Allgemein

KW 47: Milliardenbetrug mit Fake-Kryptowährung, Blockchain basierte Zeugnisse, Holländischer Fußballverband teste Blockchain-App

NACHRICHTEN
Milliardenbetrug mit Fake-Kryptowährung: Es ist vermutlich der bislang größte Betrugsskandal mit Kryptowährungen. Die Bulgarin Ruja Ignatova hat mit Onecoin viele hunderttausende, vielleicht sogar Millionen Menschen um ihr Geld gebracht. Insgesamt geht es wohl um vier Milliarden Euro, die verschwunden sind. Ignatova sammelte mit dem Versprechen, eine schnell wachsende Kryptowährung entwickelt zu haben, viel Geld ein. Medien bezeichneten sie als „Krypto-Königin“. 2016 trat sie im Wembleystadium in London auf. Die Menschen, die ihr begeistert applaudierten, müssen nun feststellen, dass hinter Onecoin keine Blockchain-Technologie steht, sondern ein Schneeballsystem. Der erste, der investierte, machte noch Gewinn. Danach nicht mehr viele. Konstantin Ignatov, ihr Bruder, hat dem FBI nun ein umfassendes Geständnis abgelegt. Aus Angst vor Rache befindet er sich seit seiner Festnahme im März in einem Zeugenschutzprogramm. Seine Schwester ist schon seit Oktober 2017 verschwunden. Das letzte, was man von ihr weiß, ist, dass sie sich mit “Russen” habe treffen wollen.
faz.net
Blockchain basierte Zeugnisse: Fertige Azubis werden ab dem kommenden Jahr zwei Zeugnisse bekommen. Ein analoges und ein digitales. Letzteres wird mit einem digitalen Siegel basierend auf Blockchain-Technologie versehen sein. Dadurch soll es fälschungssicher gemacht werden. Zeugnisse sollen so leichter im Bewerbungsprozess auch digital eingereicht werden können.
sueddeutsche.de
Holländischer Fußballverband teste Blockchain-App: Beim EM-Qualifikationsspiel gegen Estland hat der holländische Fußballverband erstmals testweise Tickets mit Blockchain-Siegel vertrieben. Damit soll gegen den Schwarzhandel mit Eintrittskarten vorgegangen werden. Sollten die Testergebnisse des gestrigen Einsatzes positiv ausfallen, dann soll das Blockchain-System unter Hilfe des Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung weiter skaliert und zukünftig eingesetzt werden.
cointelegraph.com
Hahn Air setzt auf Blockchain: Die deutsche Airline Hahn Air wird als erste Fluggesellschaft blockchainbasierte Tickets ausstellen. Das Unternehmen ist auf den Vertrieb von Flugscheinen für andere Airlines spezialisiert. Nun kooperiert man mit Windig Tree. Davon sollen alle Parteien, die an einer Flugbuchung beteiligt sind, profitieren.
austrianaviation.net
Betrüger: Vor diesen Finanzunternehmen warnt die Bafin dasinvestment.com
Sanktionen: China will mit allen Mitteln nicht staatliche Kryptos vermeiden wallstreet-online.de
Rechtliches: Großbritannien erkennt Kryptowährungen als “handelbares Eigentum” an concierge.de
Bundesnetzagentur: Anhörung zur Blockchain gestartet kommune21.de
HINTERGRUND
Karatbars bietet Rückkauf von Karatgold Coins an: Karatgold war in der letzten Woche mit massiven Betrugsvorwürfen konfrontiert worden. Das Unternehmen bestritt jegliche Vorwürfe. Dennoch bietet Karatbars nun den Rückkauf der unter Verdacht stehenden Coins an. Der Karatbars-Vorstandsvorsitzender Josip Heit wird in einer Pressemitteilung mit den Worten zitiert: “Ich kaufe gern KBC-Coins zurück!” Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte der für die Token verantwortlichen Tochtergesellschaft KaratBit Foundation untersagt, die Transaktionen rückabzuwickeln.
