor bedeckt bei der Frage hält, auf welche Blockchains man zurückgreifen will und wie die Auswahlkriterien dafür aussehen.
bitcoin-kurier.de

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

Citybank-Bericht sieht Bitcoin am Wendepunkt: Dass die Citybank dem damals noch taufrischem Kryptogeld Bitcoin beim letzten großen Report 2014 positiv gegenüberstand, kann nicht behauptet werden. Die Analysten räumten der Digitalwährung wenig Chancen bei älteren Anlegern ein und stuften Bitcoin daher als „Möchtegern-Asset“ ein. Im jüngsten Bitcoin-Bericht ist davon keine Rede mehr. Sowohl Nutzen als auch Wert der Kryptowährung hätten in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen, so die neue Einschätzung. Aufgrund der offenkundigen Attraktivität auf Investoren heißt es nun etwas blumig, der Bitcoin sei ein „Polarstern im Bereich der digitalen Assets“.
finanzen.net

Bitcoin-Kursrutsch nach neuer Rekordmarke: Am Wochenende knackte der Bitcoin erneut eine historische Rekordmarke und übersprang die Hürde von 60.000 US-Dollar. Wie so oft an der Börse sorgte die Meldung Anfang der Woche jedoch für einen Kursrutsch im Zuge von Mitnahmeeffekten. So gab die Kryptowährung am Montag zeitweise um zehn Prozent nach und schloss bei rund 56.000 US-Dollar. Allerdings hielten sich die Verluste damit in Grenzen, vergleicht man sie mit dem Absturz des Bitcoin-Wertes um über 20 Prozent nach Überspringen der 50.000er Marke vor einigen Wochen. Auch da waren die kurzzeitigen Verluste nur ein Anlauf zum Übertreffen der nächstgrößeren Hürde. Die aktuellen Entwicklungen dürften Langzeitinvestoren daher keine grauen Haare wachsen lassen.
manager-magazin.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Chiliz: Blockchain-Plattform muss Kurssturz verkraften btc-echo.de
Konsens-Algorithmen: Das steckt hinter einem der zentralen Mechanismen der Blockchain-Technologie blockchain-insider.de
Krypto-Games: Videospiele erobern Blockchain t3n.de
Segafredo: IBM-Blockchain sorgt für transparente Lieferkette bei Kaffee-Traditionsmarke netzpalaver.de
Kooperation: Europäisches Blockchain-Institut arbeitet mit FH Windesheim zusammen logistik-heute.de

ZAHL DER WOCHE

Das traditionsreiche Auktionshaus Christie’s hat die digitale Collage des Designers Beeple für 69,3 Millionen US-Dollar versteigert.
handelsblatt.com

HINTERGRUND

Invesco-Ökonomen: Blockchain-Technologie ist Erfolgsgeheimnis bei Bitcoin: Die Ökonomen der unabhängigen US-Investmentgesellschaft Invesco beurteilen den aktuellen Bitcoin-Hype kritisch. Die aktuellen Kursgewinne seien vor allem vor dem Hintergrund der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie zu verstehen. Für sich betrachtet sei die Kryptowährung allerdings lediglich eine „hochspekulative Anlageklasse ohne offensichtliche intrinsische, langfristige Vorteile gegenüber anderen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien“. Profitiert habe der Kurs maßgeblich von der Liquiditätsausweitung der globalen Zentralbanken im Zuge der Corona-Krise. Bei steigenden Zinsen sei ein Absturz des Bitcoin-Wertes zu vermuten. Der wahre Wert des Digitalgeldes liege in den Errungenschaften der Blockchain-Technologie, die, in einem regulierten Rahmen, die künftige Digitalisierung von Währungen bestimmen werde.
dpn-online.com

Die Ursachen des aktuellen digitalen Kunsthypes: Der Handel mit Non-fungiblen Tokens (NFT) hat gerade einen veritablen Hype ausgelöst. Sichtbar wird dies nicht zuletzt in der jüngsten Rekord-Versteigerung des digitalen Kunstwerkes von Beeple, welches auch auf NFT-Basis funktioniert. Der Grund liegt in der besonderen Eigenschaft von NFT-Technologie. Diese lassen sich nicht austauschen und wirken so wie ein digitales Echtheit-Zertifikat, durch den die originale Herkunft eines Werkes, sei es ein Bild oder ein Song, garantiert ist. Die NFT-Technologie könnte so Künstler und Content-Produzenten unabhängiger von zentralen Plattformen wie Facebook und Google machen.
deutschlandfunkkultur.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

ZITAT

„Die Bitcoin-Generierung verbraucht mehr Strom als jede andere Methode.“
Bill Gates warnt bei einer Diskussion auf der Audio-Plattform Clubhouse vor den schädlichen Folgen der Bitcoin-Generierung für die Umwelt und rät davon ab, in die Kryptowährung zu investieren.
merkur.de

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IoT: USA erklären fünf chinesische Telekom-Anbieter zu Bedrohung für nationale Sicherheit, Interpol: Cyberkriminalität wird zur „Parallel-Pandemie“, SpaceX will Starlink-Zugänge für Fahrzeuge und Schiffe iot-ticker.net
Smartlife: Smart Home setzt sich in Deutschland nicht so schnell durch, Huawei-Flagshipstore in Berlin eröffnet, Gericht in NRW stoppt Smartmeter-Zwangs-Rollout smartlife-ticker.net
AI: China will USA bei „Grenztechnologien“ überholen, Ministerien in Deutschland lassen Millionen an KI-Fördergeldern liegen, Bosch setzt KI-System in Fertigung ein ai-ticker.net
Safety and Security: Hackerangriffe auf Microsoft mit chinesischem Ursprung? Lufthansa mit Datenverlust nach Cyberangriff, Hacker zapfen 150.000 Überwachungskameras an safety-security-ticker.net

BLOCKBUG

Indien verbietet Besitz privater Kryptowährungen: Keine guten Nachrichten für Fans von Bitcoin, Ether und Co. in Indien. Die hindu-nationalistische Regierung unter Narendra Modi hat die Entwicklung eines Gesetzes bekannt gegeben, wonach der private Besitz von Kryptowährungen in Zukunft verboten werden soll. Dabei soll der Handel, das Erwirtschaften und der Besitz von Digitalwährungen untersagt werden, nicht aber die dahinter stehende Blockchain-Technologie. Die schließlich ist unumgänglich für die Entwicklung einer eigenen staatlichen Digitalwährung, was die indische Regierung wohl vorhat. Die strenge Regulierung des privaten Besitzes von Kryptowährung dient also eher dazu, dem staatlichen Pendant den Weg freizuräumen.
derstandard.de

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