cointelegraph.com
Wie das Gesundheitswesen profitieren könnte: Im Gesundheitswesen werden eine Vielzahl an Daten gespeichert. Das Problem ist die Sicherheit beim Austausch der Daten. Hier kann Blockchain ein großer Gewinn sein. Auch lassen sich medizinische Geräte vernetzen, Abrechnungen erstellen, sowie die Logistik und Lieferkette verbessern. Auch das Management von Gesundheitsdaten spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle.
blockchain-insider.de
ZITAT
“Wir bei Hahn Air analysieren ständig neue Technologien und sind sehr stolz, dass wir nun auch in der Lage sind Hahn Air-Tickets über Blockchain-Technologie auszustellen.”
Frederick Nowotny, Vorstand bei Hahn Air, freut sich über den technischen Coup seines Unternehmens.
austrianaviation.net
BLOCKBUG
Lottogewinner investiert halben Gewinn in Bitcoin: Die Nachricht vom Lottogwinn eines jungen Amerikaners elektrisiert das Bitcoin-Universum. Denn der Mann, der nur unter seinem Redditnamen ‘Joxnlol’ bekannt ist, hat angekündigt seinen halben Gewinn in Bitcoins zu investieren. Nach Steuern wird er 355.000 Dollar erhalten. In den letzten 12 Monaten ist die Währung um 46% gestiegen ist.
cryptonews.com

KW 43: Zuckerberg verteidigt Libra, IBM beteiligt sich an blockchainbasiertem Zahlungsnetzwerk, Blockchain in Schweizer Supermarktketten

NACHRICHTEN
Zuckerberg verteidigt Libra: Mark Zuckerberg hat bei seiner Anhörung im US-Kongress Pläne für die umstrittene Facebook-Währung Libra verteidigt. „Libra wird größtenteils durch Dollar gedeckt sein und ich bin überzeugt, dass es die führende Rolle Amerikas in der Finanzbranche stärken wird, genauso wie unsere demokratischen Werte und die Kontrolle rund um die Welt.“ Er versuchte vor allem Sorgen vor einem möglichen Alleingang Chinas zu schüren. Sollten die amerikanischen Unternehmen nicht vorangehen, werden es chinesisch tun. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für Bedenken gegenüber Libra und versprach die Kryptowährung solange nicht einzuführen, bis alle Bedenken beseitig seien.
handelsblatt.com
IBM beteiligt sich an blockchainbasiertem Zahlungsnetzwerk: Mehrere Mobilfunkunternehmen in den USA wollen ein Zahlungsnetzwerk aufbauen, das auf Blockchaintechnologie basiert. Der Technologieriese IBM soll dabei helfen, das Netzwerk zu skalieren. Dritter Partner der Kooperation ist das japanische Unternehmen Softbank. Der Zusammenschluss nennt sich „Carrier Blockchain Study Group“ (CBSG). Nach eigenen Angaben bedienen seine Mitglieder insgesamt über 1,3 Milliarden Mobilfunkkunden. Die CBSG erforscht das Potenzial der Blockchain-Technologie für diverse branchenspezifische Anwendungen, darunter grenzüberschreitende Zahlungen, digitale Identität und Lieferketten.
btc-echo.de
Blockchain in Schweizer Supermarktketten: Die größte Einzelhandelskette der Schweiz, Migros, implementiert das Blockchain-basierte Rückverfolgungssystem von TE-Food für die Lieferkette von frischem Obst und Gemüse. Migros möchte damit ihre Lieferkette optimieren und noch tiefere Einblicke in ihre Prozesse bekommen. Damit soll auch das Problem der Lebensmittelverschwendung angegangen werden.
neue-verpackung.de
Salzburger FH stellt Digital-Zeugnisse aus: Als eine der ersten Hochschulen in Europa stellt die Fachhochschule Salzburg ab diesem Wintersemester nur noch digitale Zeugnisse aus. Das Besondere: die Zeugnisse basieren auf der Blockchaintechnologie. Das soll sie Fälschungssischer machen. Die meisten Absolventen brauchen die Zeugnisse für Bewerbungen ohnehin nur digital. Durch die digitale Signatur können Absolventinnen und Absolventen bei Bewerbungen jederzeit nachweisen, dass die Dokumente original sind und in der vorliegenden Form unverfälscht von der FH Salzburg ausgestellt wurden.
sn.at
Interview: Warum Ökonom Marcel Thum Libra für „besser als Bitcoin“ hält wiwo.de
Android: Opera bietet Bitcoin-Zahlung an saarbruecker-zeitung.de
Kurse: BITCOIN BRICHT EIN! wallstreet-online.de
Solarenergie: Stromverteilung unter Nachbarn via Blockchain derstandard.at
ZAHL DER WOCHE
Von 63 befragten Zentralbanken gaben 70 Prozen an, sich mit digitalen Währungen auseinanderzusetzen. Die meisten davon jedoch nur auf theoretischer Ebene.
tagesspiegel.de
HINTERGRUND
Digitaler Euro: ja oder nein?: Seit die Pläne um Libra bekannt wurden, diskutieren Notenbanker und Politiker weltweit ob der Sinnhaftig- und Notwendigkeit digitaler Währungen. Zu Libra im speziellen ist die Meinung, wenigstens in Europa, klar: Nein, danke. Auf dem jährlichen Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank erklärte der französische Finanzminister Bruno Le Maire: “Libra ist auf europäischem Boden nicht willkommen.” Auch Olaf Scholz hat regelmäßig seine Skepsis bekundet. Ein Vorstoß, der nun aber immer lauter wird, ist der eines digitalen Euro. Die Politik solle sich intensiv mit einem europäischen Stablecoin befassen, sagte Europaabgeordnete Stefan Berger (CDU). Und der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Hans-Walter Peters forderte: “Wir brauchen in Europa einen digitalen Euro.” Zögerlicher ist dagegen die Bundesbank. Deren Chef Jens Weidmann sieht für einen digitalen Euro keine Notwendigkeit. Allerdings bringt die Bundesbank in einer Analyse als Alternative “digitales Geschäftsbankengeld” ins Spiel. Viele Anwendungsfälle ließen sich durch die Verwendung von solch tokenisiertem Geschäftsbankengeld abbilden.
tagesspiegel.de
Token-Ökonomie á la Liechtenstein: In Liechtenstein tritt am 01. Januar 2020 ein Gesetz in Kraft, das eine Vorreiterrolle einnehmen dürfte: das “Gesetz über Token und VT-Dienstleister (TVTG)”. Die Abkürzung VT steht für den Begriff «auf vertrauenswürdigen Technologien beruhende Transaktionssysteme (VT-Systeme)». Diesen ziemlich umfassenden Begriff hat die Regierung gewählt, um gesetzgeberisch für neue Entwicklungen gewappnet zu sein, so dass das Gesetz nicht dauernd angepasst werden muss, wenn neue Technologien das Geschehen am Markt bestimmen. Das Blockchain-Gesetz soll die Grundlage bilden für den Anwendungsbereich, die Regulierung und die Kontrolle der Token-Ökonomie.
nzz.ch
ZITAT
“Wir haben in den vergangenen Jahren viele Probleme gehabt. Und ich bin sicher, Leute wünschen sich, dass irgendjemand anderes mit der Idee kommt, nur nicht Facebook.”
Facebook-Chef Mark Zuckerberg zeigte Verständnis für Bedenken bei der geplanten Kryptowährung Libra.
handelsblatt.com
BLOCKBUG
Enttäuschte Erwartungen – vorerst: Viel wird über Blockchain geredet. Immer mehr Unternehmen und Politiker verbinden öffentlich hohe Erwartungen mit der Technologie. Der bayerische Vize-Ministerpräsident will damit die Energiewende stemmen und der FC Bayern München hat Sammelkarten auf Blockchainbasis herausgebracht. Aber im Alltag angekommen ist die Technologie noch nicht. In einer Analyse des Marktforschungsinstituts Gartner ist Blockchain zuletzt vom “Gipfel der überhöhten Erwartungen” ins “Tal der Enttäuschung” abgerutscht. Dort wird die Technologie aber nicht bleiben. Bis 2028 rechnen die Analysten damit, dass Blockchain wirklich einschlägt.
br.de

KW 13: Antitrust authorities around the world are targeting blockchain, Crypto wallet for WhatsApp, South Africa leads the world in crypto adoption

NACHRICHTEN
Antitrust authorities around the world are targeting blockchain: Falk Schöning of the corporate law firm Hogan Lovells, one of the few antitrust law experts who deal with the subject of blockchain, compares the rise of blockchain with the rise of Google. At that time nobody would have thought that the US company could once be in the focus of antitrust authorities and could become the target of billions of dollars in penalties. “That’s why it’s understandable that the antitrust authorities are targeting the blockchain right from the start,” emphasized Schöning. Antitrust authorities around the world are now beginning to become aware of blockchain as a web-based, anonymous, and decentralized system for transactions. Alongside blockchain’s growing relevance, authorities’ concerns are growing about the possibility of intransparent backroom dealings. Especially the financial sector increasingly uses the decentralized computing power. The blockchain can be used to replace trading platforms between traders. From there it is only a short step to antitrust law concerns, said Schöning.
handelsblatt.com
Crypto wallet for WhatsApp: The crypto wallet for WhatsApp, Wuabit, is ready for launch. The developers define it as a software agent with artificial intelligence that allows users to make transactions simply by typing commands into the popular messaging app. The system works in a very simple way and was developed specifically to be used by novices in the field. In order to use it, it will be necessary to add a new contact to the address book, and use it as a chatbot by ordering it what to do through simple text messages, such as, for example, “Send 0.05 BTC to Vera”. The goal is to make it possible for everyone to make payments in cryptocurrencies with ease, considering that in Western countries the presence of WhatsApp on smartphones is extremely widespread.
cryptonomist.ch
Bayer’s agricultural division partners with blockchain startup: The agricultural division of pharmaceutical and life science giant Bayer AG, Bayer CropScience, is collaborating with the startup BlockApps. Germany-based Bayer CropScience has been working on a number of blockchain initiatives with BlockApps since early 2018. The BlockApps platform aims to provide an interoperable platform for programmable business networks. BlockApps is a founding member of the Enterprise Ethereum Alliance (EEA), the world’s largest open-source blockchain initiative. By July 2017, the EEA incorporated more than 150 blockchain start-ups, research groups, and Fortune 500 companies, including JPMorgan and Cisco. BlockApps claims to be the first blockchain company that partnered with all major cloud platforms including Azure, Amazon Web Services, and Google Cloud Platform.
cointelegraph.com
South Africa leads the world in crypto adoption: A Hootsuite study has revealed that South Africa ranks first in the world for the highest percentage of internet users who own cryptocurrencies. According to the report, 10.7 percent of internet users in South Africa own cryptos. This was the highest ratio globally, with Thailand and Indonesia following suit at 9.7 and 9.3 percent respectively. South Africa ranked above some of the renowned crypto powerhouses including Switzerland at 7 percent, South Korea at 6.3 percent, the U.S at 5.3 percent and Japan at 4.3 percent. The survey results may come as a shock to many who thought cryptos were the preserve of more “developed” nations.
cryptobriefing.com
Whiskey: Blockchain to check authenticity thedrinksbusiness.com
Hasso Plattner Institute: Online course about the blockchain checkpoint-elearning.de
Axel Springer and Stuttgart Stock Exchange: Shared crypto portal planned meedia.de
Ethereum News: Ethereum price analysis: Is Eth losing steam? coinpedia.org
Lightning Payments: Simplified payments in the browser btc-echo.de
ZAHL DER WOCHE
The US-based company Cisco cites a January report from the IDC, which predicts the market for blockchain spending expanding to $9.7 billion per year by 2021. This is four times what was spent in 2018, which saw $2.1 billion go towards blockchain projects.
cryptoslate.com
HINTERGRUND
European Parliament approves new copyright rules: EU lawmakers have endorsed an overhaul of the bloc’s two-decade old copyright rules, which will force Google and Facebook Inc to pay publishers for use of news snippets and make them filter out protected content. Google’s YouTube, Facebook’s Instagram and other sharing platforms will also have to install filters to prevent users from uploading copyrighted materials. It will now be down to EU member states to approve parliament’s decision in the coming weeks. EU Parliament Rapporteur Axel Voss said the legislation was designed to protect people’s livelihoods. But Google said the reforms would lead to legal uncertainty and hurt Europe’s creative and digital economies. The runup to the vote saw much lobbying and protests by both supporters and opponents of the law. Spontaneous protests broke out in Germany after parliament approved the EU copyright reform.
reuters.com, europarl.europa.eu, bbc.com
Digitalization is destroying climate efforts: A study by “The Shift Project” has found that the increasing use of digital services and the production of the necessary equipment are causing increased emissions of greenhouse gases. Added together, digital technology is now responsible for 3.7 percent of global greenhouse gas emissions. By the year 2025, this share could rise to eight percent. By comparison, air traffic reached around 2 percent in 2018. The Shift researchers included smartphones and laptops in their calculations, together with the underlying infrastructures, intelligent televisions, networked smart home devices and the networked industrial sector for the total load caused by digital technology.
heise.de
ZITAT
“We are still observing cryptocurrencies, but we are actively moving forward with the blockchain. Tokens are very useful for mobile payments. For example, we have a token for a credit card. If you deposit a card for mobile payment, do not deposit the card itself, but the token. This allows customers to avoid constantly having to provide all their credit card information.
Pawel Rychlinski, general manager of Germany and division president for Germany and Switzerland at MasterCard, has explained how the company deals with blockchain and cryptocurrencies.
trendingtopics.at
BLOCKBUG
Flight mistakenly lands in Scotland: Passengers on a British Airways flight from London’s City Airport to Dusseldorf in Germany were met with a surprise Monday morning when their plane touched down Edinburgh, the capital of Scotland. The travel error happened because of an incorrectly filed flight plan, leading both the pilot and cabin crew to believe the flight was bound for Edinburgh. The captain subsequently apologized to the passengers, telling them the plane would refuel before heading to Germany.
cnn.com

KW 25 Facebook plant Kryptowährung, Polnische Bank setzt auf Blockchain

NACHRICHTEN
Facebook plant eigene Digitalwährung: Facebook hat seine Pläne für eine weltweite Digitalwährung namens Libra vorgestellt. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wolle seinen Konzern zu einem zentralen Akteur in der Finanzwelt machen. Die Digitalwährung basiere auf der Blockchain-Technologie, solle aber anders als der Bitcoin keinen Kursschwankungen unterliegen. Wie Facebook weiter mitteilte, solle die Währung zu Beginn für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen genutzt werden. Der Digitalkonzern wolle seinen Nutzern die Nutzung von Libra so einfach wie möglich gestalten. Dazu sollen Überweisungen über die Messengerdienste erfolgen können. Überdies habe Facebook die Libra Association gegründet, zu deren Mitgliedern unter anderem die Finanzdienstleister Visa, Mastercard, Paypal und Strips zählen. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire kritisierte die Pläne. spiegel.de
Polnische Bank setzt auf Blockchain:
Die polnische Bank Alior will ihren Kunden  die Echtheit ihrer Dokumente bestätigen können. Dazu setze sie die öffentliche Ethereum Blockchain ein. Dort wolle das Geldinstitut dann digitale Signaturen von Kundendokumenten speichern. Mit dieser Maßnahme reagiert Alor auf ein entsprechendes polnisches Gesetz, dass Banken verpflichte, Geschäftsunterlagen dauerhaft zu sichern.  btc-echo.de
Binance DEX öffnet Handel für Bitcoin BEP2
Die Handelsplattform Binance DEX habe den Handel für Bitcoin BEP2 (BTCB) eröffnet und ein BNB/BTCB-Handelspaar notiert. Die dezentrale Handelsplattform wolle demnächst weitere Token herausbringen. Diese seien vollständig durch native Coins gedeckt. Die Krypto-Reserven der Token würden für jeden auf der Blockchain einsehbar sein. btc-echo.de
Geteilte Produktionsdaten via Blockchain:
100 japanische Hersteller für Industriegüter wollen in Zukunft ihre Produktionsdaten via Blockchain teilen. Durch die Maßnahme solle die Effizienz der Industrie erhöht werden und die Konkurrenzfähigkeit kleinerer Unternehmenden erhöht werden. Aufgrund internationaler Konkurrenz und Umsatzeinbußen stehe die japanische Industrie derzeit unter Druck. btc-echo.de
 
 
Bank: Litecoin bringt eigene Krypto-Bankkarte heraus cointelegraph.com
Plattform Hyperledger: Microsoft und Ethereum Foundation als neue Mitglieder cointelegraph.com
Finanzwelt: Experten sehen Spezialisierung als Schlüssel für Blockchain im Finanzwesen cointelegraph.com
 
 
ZAHL DER WOCHE
Der Entwickler von EOS, Block.one,  hat  für 30 Millionen US-Dollar eine Domain gekauft. Diese solle für das Blockchain-basierte soziale Netzwerk des Unternehmens reserviert werden. Dies geht am 18. Juni aus Dokumenten hervor, die bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht wurden. cointelegraph.com
HINTERGRUND
Blockchain wird wichtiges Qualifikationsmerkmal:
Einer Studie zufolge seien Fertigkeiten in der Blockchain-Technologie für Arbeitnehmereines der wichtigsten Qualifikationsmerkmale der Zukunft. Gerade im asiatischen Raum gewinne die Technologie an Popularität. Gerade n großen Wirtschaftszentren wie Singapur, Hongkong und Südkorea würde sie gefördert. cointelegraph.com
Blockchain kann Kriminelle überführen:
Nachdem Hacker die Kryptobörse Binance überfallen und 7000 Bitcoin erbeuten konnten, hoffen die Ermittler nun, die Täter per Blockchain aufspüren zu können.  Zuletzt sei dies mehrmals gelungen. In einem Fall sei die Enttarnung des Täters aufgrund dessen Unachtsamkeit möglich gewesen: Er habe im Darknet statt des sonst üblichen Tor-Browser nur einen VPN-Dienst genutzt. Nach dessen Absturz habe er jedoch unverschlüsselt weitergearbeitet. Großteils würden sich Täter demnach selbst beim Umtausch von Bitcoins in echtes Geld oder bei sonstigen Transaktionen entlarven. spiegel.de
ZITAT
“Die Blockchain-Technologie wird unser Leben revolutionieren”
Erklärung Fondsberater Axel Daffner von Pegasos Capital ist der Ansicht, dass die Blockchain-Technologie gerade in der Investment-Branche ein enormes Potenzial bietet. dasinvestment.com
BLOCKBUG
Tracking von cannabis via Blockchain:
Us-Amerikanische Pharmaketten erwägen derzeit Berichten zufolge, die Blockchain-Technologie zur Tracking von cannabis zu nutzen.  Im Nachbarland Kanada laufe bereits ein Pilotprojekt der größten kanadischen Drogeriekette Shoppers Drug Mart. An diesem nähmen 1.300 Apotheken teil.  Durch die Blockchain-Technologie würden die Cannabis-Produkte verifiziert und verfolgt. btc-echo.de